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17. September 2025

Candidozyma auris in München

Immer mehr Medien berichten über die Ausbreitung des infektiösen Hefepilzes Candidozyma auris in Deutschland, darunter unter anderem der Spiegel[1] oder die Bild[2]. Zwar ist in Deutschland derzeit noch von geringen Infektionszahlen auszugehen, aber mit ansteigendem Trend. Wenn der Pilz in den Blutkreislauf einer befallenen Person eindringt, kann dies zu lebensbedrohlichen gesundheitlichen Folgen wie hohem Fieber, Sepsis, Absiedelungen in inneren Organen oder Infektionen an Kathetern und Prothesen führen.

Vor diesem Hintergrund fragen wir den Oberbürgermeister:

  • Sind der Stadtverwaltung schon Fälle von Candidozyma-auris-Befall auf Münchner Stadtgebiet bekannt? Wenn ja, wie viele? Wenn ja, ist ein Trend der Infektionszahlen zu erkennen?
  • Reichen die bestehenden Hygienekonzepte der städtischen Kliniken aus, um für eine Eindämmung zu sorgen oder muss dort aus fachlicher Sicht nachgesteuert werden? Wenn ja, ist dies schon geschehen?
  • Befindet sich die Stadtverwaltung bezüglich Candidozyma auris im Austausch mit Gesundheitsbehörden anderer Ebenen bzw. mit Forschung und Wissenschaft?

[1] https://www.spiegel.de/wissenschaft/candidozyma-auris-infektioeser-pilz-breitet-sich-in-europa-aus-wie-gefaehrlich-ist-das-a-351870a8-6541-482c-b410-eaec8c51777f

[2] https://www.bild.de/leben-wissen/medizin/gefaehrlicher-hefepilz-candidozyma-auris-breitet-sich-in-immer-mehr-krankenhaeusern-aus-68c1514555ec8e162a17868d

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