Stadtteilzentrum in Freiham wird zügig realisiert

Johann Sauerer
Johann Sauerer

Freiham – das neue Stadtviertel im Münchner Westen – entwickelt sich. Zuletzt stimmten die Stadträte dem Bebauungsplan für Freiham Nord und der Ausstattung des ersten Realisierungsabschnitts mit neuster LED-Lichttechnologie zu. Jetzt kündigen Planungsreferat und Kommunalreferat an, das geplante Stadtteilzentrum zeitnah zu planen und umzusetzen.

Im Juli stellte Stadtrat Johann Sauerer einen Antrag, das vorgesehene Stadtteilzentrum im ersten Realisierungsabschnitt zeitgleich mit der Wohnbebauung und noch vor dem ebenfalls vorgesehenen Quartierszentrum zu planen, entwickeln und bauen. Freiham soll ein Stadtteil der kurzen Wege und der Inklusion werden, weshalb im Stadtteilzentrum Einkaufsmöglichkeiten geboten werden müssen. Alle Freihamer und Neuaubinger könnten dadurch vor Ort gut versorgt werden.

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Startschuss für Pilotprojekt „Zahnmedizin für ambulant betreute Pflegebedürftige“

Eva Caim
Eva Caim

Die Zahl der älteren und pflegebedürftigen Menschen in München wächst stetig. Bezogen im Jahr 2013 noch 25.194 Personen Leistungen aus der Pflegeversicherung, prognostiziert das Sozialreferat für das Jahr 2020 insgesamt 29.000 Pflegebedürftige. Fast drei Viertel davon werden ambulant versorgt. Erfahrungsgemäß bleibe bei diesen Menschen wenig Zeit für die Zahnpflege, weshalb viele unter Schmerzen und Entzündungen leiden. Hinzu kommt, dass viele aufgrund körperlicher Gebrechen nicht mehr zum Zahnarzt gehen können. Sehr ernüchternd ist die Feststellung, dass kein Zahnarzt Hausbesuche anbietet. Diese Zahlen machen die Notwendigkeit des Pilotprojekts für die zahnmedizinische Versorgung von ambulant betreuten Pflegebedürftigen, Menschen mit Behinderungen und eingeschränkter Alltagskompetenz mehr als deutlich.

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„Wir gratulieren dem Viktualienmarkt zur Auszeichnung als immaterielles Kulturerbe!“

Hans Podiuk
Hans Podiuk Fraktionsvorsitzender

sagt Stadtrat Hans Podiuk, Fraktionsvorsitzender der CSU Fraktion, zur Aufnahme des Münchner Viktualienmarktes in das bayerische Landesverzeichnis des immateriellen Kulturerbes.

Das Landesverzeichnis wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst eingerichtet. Nach fachlicher Prüfung wurden die ersten 13 Bräuche, Feste und Handwerkstechniken aufgenommen. Bei einer Feierstunde wurde die Liste präsentiert; weitere Eintragungen werden folgen.

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Aufwertung der innerstädtischen Isar wird vorangetrieben

Die Isar ist die Lebensader Münchens. Früher wurden wir über den Fluss versorgt, heute fließt er in der Stadt durch renaturierte Isarauen. Leider erkennt man die Isar gerade im innerstädtischen Bereich nicht richtig; die Stadt versteckt ihren Fluss ein bisschen. Dort kann man zu wenig verweilen oder beispielsweise einen Kaffee trinken. Die Aufenthaltsqualität sollte aufgewertet werden, ohne diesen Raum zu kommerzialisieren.

Josef Schmid
Bürgermeister Josef Schmid

Das Baureferat hat eine umfangreiche Vorlage zur „Rahmenplanung innerstädtischer Isarraum“ vorgelegt und ist damit auf diverse Anträge der Stadträte eingegangen. Im Kern stehen die Fragen zur Nutzbarkeit, Verschönerung und Aufwertung. Doch die Vorlage war den Stadträten hinsichtlich Zeitplan und Maßnahmen zu wenig konkret. Deshalb hat der gemeinsame Planungs- und Bauausschuss der Verwaltung heute den Auftrag erteilt, bis 2016 einen „Isarplan II Innenstadt“ auszuarbeiten. Zwei entscheidende Forderungen der CSU Fraktion – die in einem Änderungsantrag eingebracht wurden – konnten sich durchsetzen: Die Prüfung der Machbarkeit eines Cafés über der Isar und das Isarflussbad.

