CSU Fraktion im Münchner Stadtrat - Die christlich-soziale und liberale Großstadtpartei

Weniger Stau auf dem Mittleren Ring und dem Isarring

Josef Schmid
Bürgermeister Josef Schmid

Der Bauausschuss stimmte gestern einstimmig für eine Verflechtungsspur auf dem Mittleren Ring, zwischen Ifflandstraße und Dietlindenstraße. Das neue Provisorium kostet 5,6 Mio. Euro und wird den Verkehrsfluss nach dem Umbau deutlich verbessern.

Die bestehende Ampelanlage wird nicht weiter von der Regierung von Oberbayern genehmigt, da sie nicht die gewünschte Verkehrsentlastung bringt. Vom Richard-Strauß-Tunnel kommend bildet sich gerade in Stoßzeiten ein zäher Stau, der durch die Einfädelung des Isarrings über die Ifflandstraße entsteht. Unfälle treten ebenfalls vermehrt auf. Die jetzt beschlossene Baumaßnahme führt die Ifflandstraße auf eine Spur zusammen, die dann in eine neu geschaffene dritte Spur auf dem Mittleren Ring mündet. Diese dritte Spur hat eine Breite von 3 Meter und wird in der Dietlindenstraße wieder ausgeleitet. So können die Autofahrer auf den Mittleren Ring einfädeln bzw. von dort ausfädeln. Der bestehende Radweg auf dieser Seite wird aufgelöst, aber der vorhandene Geh- und Radweg im Englischen Garten hergerichtet. Aufgrund der positiv verlaufenden Verhandlungen mit allen beteiligten Behörden kann der Umbau zügig im Februrar 2016 beginnen und sollte Ende nächsten Jahres enden.

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CSU wirkt: Staufalle am Trappentreutunnel verhindert

Testphase mit drei Spuren auf dem Mittleren Ring in Richtung Norden kommt mit Fertigstellung der Sanierungsarbeiten des Trappentreutunnels 

Vor gut zwei Jahren im August 2013 hatten der heutige Bürgermeister Josef Schmid und Stadtrat Otto Seidl beantragt, die Ausfahrt des Mittleren Rings aus dem Trappentreutunnel in Richtung Norden dreispurig zu führen. Derzeit wird die dritte Spur im Tunnel als Abfahrt in die Landsberger Straße bzw. als Pannenstreifen genutzt. Ziel des Antrags war es, die bekannte Staufalle zu entschärfen. Nach eingehenden verkehrstechnischen Untersuchun­gen soll dem Antrag nun entsprochen und die dritte Spur geschaffen werden. Der Bauaus­schuss wird am 14. Juli darüber beschließen.

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U5 nach Pasing nimmt nächste Hürde

Der Bauausschuss des Münchner Stadtrats wird sich in seiner Sitzung am 14. Juli mit den aktuel­len Planungen der Verlängerung der U5 vom Laimer Platz nach Pasing befassen. Das Baureferat legt dafür ein Zusammenfassung der aktuellen Planungen vor und will sich damit beauftragen las­sen, die Antragsunterlagen für die Planfeststellung auszuarbeiten so­wie die Förderung des Baus durch Landesmittel abzuklären. Insgesamt werden die Kos­ten auf rund 550 Mio. Euro geschätzt.

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Trinkwasserbrunnen am Marienhof

Wer im Sommer schon einmal als Tourist in Rom war, hat sicherlich an der einen oder anderen Stelle das frische Wasser aus den vielen öffentlichen Trinkwasserquellen genossen. Auch in München soll es ab 2016 am Marienhof eine Trinkwasserquelle geben. Dies hat der Bauausschuss des Münchner Stadtrats in seiner Sitzung am 23. Juni beschlossen. Aufgrund eines Änderungsantrages der CSU wird der Trinkwasserbrunnen nicht am Rindermarkt, sondern am Marienhof platziert.

Dr. Evelyne Menges

„München hat eine hervorragende Wasserqualität. Doch leider gibt es sehr wenige öffentliche Trinkwasserquellen. An vielen Brunnen könnte man das Wasser trinken, doch es fehlt der Hinweis auf die hervorragende Qualität des Wassers. Wir sind sehr froh, dass München in seinem Zentrum nun auch einen für jedermann zugänglichen Trinkwasserbrunnen bekommen wird. Uns war als CSU wichtig, dass dieser an einem zentralen Platz, wo sich viele Menschen aufhalten und verweilen, errichtet wird. Denn nur so wird er angenommen werden. Der ideale Platz in München ist dafür der Marienhof“, so die stv. Fraktionsvorsitzende und Ausschusssprecherin Stadträtin Dr. Evelyne Menges.

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Maßnahme gegen Dauerstau am Isarring: Lang geforderte Einfädelspur kommt endlich

Die Vorfreude war groß, als der Richard-Strauss-Tunnel im Mai 2010 endlich eröffnet und für den Verkehr frei gegeben wurde. Der Freude folgte jedoch schnell Ernüchterung. Wie im Vorfeld von vielen Experten befürchtet und angemahnt, erwies sich die Einfädelung von der Ifflandstraße auf den Mittleren Ring als große Staufalle. Seitdem hat man sich mit einem einzigartigen Provisorium beholfen. Die Fahrspuren auf dem Mittleren Ring werden getrennt und mit einer jeweils eigenen Ampelschaltung geführt. Die Situation wurde damit zwar insbesondere für den aus dem Richard-Strauss-Tunnel kommenden Verkehr verbessert, dennoch gehört der Rückstau auf dem Isarring nach wie vor zum täglichen Bild.

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Frischer Wind für Willy-Brandt-Platz

150210-SitzmoebelAllein die sperrige Bezeichnung der Beschlussvorlage „Belebung des Willy-Brandt-Platzes durch Möblierung“ verdeutlicht das Problem. Der nach dem ehemaligen Bundeskanzler benannte Platz in der Messestadt im Münchner Osten fristet ein tristes Dasein; Platz der Ödnis wird er deswegen auch schon mal genannt. Die Stadträte Hans Podiuk und der heutige Bürgermeister Josef Schmid beantragten daher im November 2013 eine Belebung des Platzes durch eine entsprechende Möblierung. Als Beispiel diente das Museum-Quartier in Wien. 

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Baracke Nr. 5 wird als Dependance des NS-Dokumentationszentrums erhalten

Mit über 300.000 Euro bezuschusst die Stadt München den Erhalt der „Baracke Nr.5“ in der Ehrenbürgstraße 9 in Neuaubing. Dies hat der Bauausschuss des Münchner Stadtrats am 20. Januar beschlossen. Die Dependance des NS-Dokumentationszentrums soll in seiner Originalsubstanz erhalten werden. Dazu sind für insgesamt rund 360.000 Euro Baumaßnahmen an Fundament, Fassade, Dach und Innenräumen vorgesehen. In dem Lager wurden während des 2. Weltkriegs Zwangsarbeiter, die schwerpunktmäßig aus Osteuropa und Italien kamen und im nahegelegenen Reichsbahnausbesserungswerk bzw. bei der Firma Dornier arbeiteten, untergebracht.

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