CSU Fraktion im Münchner Stadtrat - Die christlich-soziale und liberale Großstadtpartei

Statement von Stadträtin Beatrix Burkhardt zum CSU-Antrag „Standortsicherung der Jugendeinrichtung Festspielhaus in Neuperlach“ vom 15.02.2017

Beatrix Burkhardt
Beatrix Burkhardt

„Das Festspielhaus in der Quiddestraße ist ein etablierter Anlaufpunkt im Viertel. Diese wertvolle Neuperlacher Institution bietet Kindern und Jugendlichen ein abwechslungsreiches kulturelles Bildungsprogramm an. Es ist absolut unverständlich, warum die Verwaltung den Vertrag des bisherigen Standorts zum Herbst 2018 gekündigt hat, obwohl ein geplanter Umzug in neue Räumlichkeiten am Hanns-Seidel-Platz nicht vor 2020/2021 erfolgen kann. Die CSU fordert das Kommunalreferat auf, schnellstmöglich eine Übergangslösung zu suchen. Sollte es nicht möglich sein, den alten Vertrag nochmal zu verlängern, muss eine neue Heimat gefunden werden. Die Stadt trägt Verantwortung für den Erhalt des Festspielhauses, schließlich ist es eine überregionale Jugendkultur- und Bildungseinrichtung der Landeshauptstadt München“, sagt Stadträtin Beatrix Burkhardt, bildungspolitische Sprecherin der CSU-Fraktion.

0 Kommentare

Antrag: Erhalt des Postsaals in Pasing

Johann Sauerer
Johann Sauerer

Dem Stadtrat wird dargestellt, ob der Saal im Rückgebäude des Hotels Post (sog. Postsaal) erhalten werden kann. Die Verwaltung wird beauftragt mit dem Eigentümer in Verhandlung zu treten und eine für die Pasinger Bürgerschaft und Vereine akzeptable Lösung zu erarbeiten. Priorität hat die Erhaltung des Saals sowohl aus baulicher Sicht, als auch seine Nutzungsmöglichkeiten für die Pasinger Bevölkerung.

Begründung:

Der Postsaal ist der größte Veranstaltungssaal im Münchner Westen. Viele große Veranstaltungen von Vereinsveranstaltungen bis hin zu Bürgerversammlungen haben in diesem Saal schon stattgefunden. Deshalb hat die Landeshauptstadt München den Saal mit städtischen Mitteln im Jahr 1982 renovieren lassen.
Leider wurde es in der Vergangenheit, zuletzt 2006,  versäumt, mit dem Eigentümer in Verhandlungen zu treten und Verträge abzuschließen, um diesen wichtigen Veranstaltungsort für die Öffentlichkeit zu sichern.
Der Münchner Westen und vor allem Pasing werden in den nächsten Jahren stark wachsen. Neben der Wohnraumschaffung ist die soziale Infrastruktur nicht nur zu bewahren, sondern zu ertüchtigen. Der Wegfall dieses Veranstaltungsaals würde den Zielen der Stadtsanierung in Pasing widersprechen und die Entwicklung des Pasinger Marienplatzes negativ beeinflussen.

0 Kommentare

Antrag: Hypohaus am Viehhofgelände für Künstler-Werkstätten nutzen

Ulrike Grimm
Ulrike Grimm

Die Landeshauptstadt München wird gebeten zu prüfen, ob das städtische Anwesen Zenettistraße 17, das sogenannte Hypohaus (dort befand sich früher die große, für den Schlacht- und Viehhof tätige Filiale der Hypobank), im Rahmen der laufenden Überplanung des Viehhofgeländes, für die Münchner Kultur- und Kreativwirtschaft, insbesondere auch für die Unterbringung von Künstler-Werkstätten genutzt werden kann. Als Investor und Betreiber dieser Einrichtung soll eine Zuständigkeit durch die Münchner-Gewerbehof- und Technologiezentrumsgesellschaft mbH (MGH) oder die Münchner Arbeit (Platform) geprüft werden.

Begründung:

0 Kommentare

Anfrage: Alter Botanischer Garten, ein Kriminalitätsschwerpunkt?

Alter Botanischer Garten, ein Kriminalitätsschwerpunkt?
Alter Botanischer Garten, ein Kriminalitätsschwerpunkt?

