CSU Fraktion im Münchner Stadtrat - Die christlich-soziale und liberale Großstadtpartei

Barbara Mundel als neue Intendantin der Kammerspiele?

Der Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers hat dem Kulturausschuss Barbara Mundel als neue Intendantin für die Münchner Kammerspiele vorgeschlagen. Damit ist gewährleistet, dass die Kammerspiele wieder die Chance haben, in ein ruhigeres Fahrwasser zurückzukommen. Wir sind sicher, dass Frau Mundel die nötigen Qualifikationen mitbringt, die für diese schwierige Aufgaben unverzichtbar sind. Wir hoffen, dass das Münchner Spitzentheater unter der Leitung von Frau Mundel an die große Tradition des Hauses, auch als Sprechtheater, wieder anknüpfen kann. Dem Publikum soll aber auch weiterhin experimentelles Theater geboten werden.

Sehr kritisch wurde von der Fraktion allerdings gesehen, dass der Kulturreferent dem Stadtrat nur eine Kandidatin präsentiert hat. Die CSU-Stadtratsfraktion hätte es bevorzugt, wenn es ein Bewerberfeld von 2-3 geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten gegeben hätte, die sich dem Stadtrat vorgestellt hätten. Dieses Vorgehen ist bei anderen städtischen Spitzenpositionen gängige Praxis und wäre auch bei der Vergabe der Intendanz bei den Kammerspielen möglich gewesen.

Stadtrat Richard Quaas, kulturpolitischer Sprecher: Die CSU-Stadtratsfraktion hat sich letztlich für Frau Mundel ausgesprochen, obwohl wir über das Auswahlverfahren nicht sehr glücklich waren. Mit Barbara Mundel übernimmt erstmals in der Geschichte der Münchner Kammerspiele eine Frau die Intendanz des Traditionshauses. Wir sind gespannt, welche Schwerpunkte die im Stadtrat noch zu wählende Intendantin für ihre erste Spielzeit setzen wird. Wir hoffen, dass die Münchnerinnen und Münchner das Angebot zahlreich wahrnehmen und auch Abonnenten, die unter der jetzigen Intendanz dem Theater den Rücken gekehrt haben, wieder an das Haus zurückkommen. Wir wünschen Frau Mundel eine gute Hand und viel Glück – nicht nur für das Programm, sondern auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses – und Akzeptanz in der Münchner Stadtbevölkerung.“

Stadträtin Beatrix Burkhardt:: Ich bin sehr gespannt,ob es Frau Mundel gelingt, ihre unterschiedlichen Ansätze sowohl im sprachlichen als auch im experimentellen Bereich, entsprechend ihren Ankündigen umzusetzen.Die Kammerspiele sollten für alle gesellschaftlichen Gruppen wieder ein Ort sein, um sich inhaltlich und thematisch im Spielplan wieder zu finden. Dafür wünsche ich Frau Mundel eine glückliche Hand!“

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