Antrag: Hypohaus am Viehhofgelände für Künstler-Werkstätten nutzen

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Ulrike Grimm
Ulrike Grimm

Die Landeshauptstadt München wird gebeten zu prüfen, ob das städtische Anwesen Zenettistraße 17, das sogenannte Hypohaus (dort befand sich früher die große, für den Schlacht- und Viehhof tätige Filiale der Hypobank), im Rahmen der laufenden Überplanung des Viehhofgeländes, für die Münchner Kultur- und Kreativwirtschaft, insbesondere auch für die Unterbringung von Künstler-Werkstätten genutzt werden kann. Als Investor und Betreiber dieser Einrichtung soll eine Zuständigkeit durch die Münchner-Gewerbehof- und Technologiezentrumsgesellschaft mbH (MGH) oder die Münchner Arbeit (Platform) geprüft werden.

Begründung:

Das sogenannte Hypohaus, ein denkmalgeschütztes, städtisches Gebäude, liegt zwischen der Schlachthof-Gaststätte und dem künftigen Volkstheater. Der Bau, ein ehemaliges Verwaltungsgebäude, ist schwer nutzbar. Er ist weder für Wohnungen noch für Gewerbebetriebe geeignet, soll aber erhalten werden. Ateliers oder andere Künstler-Werkstätten, aber auch Räume für Film-, Buch-, Design-, oder Musikschaffende, sind dort gut unterzubringen. Sowohl die Lage als auch die Art des Gebäudes sind für eine Nutzung durch Künstler und die Kultur- und Kreativwirtschaft prädestiniert.
Die MGH ist seit Jahrzehnten erfolgreich mit der Errichtung und Vermietung preiswerter Gewerbeflächen befasst. Sie wird auch für Künstler-Werkstätten, die ein verwandtes Metier und Mangelware in München sind, eine wirtschaftliche Lösung erarbeiten. Künftig sollen damit insbesondere junge Nachwuchstalente unterstützt werden. Die gesamte Münchner Kultur- und Kreativwirtschaft, die mehr als 68.000 Erwerbstätige umfasst, wird an einer wertvollen, zusätzlichen Förderung teilhaben.

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