CSU Fraktion im Münchner Stadtrat - Die christlich-soziale und liberale Großstadtpartei

Verfassungswidrige „Graffitis“ an den Fassaden im Umfeld des Kafe Marat

Die Stadtverwaltung stellt dem Stadtrat dar, an welchen Fassaden städtischer Gebäude im Umfeld des Kafe Marat sogenannte „Graffitis“ angebracht wurden und wie hoch die Kosten für deren Beseitigung zu schätzen sind. Da diese „Graffitis“ oftmals verfassungsfeindlichen Inhalts sind, ein Nachweis der Täterschaft kaum möglich ist, sollten nach Beseitigung der Schmierereien mit den verantwortlichen Jugendlichen in diesem Jugendtreff seitens des Jugendamtes ein Dialog über über die strafrechtlichen Folgen der Fassadenbeschädigungen geführt werden. Den Jugendlichen sind die hohen Kosten der Beseitigung und das hohe Maß der Kritik der umgebenden Bevölkerung an der optischen Verunstaltung dieser unter Denkmalschutz stehenden Gebäude darzustellen. Diese pädagogische Maßnahme sollte auch zum Inhalt haben, dass die Jugendlichen im Kafe Marat selbst Verantwortung dafür tragen wollen, dass künftig die Fassaden von Verunstaltung verschont bleiben werden.

Begründung:

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Kulturförderung: CSU bewilligt Steigerung der Zuschüsse

 

München steigert nächstes Jahr die Zuwendungen für Kultureinrichtungen. Wie von der CSU-Fraktion beantragt, bekommt beispielsweise das Metropoltheater eine dauerhafte Förderung. Auch der Münchner Bachchor erhält dringend notwendige finanzielle Unterstützung.

Die Liste der von der Landeshauptstadt München geförderten Kultureinrichtungen und Vereine ist lang und wird nächstes Jahr sogar noch länger.

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Statement von Stadtrat Richard Quaas zum Tod von Klaus von Gaffron

 

Richard Quaas

„Mit dem Künstler Klaus von Gaffron verlieren wir einen künstlerischen Förderer der besonderen Art. Mit seinem Projekt „Kinder treffen Künstler“ konnte er Schülerinnen und Schülern für kreatives künstlerisches Schaffen begeistern. Er hat zeitgenössischer Kunst einen Raum im Bildungssystem gegeben und sie unmittelbar erlebbar gemacht. Auch auf politischer Ebene hat er sich als 1. Vorsitzender des Bayerischen Berufsverbandes Bildender Künstler Gehör verschafft. Wir trauern um einen langjährigen Ratgeber und kritischen Wegbegleiter“, so Stadtrat Richard Quaas, Sprecher der CSU-Fraktion im Kulturausschuss.

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Anfrage: Anspruch am freiwerdenden staatlichen Probengelände des Gärtnerplatztheaters für den Neubau der dringend benötigten Grundschule

Ende letzten Jahres wurde der Antrag gestellt, mit der Staatsregierung zu verhandeln, wie das große Areal mit der Probebühne des Theaters am Gärtnerplatz in der Harthauser Straße 48 für die Errichtung einer Grundschule genutzt werden kann.
Wegen fehlender anderer Grundstücke für eine dringend notwendige weitere Grundschule in Harlaching ergeben sich Fragen, was bisher unternommen wurde, weil Eile geboten ist.

1. Wann wurde die Anfrage zum Ankauf des Areals der Probebühne in der Harthauser Str. 48 mit welchen Inhalt an die Staatsregierung gestellt?

2. Welche Schritte wurden unternommen, um das Grundstück für den Bedarf der Grundschule zu sichern?

Dr. Reinhold Babor
Manuel Pretzl
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Antrag: Metropoltheater durch die Stadt stärker unterstützen!

Richard Quaas

Der Stadtrat möge beschließen:

1. Das Kulturreferat der Landeshauptstadt München prüft, wie und in welchem Umfang das bundesweit hochgelobte und bekannte, äußerst erfolgreiche Metropoltheater in München- Freimann, das unter Leitung von Prof. Jochen Schölch bislang eine unzureichende städtische Förderung erhalten hat, künftig der verstärkten finanziellen Förderung durch die Landeshauptstadt bedarf, um sein sehr qualitätsvolles Sprechtheater-Programm im unverminderten Umfang auch in den nächsten Jahren fortsetzen zu können.
2. Das Kulturreferat legt noch vor der Haushaltsberatung für den Haushalt 2018 einen Fördervorschlag vor, der eine substanziell erhöhte institutionelle Förderung des Hauses beinhaltet, auf deren Basis eine verantwortliche Entscheidung noch heuer getroffen werden kann!

