CSU Fraktion im Münchner Stadtrat - Die christlich-soziale und liberale Großstadtpartei

IT-Versagen – Schul-Verzagen?

Es kehrt einfach keine Ruhe ein am Oscar-von-Miller-Gymnasium: Erst konnte wochenlang kein regulärer Sportunterricht angeboten werden (Abhilfe schuf hier der Vorschlag der CSU-Stadtratsfraktion, dass das Weißblau-Allianz-Gelände mitgenutzt werden kann), jetzt ist im Interimsbau kaum Unterricht in den anderen Fächern möglich. Grund hierfür ist, dass man auf moderne, technikbasierte Unterrichtsmethoden setzen wollte. Konventionelle Unterrichtsmittel sind daher nicht vorhanden. Im Interimsbau streikt jedoch die IT – die modernen Geräte sind daher momentan nicht betriebsfähig. Tägliche Pannen und Ausfälle sind eine unzumutbare Belastung für die Lehrkräfte und Schüler. Die CSU-Stadtratsfraktion setzt sich daher dafür ein, dass die Beschwerden, Ängste und Sorgen der Schulfamilie des Oscar-von-Miller-Gymnasium endlich ernst genommen werden.

Stadtrat Richard Quaas: „Derzeit ist das Oscar-von-Miller-Gymnasium eine technikfreie Zone – ein Zustand unter dem die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte zu leiden haben. Wir finden Einsatz von modernen Unterrichtsmethoden und technischen Geräten elementar und fördernswert. Wenn die Bildschirme aber aufgrund von technischen Problemen wochenlang schwarz bleiben, muss man nicht erst schwarz sehen, wenn man befürchtet, dass die Unterrichtsqualität darunter leidet. Die Beschwerden der Schulleitung wurden nicht ernst genommen, geschweige denn eine Lösung für die IT-Probleme gefunden. Ein Skandal, wie hier mit den Lehrkräften und Schülern umgegangen wird!“

Stadträtin Beatrix Burkhardt, schulpolitische Sprecherin: „Wie bereits letzte Woche im Bildungsausschuss kritisiert, genügt es nicht, weitreichende IT-Lösungen bis zum Jahr 2025 anzukündigen.Vielmehr sollte das RBS dafür sorgen, dass der schulische Alltag funktioniert. Eigentlich sollte man in der Lage sein, neue technische Geräte in vorhandene Strukturen funktionsfähig einzubauen. Dies scheint aber leider weder am Oscar-von-Miller-Gymnasium noch an weiteren Schulen der Fall zu sein, wie zahlreiche Rückmeldungen belegen.

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Hurra, ich bin ein Schulkind! Aber wo soll ich lesen, rechnen und schreiben lernen?!

So ein Schulstart ist immer spannend: für die Schülerinnen und Schüler, die Eltern und auch für die Lehrkräfte. „Wer wird im kommenden Schuljahr in meiner Klasse sein?“ „Wie ist das Gemeinschaftsgefühl in der Schule?“ „Wie komme ich mit dem neuen Schulstoff zurecht?“ Die Frage „werde ich einen eigenen Stuhl und einen Tisch im Klassenzimmer“ haben darf aber nicht gestellt werden müssen! Im Schulzentrum in der Gerastraße 6 ist diese Frage leider nicht nur aktuell sondern muss in vielen Fällen negativ beantwortet werden. Vor über einem Jahr wurden zwar Möbel bestellt, diese wurden aber nicht rechtzeitig geliefert. In einem Antrag zur dringlichen Behandlung fordert die CSU-Stadtratsfraktion daher, dass dargestellt wird, ob ein ordnungsgemäßer Unterricht im Schulzentrum sichergestellt werden kann und warum das Mobiliar nicht geliefert wurde bzw. warum die Stadt nicht gehandelt hat, wenn sie von den Lieferschwierigkeiten gewusst hat. Am wichtigsten für die ganze Schulgemeinschaft an der Gerastraße 6 ist aber sicherlich die Frage, wann endlich mit einer Vollausstattung der Klassenzimmer gerechnet werden kann.

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Bessere Bildungschancen für Kinder und Jugendliche in München

Beatrix Burkhardt
Beatrix Burkhardt

Im heutigen Bildungsausschuss wurden wegweisende Beschlüsse gefasst: Das Angebot der städtischen Sing- und Musikschulen wird deutlich erweitert und ein nachhaltiges Konzept für die Beschulung von berufsschulpflichtigen Flüchtlingen auf den Weg gebracht.