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Stadt fördert den Münchner Straßenfasching

Josef Schmid
Bürgermeister Josef Schmid

Der Faschingsendspurt in München findet alljährlich in der Fußgängerzone statt. Tausende Närrinnen und Narren strömen zur Open-Air-Partyzone in der Innenstadt, um vom Sonntag bis Faschingsdienstag die Bühnenprogramme zu genießen und zu feiern. Der Verein München Narrisch e.V. ist der Veranstalter dieser großen Faschingssause. Wegen zusätzlicher Auflagen braucht er nun mehr finanzielle Unterstützung seitens Stadt.

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Münchner Kinderzeitung ist gerettet

Münchens Kinder können auch künftig die kindgerechte Zeitung kostenlos lesen. Der zuständige Ausschuss bewilligte die Mehrausgaben, um dieses Projekt dauerhaft abzusichern.

Beatrix Burkhardt
Beatrix Burkhardt

Seit 2007 erscheint die Münchner Kinderzeitung des Kultur und Spielraum e.V. viermal jährlich mit einer Auflage von 50.000 Stück. Sie wird an allen Münchner Schulen in den 2. bis 6. Klassen kostenlos verteilt. Ein Blick in die Zeitung genügt um festzustellen, dass die Kinder begeistert von „ihrer“ Zeitung sind. Sie werden kindgerecht informiert und erfahren vieles über die Stadt, in der sie leben. Doch die Zukunft dieser von einem freien Träger herausgebrachten Zeitung war ungewiss, nachdem wichtige Sponsoreneinnahmen wegfielen. Eine rein ehrenamtliche Akquise war nicht mehr möglich, weshalb die Existenz bedroht war.

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Freiham Nord: Zustimmung zum Bebauungsplan trotz problematischer Verkehrserschließung

Im Münchner Westen entsteht bekanntlich ein neues Stadtviertel: Freiham. Ungefähr 20.000 Einwohner werden in nicht allzu langer Zeit dort hinziehen. Die Fläche hat die Dimensionen einer Kleinstadt. Mehr Wohnraum wird in München dringend gebraucht, aber wie steht es mit der Verkehrsanbindung dieses Gebietes? Darüber denkt die CSU Fraktion seit geraumer Zeit nach. Im April setzte sich die CSU mit zwei wegweisenden Verkehrsforderungen durch. Die Verwaltung vergleicht deshalb die verschiedenen Trassenvarianten von U-Bahn und Trambahn sowie die Chancen des Ausbaus der A 99. Heute diskutierte und beschloss der Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung einstimmig den Bebauungsplan für Freiham Nord.

Josef Schmid
Bürgermeister Josef Schmid

Auch Bürgermeister Josef Schmid ist sehr involviert bei diesem Großprojekt: „Im neuen Stadtviertel Freiham entsteht dringend benötigter Wohnraum, insbesondere für Familien. Eines ist mir dabei ganz wichtig: Zum guten Leben gehört eine gute Infrastruktur. Vor allem ein leistungsfähiger und attraktiver ÖPNV ist Grundvoraussetzung für eine optimale Erschließung. Deshalb steht die Weiterführung der U-Bahn nach Freiham ganz oben auf unserer Agenda.“

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Freies Parken für alle Elektrofahrzeuge

Josef Schmid
Bürgermeister Josef Schmid

Seit Jahren forciert die CSU Fraktion die Förderung der Elektromobilität. Der heutige Antrag zu diesem Thema steht in eben dieser Tradition. Um die Elektromobilität nachhaltig voranzutreiben, muss die Stadt München – als Modellregion für Elektromobilität – einen weiteren Betrag leisten, indem die Elektrofahrzeuge von den Park- und Parklizenzgebühren befreit werden. Sämtliche Fahrzeuge, welche mit dem neuen Kennzeichen zugelassen sind, können von diesem Bonus profitieren.

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Sinnvolle Unterflur-Wertstoffinseln

Josef Schmid
Bürgermeister Josef Schmid

Mit Wertstoffcontainern ist es so eine Sache: Schön sind sie nicht, aber wir brauchen sie trotzdem täglich. In vielen europäischen Städten werden die großen Wertstoffinseln bereits in den Untergrund verbaut. Das spart Platz auf der Oberfläche und ist optisch ansprechend. Die CSU Fraktion hat in zwei Anträgen bereits im Mai den Abfallwirtschaftsbetrieb (AWM) aufgefordert zu prüfen, wo in der Altstadt und im gesamten Stadtgebiet solche Unterflur-Wertstoffinseln realisiert werden können.

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