Begründung:

Das von Prof. Jochen Schölch 1998 in einem früheren Kino gegründete Metropoltheater in München-Freimann, ist eine der erfolgreichsten freien Bühnen im deutschsprachigen Raum und hat sich besonders dem qualitätvollen Sprechtheater verschrieben, das zwischenzeitlich an den städtischen Bühnen eher zu kurz kommt. Prof. Jürgen Schölch hat das Theater im eigenen Haus (!) seit der Gründung vor 20 Jahren weitestgehend selbst finanziert und sogar baulich erweitert bzw. auch mit Sponsoren am Laufen gehalten. Ähnliche Bühnen mit dieser Programmvielfalt und mit eher weniger Erfolgen, werden von den jeweiligen Kommunen in der Regel mit erheblicheren Mitteln unterstützt.

Die überwiegend private Finanzierung stößt zunehmend an die Grenzen der Machbarkeit und beeinträchtigt zeitlich und finanziell das künstlerische Schaffen im Haus. Da das Metropoltheater im künstlerischen Rang den öffentlichen Bühnen in München in nichts nachsteht und durch die neue Ausrichtung der Kammerspiele auch einen Teil des dort deshalb „abgesprungenen“ Publikums bedient, ist eine langfristige deutliche Erhöhung der städtischen Förderung anzustreben.

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Antrag: Gegen jeden Antisemitismus! Keine Zusammenarbeit mit der antisemitischen BDS-Bewegung (boykott, divestment and sanctions)

Die Landeshauptstadt München

  • steht solidarisch zu Israel und bekennt sich zu Israels Recht auf Existenz und Selbstverteidigung
  • verurteilt den weitverbreiteten Antisemitismus aufs Schärfste.
  • stellt sich gegen die antisemitische BDS-Kampagne („boycott, divestment and sanctions).
  • stellt städtische Räume nicht für BDS-Kampagnen oder Veranstaltungen, Ausstellungen oder Demonstrationen zur Verfügung, welche die Ziele von BDS
    verfolgen.
  • kooperiert (in Form von Zuschüssen oder Raumvergaben) nicht mit Gruppierungen, welche die Ziele von BDS verfolgen.
  • unterstützt keine Veranstaltungen in Form von Zuschüssen oder Raumvergaben, die für BDS werben oder die von Personen oder Organisationen veranstaltet werden, die auf der BDS-Unterstützerliste stehen.

Begründung:

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Musäum wird zum Museum: Stadt wird Betreiber des Valentin-Karlstadt-Musäum

Richard Quaas

Das Valentin-Karlstadt-Musäum wird zum städtischen Museum. Die CSU-Fraktion begrüßt diesen Schritt, garantiert er doch den Erhalt der Sammlung für kommende Generationen.

Die Historikerin Sabine Rinberger leitet das Valentin-Karlstadt-Musäum mit viel Engagement. Ihr ist es durch geschickte Modernisierungen gelungen, Jahr für Jahr mehr Besucherinnen und Besucher als aller Welt in das kleine Museum im Isartor-Turm zu locken. Ohne zusätzliche ehrenamtliche Arbeit und Kooperationen mit der Stadt sowie verschiedenen Künstlern stünde das Museum nicht so gut da. Trotzdem: Um die Sammlung – die bereits der Stadt gehört – dauerhaft der Öffentlichkeit präsentieren zu können, muss der Fortbestand des Museums garantiert werden. Zum 01.01.2018 wird das Musäum daher in einen städtischen Betrieb gewerblicher Art überführt.

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Anfrage: Zentraler Kartenverkauf auch für städtische Theater?

Die Bayerischen Staatstheater betreiben an der Maximilianstraße einen zentralen Kartenvorverkauf für alle staatlichen Theater in München. Dies hat sich bewährt und wird vom Publikum stark angenommen.
Bei den städtischen Häusern müssen die Karten wohl ganz überwiegend im jeweiligen Haus selbst bestellt und gekauft werden. Gerade bei der dezentralen Lage des Volkstheaters und der Schauburg wäre es kundenfreundlicher, wenn in einer zentralen Verkaufseinrichtung oder an allen städtischen Theaterkassen, ggf. auch zusätzlich im Gasteig, jeweils die Karten für alle 3 städtischen Bühnen gekauft und bei Vorbestellung auch abgeholt werden könnten.

Wir fragen deshalb den Oberbürgermeister:

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