Der Begriff „Bildung“ umfasst ein vielfältiges Themenspektrum, was sich in der Tagesordnung des Bildungsausschusses widerspiegelt. Bei der Weiterentwicklung der städtischen Sing- und Musikschulen geht es um die Anpassung des Angebots an die wachsende Nachfrage. Mit der Lösung einer ganz anderen, sehr drängenden Frage beschäftigt sich die Vorlage zur schulischen Förderung von berufsschulpflichtigen Flüchtlingen. So unterschiedlich beide Themen sind, sie haben dennoch vieles gemeinsam: Beides möchte die Landeshauptstadt München fördern und steckt deshalb viel Geld und Manpower in die Umsetzung. Außerdem zielen beide Fördermaßnahmen unter anderem auf eine gute, chancengleiche Integration von Kindern und Jugendlichen ab.

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MINTivation: Förderung von Chancengleichheit durch getrennten Unterricht

Der Bildungsausschuss hat sich heute mit der Umsetzung des Projekts MINTivation-Motivation an städtischen Schulen befasst. Bei einem Modellversuch wurde festgestellt, dass vor allem Mädchen vom phasenweise getrennt-geschlechtlichen Unterricht speziell in den naturwissenschaftlichen Fächern profitieren. Die CSU-Fraktion bedauert die Verschleppung dieses Themas seitens des Referats für Bildung und Sport und hofft auf verstärktes Genderbewusstsein im Schulbereich.

Nach wie vor bestehen geschlechterspezifische Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen in den Bereichen Mathematik, Naturwissenschaften und Lesekompetenz: Schüler sind leistungsstärker in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) und Schülerinnen in Deutsch und Fremdsprachen. Dies wirkt sich schließlich auf die Wahl der Studienfächer, die Berufswahl sowie auf die Lebensverlaufsperspektiven von Frauen und Männern aus. Die Schule kann einen Beitrag zu mehr Chancengleichheit und Teilhabegerechtigkeit leisten, indem man mit dem Konzept der Monoedukation in einzelnen Schulfächern gezielt Schülerinnen und Schüler fördert.

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Statements von Bürgermeister Josef Schmid und Stadtrat Manuel Pretzl zum OB-Vorstoß zur Senkung der Kinderbetreuungsgebühren

Bürgermeister Josef Schmid

„Unser Ziel bleibt die gebührenfreie Kita für alle Kinder. Die Lebenshaltungskosten in München sind sehr hoch. Deshalb muss die Stadt dort, wo es ihr möglich ist, für Entlastung sorgen. Wir brauchen daher eine grundlegende finanzielle Entlastung aller Eltern in München. Wir sollten hier mutiger und beherzter sein“, sagt Bürgermeister Josef Schmid.

Manuel Pretzl, Fraktionsvorsitzender

„Wir haben bereits im Mai 2017 betont, dass wir seit langem die Abschaffung der Kita-Gebühren fordern. Die Stadt soll diese Gebührenfreiheit selbst finanzieren, bis die Abschaffung bayernweit umgesetzt wird. Die Forderung des Oberbürgermeisters reicht bei weitem nicht aus. Ein Mischmodell aus Gebührenbefreiung und Gebührenreduzierung, das sich an starren Einkommensgrenzen orientiert, schafft neue soziale Ungleichheiten. Wir dürfen bei den Familien keinen Zwei-Klassen-Bewertung einführen. Wir schlagen vor, das Personal für die Einkommensprüfungen der Eltern einzusparen, um dieses Geld sinnvoll in zusätzliches Personal für die Kinderbetreuung zu investieren“, fordert Stadtrat Manuel Pretzl, Fraktionsvorsitzender der CSU-Fraktion.

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Rathaus-CSU fordert: Verkehrswacht München finanziell unterstützen

Beatrix Burkhardt
Beatrix Burkhardt

Die Verkehrswacht München leistet einen wertvollen Beitrag zur Verkehrssicherheit und Unfallverhütung in unserer Stadt. Die CSU-Fraktion setzt sich deshalb für eine dauerhafte finanzielle Unterstützung ein.

Der Verein Verkehrswacht München kümmert sich seit vielen Jahrzehnten ehrenamtlich um das Ansinnen, die Verkehrssicherheit in München zu erhöhen. Projektleiter und Moderatoren besuchen Kindergärten und Schulen, um mit den Kindern einen sicheren Umgang im Straßenverkehr einzuüben. Kindergartenkinder lernen bei puppengestützter Verkehrssicherheitsarbeit korrektes Verhalten, Grundschulkinder trainieren mit dem Roller und dem Fahrrad.

