CSU Fraktion im Münchner Stadtrat - Die christlich-soziale und liberale Großstadtpartei

Antrag: Kontakt- und Begegnungsstätte für Menschen mit Alkoholproblemen am Münchner Hauptbahnhof unterstützen

Der Stadtrat möge beschließen:

Der Träger Soziale Dienste Psychiatrie gemeinnützige GmbH errichtet derzeit im Rückgebäude der Lindwurmstraße 12 eine Kontakt- und Begegnungsstätte für Menschen mit Alkoholproblemen.
Die Landeshauptstadt prüft weitere Unterstützungsmöglichkeiten für dieses Projekt, sowohl durch finanzielle Förderungen, wie auch durch räumliche Unterstützung.

Begründung:

0 Kommentare

Statement von Stadtrat Richard Quaas zum CSU-Antrag „Kontakt- und Begegnungsstätte für Menschen mit Alkoholproblemen am Münchner Hauptbahnhof unterstützen“

Richard Quaas

„Im Hauptbahnhof ist Alkoholkonsum verboten, doch im unmittelbaren Umfeld verbringen viele Menschen ihren Tag gemeinsam mit exzessivem Trinken. Das stört Passanten und Anwohner. Diese Menschen jedoch zu vertreiben, würde die Problemzone nur verlagern, womit den teils schwer abhängigen Alkoholikern nicht geholfen wäre. Die Kontakt- und Begegnungsstätte für Menschen mit Alkoholproblemen in der Lindwurmstraße 12 bietet der Szene in der Nähe ein niederschwelliges Hilfsangebot. Durch Unterstützung der Stadt könnte das Sozialprojekt wachsen und damit mehr Alkoholkranken unter die Arme greifen. Das Hauptbahnhof-Viertel braucht solche sozialen Projekte“, sagt Stadtrat Richard Quaas, Innenstadtsprecher der CSU-Fraktion.

0 Kommentare

Statement von Stadtrat Marian Offman zum Gesamtplan III München und Region – Soziale Wohnraumversorgung

Marian Offman

„Mit der Fortschreibung des heute beschlossenen Gesamtplans erhöhen wir deutlich die Ausgaben im Bereich der sozialen Wohnraumversorgung und der Wohnungslosenhilfe. Ein Beispiel: Das Frauenobdach KARLA kann dadurch mindestens 24 neue Wohneinheiten für Frauen und Kinder anbieten. Zudem erweitern wir unsere Flexiheime für verschiedene Zielgruppen in den kommenden Jahren auf 5.000 Plätze. Der Gesamtplan ist die richtige und notwendige Reaktion der Landeshauptstadt auf die steigende Wohnungslosigkeit mit wohl 9000 wohnungslosen Menschen zum Jahresende“, sagt Stadtrat Marian Offman, Sprecher der CSU-Fraktion im Sozialausschuss.

0 Kommentare

Wohnungsantrag geht online

Marian Offman

Auf der Internetplattform SOWON (Soziales Wohnen Online) können Wohnungssuchende seit Oktober 2016 nach Wohnungen suchen. In einem nächsten Schritt hat heute der Sozialausschuss die Einführung eines Online-Wohnungsantrags beschlossen. Von der sinnvollen Verwaltungsvereinfachung profitieren Verwaltung und Antragsstellende gleichermaßen, findet die CSU-Fraktion.

Durch die Umstellung auf eine digitale Antragstellung sparen sich die Wohnungssuchenden den Gang zum Amt für Wohnen und Migration. Zusätzlich werden die Mitarbeitenden entlastet, da die Antragsstellenden ihre Bewerbung nur versenden können, wenn sie alle geforderten Unterlagen beifügen. Die Vollständigkeit der Unterlagen beschleunigt den Bearbeitungsprozess. Um niemanden zu benachteiligen, bleibt die Einreichung eines schriftlichen Antrags weiterhin möglich.

