30 Prozent Verkehrsreduzierung durch gefördertes Home Office

Die CSU-Stadtratsfraktion beantragt heute die Einrichtung einer Förderung für Münchner Unternehmen, die ihren Mitarbeitern die Ausübung der Arbeitstätigkeit im Homeoffice ermöglichen. Weiterhin soll sich die Landeshauptstadt München im Rahmen des Deutschen Städtetages für Erleichterungen bei der Umsetzung der Arbeitsstättenrichtlinie einsetzen. Ziel der Maßnahme ist die kurzfristige Reduzierung des Berufsverkehrs ohne große Investitionen in die städtische Infrastruktur.

Hans Hammer (48), Stadtrat: „Verkehrliche Entlastung, Umweltschutz, faktische Zeitersparnis für Arbeitnehmer und viele weitere positive Effekte können erreicht werden, wenn wir die Chancen der neuen Arbeitswelt nutzen. Während des Höhepunkts der durch Corona bedingten Einschränkungen im Frühjahr dieses Jahres konnte man genau sehen, wie positiv sich ein verringertes Aufkommen von Berufspendlern auf den Verkehrsfluss in München auswirkt. Spätestens jetzt sollten wir uns diese Erkenntnis zu nutzen machen. Rein rechnerisch könnte man den Berufsverkehr um bis zu 30 Prozent eindämmen, wenn Arbeitnehmer drei von fünf Arbeitstagen im Homeoffice verbringen würden. Für diese Maßnahme braucht es keine teuren Infrastrukturmaßnahmen, sondern lediglich eine erhöhte Anreizsetzung für Münchner Unternehmer, die die Landeshauptstadt München schnell und ohne großen Aufwand auf den Weg bringen kann.“