 

In den Medien wurde im August berichtet, dass damals zum wiederholten Mal im Alten Botanischen Garten, der zwischen Stachus/Lenbachplatz und der Luisenstraße, gegenüber dem Jusitzpalast liegt, eine Frau vergewaltigt wurde. In den Wochen vorher war auch über Gewaltdelikte, Drogenkriminalität und andere Sexualdelikte in dieser Parkanlage berichtet worden.
Besorgnis erregt das nun besonders bei den Bewohnern an der angrenzenden „Alten Chemie“; den Betreibern des Luxus Hotels, den Besuchern des Parkcafes und Eltern, Schüler und Lehrern der angrenzenden Gymnasien und beruflichen Schulen, die allesamt über die Umstände besorgt sind. Es ist fast unheimlich, dass sich in Mitten der Stadt, keine 500 Meter vom Polizeipräsidium und kaum 20 Meter von der Justiz entfernt, ein neuer Kriminalitätsschwerpunkt entwickeln konnte.
Hier muss besonders darauf geachtet werden, auch weil in der Nähe Einrichtungen für Flüchtlinge sind, die ja schnell, gerne auch in ein Zwielicht gestellt werden, dass sich diese Szene nicht verfestigt und, dass der Park rund um die Uhr überwacht wird.

Ich frage deshalb:

0 Kommentare

Blumenbunker wird zum Haus der Baukultur

Richard Quaas
Richard Quaas

Nach einstimmiger Meinung der Mitglieder des Kommunalausschusses soll im Hochbunker an der Blumenstraße 22 ein „Haus der Baukultur“ eingerichtet werden. Dem Stadtrat soll ein entsprechendes Betreiber- und Nutzungskonzept vorgestellt werden.

Der denkmalgeschützte sog. „Blumenbunker“ ist ein wichtiges bauliches Zeugnis aus vergangener Zeit. Ihn zu erhalten steht außer Frage, doch bei der künftigen Nutzung gab es mehrere Ideen, von kultureller bis gastronomischer Nutzung. „Wir haben uns darauf geeinigt, dort ein „Haus der Baukultur“ einzurichten. Der Bunker bietet sich geradezu dazu an, dort etwas über die Planungsgeschichte der Stadt zu präsentieren“, so Stadtrat Richard Quaas, kulturpolitischer Sprecher der CSU-Fraktion.

Für die Räume soll ein – gegebenenfalls privater – Betreiber gefunden werden, der dort eine Dauerausstellung zum Thema „stadt / bau / plan – 850 Jahre Stadtentwicklung München“ unterbringt. Eine Dokumentation zum Luftkrieg über München soll Baustein dieser Ausstellung werden.

Richard Quaas
Richard Quaas

„Mit der Einrichtung der Dauerausstellung und Integration der Luftkriegsdokumentation werden gleich zwei Forderungen der CSU-Fraktion am gewünschten Standort realisiert. Die Münchnerinnen und Münchnern können hoffentlich bald den Bunker erkunden und dabei noch etwas über die spannende Geschichte Münchens lernen. Das freut uns außerordentlich“, sagt Stadtrat Richard Quaas.

0 Kommentare

Alte Heimat – Startschuss für umfassende Sanierung

Alte Heimat / © sveta / Fotolia.com.
Alte Heimat
/ © sveta / Fotolia.com.

Der heutige Kommunalausschuss hat einstimmig Kommunalreferat und GEWOFAG beauftragt, einen Generalunternehmer für die Sanierung der Gebäude und die Nachverdichtung auf dem Gelände der Jubiläumsstifung „Alte Heimat“ auszuschreiben. Die CSU-Fraktion ist erfreut, dass dieses wohnungspolitisch bedeutsame Großprojekt in Laim Fahrt aufnimmt.

Die Fakten dieser städtebaulichen Entwicklung können sich wirklich sehen lassen: Im ersten Bauabschnitt werden drei neue, fünfstöckige Wohnhäuser mit altersgerechten Wohnungen, einer KITA und einer Tiefgarage mit 54 Stellplätzen gebaut. Im folgenden Bauabschnitt werden die fünf bestehenden Gebäude an der Zschokkestraße neu gebaut und von fünf auf sieben Geschosse aufgestockt. Außerdem werden die Gebäude, welche das Gelände östlich und westlich flankieren, nach dem Umzug der Mieter in andere Häuser abgerissen und fünfstöckig neu gebaut. Die restlichen Häuser werden umfassend saniert und verbessert. Das bestehende Alten- und Servicezentrum wird an eine andere Stelle im Quartier versetzt. Der Charakter und die Grünflächen werden weiterhin großzügig gestaltet.

0 Kommentare

Anfrage: Offene Fragen zur Flächenüberlassung an „OLGA“

Offene Fragen zur Flächenüberlassung an "OLGA"
Offene Fragen zur Flächenüberlassung an „OLGA“

Dem Vernehmen nach beabsichtigt der Kommunalreferent die Freifläche am Ratzingerplatz (südlich der Boschetsrieder Straße, westlich der Aidenbachstraße; westliche Teilhälfte) nun mehr doch den als sog. „STATTPARK OLGA“ firmierenden Wagenburg-Bewohnern zukommen zu lassen – und damit die anderweitig beabsichtigte Zwischennutzung als Sport-und Freizeitfläche für Kinder und Jugendliche (Antrag der CSU v. 05.07.2016) unmöglich zu machen.

0 Kommentare
Menü schließen