0 Kommentare

Stadt bekämpft Zweckentfremdung: Neue Meldeplattform geht im Januar 2018 online

Marian Offman

Zweckentfremdung von Wohnraum ist kein Kavaliersdelikt. München macht ernst und richtet gemäß dem Auftrag von CSU und SPD eine online Meldeplattform ein. Der Sozialausschuss hat zudem die Begleitung durch eine Informationskampagne genehmigt.

München, Berlin, Amsterdam, Barcelona, New York – all diese Großstädte beklagen die massive Zweckentfremdung ihres knappen Wohnraums und der damit verbundenen Eingrenzung des Mietmarktes. Meist werden Apartments an Touristen vermietet, in München oft speziell an sog. Medizintouristen. Wohngegenden wie der Arabellapark leiden außerdem unter dem Lärm der ständig wechselnden Mieter.

0 Kommentare

Antrag: Angebot der eintägigen Erlebnisreisen des Stadtjugendamtes ausbauen

Der Stadtrat möge beschließen:

Das Sozialreferat – Stadtjugendamt wird beauftragt, das Angebot an eintägigen Erlebnisreisen bedarfsgerecht auszubauen.

Begründung:

Der Ausbau der Ferienangebote ist seit Jahren ein wichtiges Anliegen des Münchner Stadtrats, sind sie noch ein wichtiger Baustein für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Der Bedarf an betreuten Ferienangeboten in der Stadt ist enorm und die Nachfrage dementsprechend groß. So waren die eintägigen Erlebnisreisen für die Oster- und Pfingstferien bereits wenige Minuten nach Verkaufsstart ausverkauft.
Dies zeigt, dass dem steigenden Bedarf mit einem entsprechenden Ausbau des nachgefragten und hoch geschätzten Angebots begegnet werden sollte.

Dorothea Wiepcke                           Christian Müller
Beatrix Burkhardt                            Verena Dietl

CSU-Stadtratsfraktion                     SPD-Stadtratsfraktion

0 Kommentare

Anfrage: Hintergründe der Räumung des Hauses Am Neubruch?

Laut Presseberichterstattung mussten auf Initiative des Sozialreferats am Mittwoch, den 12.04.2017 ca. 180 Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses Am Neubruch binnen weniger Stunden ihre Wohnungen räumen und in Notunterkünfte in die Bayernkaserne ziehen.
Die Bedingungen in der Bayernkaserne sind laut Aussagen der Betroffenen vor allem wegen der Mehrbettzimmer unzumutbar. Die Hintergründe dieser „Blitzräumung“ sind bislang unklar: Die Aussagen von Sozialreferat und des Vermieters im Haus Am Neubruch, der Münchner 2-Rent-Group, widersprechen sich. Das Sozialreferat wollte dem Vernehmen nach eine bevorstehende Räumung durch den Vermieter zuvorkommen, die Firma bestreitet dies und klagt über fehlende Zahlungen durch die Stadt. Es soll bereits seit Jahren Probleme zwischen dem Sozialreferat und der 2-Rent-Group geben. Einige Betroffene wollen jetzt Klage gegen die Landeshauptstadt München erheben.

Wir fragen deshalb:

1 Kommentar

Bessere Innenrevision im Sozialreferat

Das Sozialreferat bekommt drei neuen Stellen im Bereich der Innenrevision. Der Sozialausschuss hat die dringend notwendige Stellenausweitung für 2017 beschlossen. Die Rathaus-CSU unterstützt diese Stellenzuschaltung, um weiteren finanziellen Schaden von der Stadt abzuwenden.

Die Aufgabendichte im Sozialreferat hat in den letzten Jahren signifikant zugenommen. Die Flüchtlingswelle hat die personellen und finanziellen Ressourcen des Referats zusätzlich belastet. Gerade die Vorkommnisse im Stadtjugendamt – verspätete Geltendmachung von Erstattungsansprüchen und fehlende Rechtmäßigkeit von Ergänzungsleistungen im Bereich der Betreuung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge – belegen den dringenden Handlungsbedarf.

0 Kommentare
Menü schließen