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Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung an Grundschulen: CSU und SPD fordern Konzept für bedarfsgerechte Ganztagsbildung

Beatrix Burkhardt
Beatrix Burkhardt

In einem gemeinsamen Stadtratsantrag beauftragen CSU und SPD das Referat für Bildung und Sport, gemeinsam mit dem Freistaat Bayern Strukturen und Konzepte für eine hochwertige und bedarfsgerechte Ganztagsbildung im Grundschulbereich zu entwickeln. Da die Bundespolitik die Einführung eines Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder plant, ist die Landeshauptstadt München frühzeitig aufgefordert, ihr Betreuungssystem dahingehend anzupassen. Die bewährten schulischen Betreuungsangebote, wie gebundene Ganztagsschule, offene Ganztagsschule, Mittagsbetreuung, Hort und Tagesheim, sollen deshalb mit Angeboten der Jugendhilfe kombiniert werden. In Modellversuchen sollen Schulen und Jugendhilfeakteure als Ganztagskooperationspartner gemeinsam hochwertige Ganztagsbildung ausprobieren.

CSU-Stadträtin Beatrix Burkhardt, bildungspolitische Sprecherin der CSU-Fraktion, sagt:

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Bildungsbericht belegt: Berufliche Bildungsangebote in München sind erstklassig

Beatrix Burkhardt
Beatrix Burkhardt

Das Referat für Bildung und Sport hat heute in einer Pressekonferenz den „Münchner Bildungsbericht Berufliche Bildung 2017“ vorgestellt, der morgen im Bildungsausschuss bekanntgegeben wird. Die CSU-Fraktion ist erfreut über die vielfältigen Aus- und Weiterbildungsangebote für Jugendliche in München.

Es gibt in München 205 berufliche Schulen und 75,9 % von insgesamt 62.643 Schülerinnen und Schüler besuchten im Schuljahr 2015/2016 eine städtische berufliche Schule. Die Stadt München hat damit eine beachtliche Steuerungsmöglichkeit der beruflichen Bildungsangebote. Der zuletzt 2014 aufgelegte Bildungsbericht liefert eine detaillierte Übersicht zu beruflichen Schulen, beruflicher Erstausbildung, beruflicher Weiterbildung, dem Erwerb allgemeinbildender Schulabschlüsse, Neuzugewanderten im beruflichen Ausbildungssystem sowie Herausforderungen und Perspektiven. Das in diesem Handbuch gezeichnete Bild der Rahmenbedingungen, Angebote und Möglichkeiten im Bereich beruflicher Bildung in München ist erfreulicherweise sehr positiv. Der Ausbildungsstellenmarkt bietet eine vielversprechende Ausgangssituation für den Übergang in Ausbildung und Arbeit.

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Statement von Stadtrat Hans Podiuk zur CSU-Stadtratsanfrage „Ist ein bayerischer Hausmeister ein Nachteil für eine Schule?“

Stadtrat Hans Podiuk

„In ganz Bayern sprechen die Menschen wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Nur in München, unserer Landeshauptstadt, scheint es offenbar ein schwerwiegendes Problem zu sein, wenn ein Grundschul-Hausmeister Dialekt spricht. Warum entschuldigt sich die Schule bei den Eltern dafür? Lehrer und Eltern sollten es als Bereicherung erkennen, wenn ihre Kinder mit der Sprache ihrer Heimat in Kontakt kommen. Bayerische Abstammung und das Sprechen des bayerischen Dialekts darf für niemanden in München ein Nachteil sein, im Gegenteil. Oans is sicher: A bissal Boarisch hod no nia neamd gschodt!“, sagt Stadtrat Hans Podiuk, Ehrenvorsitzender der CSU-Fraktion.

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Stadt weitet Ferienangebot aus

Das Stadtjugendamt baut das Angebot an eintägigen Erlebnisreisen ab den Ferien 2018 aus. Der Kinder- und Jugendhilfeausschuss reagiert mit diesem Beschluss auf die enorme Nachfrage.

Kaum im Verkauf, ist das abwechslungsreiche Ferienangebot der Landeshauptstadt München meist umgehend ausverkauft. Die Nachfrage übersteigt das Angebot an freien Plätzen bei weitem. Bislang werden in den Ferien vorwiegend mehrtägige Workshops, Ferienzeiten und Stadtranderholungen angeboten. Die Eltern melden jedoch einen hohen Bedarf an eintägigen Veranstaltungen an. Die Stadt reagiert mit der Bewilligung von zusätzlichen Mitteln in Höhe von 100.000 Euro für den Ausbau von ca. 780 neuen Eintages-Ferienplätzen beim städtischen Anbieter und bei freien Trägern.

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