CSU Fraktion im Münchner Stadtrat - Die christlich-soziale und liberale Großstadtpartei

Antrag: Würm – ökologische Aufwertung – Grünfläche an der Behringstraße verbessern

Heike Kainz

Der Stadtrat möge beschließen:

Die Landeshauptstadt München wertet gemeinsam mit dem Wasserwirtschaftsamt München das Ufer sowie die schmale Grünfläche zwischen Würm und Behringstraße in Höhe der Naßlstraße auf. Ziel ist es, gleichzeitig das Würmufer besser zugänglich sowie sicherer zu gestalten und dabei die Uferstruktur für Fische und Kleinlebewesen zu verbessern.

Begründung:

Die Würm weist in diesem Bereich einen geradlinigen Verlauf auf. Die Ufer sind, wie in vielen anderen Bereichen auch durchgehend mit Flussbausteinen gesichert. Diese strukturelle Armut des Gewässers schlägt sich in einem „mäßigen“ Fischbestand nieder. Der „ökologische Zustand“ der Würm ist deshalb gemäß EG-Wasserrahmenrichtlinie als „mäßig“ eingestuft1. Der Freistaat Bayern ist als Unterhaltsverpflichteter aufgerufen Maßnahmen durchzuführen, welche den ökologischen Zustand der Würm verbessern. Ein Element wären kleinräumige Rücknahmen der Uferverbauung mit Anlage von strömungsberuhigten Flachwasserbereichen, welche als Lebensraum für Fischbrut dienten.
Von diesen Maßnahmen würden auch Erholungssuchende profitieren. Die Würm wird besser zugänglich. Kinder und Hunde können dort gefahrlos planschen.

Interfraktioneller Stadtratsantrag von CSU und ÖDP

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Antrag: Würm – ökologische Aufwertung – Renaturierung der Würm südwestlich der Blutenburg

Heike Kainz

Der Stadtrat möge beschließen:

Die Landeshauptstadt München setzt sich, mit dem Freistaat Bayern vertreten durch die Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung und das Wasserwirtschaftsamt München ins Benehmen, um die Würm südwestlich der Blutenburg z.B. durch die Anlage eines Seiten-armes ökologisch aufzuwerten.

Begründung:

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Natur in der Stadt: Würmlehrpfad bald per App erlebbar

Der Umweltausschuss hat heute das Referat für Gesundheit und Umwelt beauftragt, einen virtuellen Würmlehrpfad zu entwickeln. Diese App-Entwicklung ist ein Pilotprojekt für die von der CSU-Fraktion geforderten Neuauflage der Münchner Umweltwanderkarte von 1985 in digitaler Form.

Die Würm quert München im Westen der Stadt, zwischen Pasing und Allach. Trotz des Regulierung des Flussbetts gibt es an den Würmufern viel zu sehen, denn eine teils üppige Flora und Fauna begleitet den Flusslauf vorbei an geschichtsträchtigen Orten. Via App sollen alle Interessierten bald einen digitalen Würmlehrpfad aufrufen können. Neben einer Karte soll die App viele Information, Daten und interaktive Audio- und Videoinhalte rund um den beliebten Fluss liefern.

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Dieselfahrverbot derzeit rechtlich gar nicht möglich!

14. Juni 2017

Die CSU-Stadtratsfraktion sieht derzeit keine rechtliche Grundlage für eine generelles Dieselfahrverbot in München. Das vom Oberbürgermeister avisierte Fahrverbot kann nur durch eine bundesweit einheitliche Einführung der „Blauen Plakette“ umgesetzt werden.

Die vom Oberbürgermeister entfachte Diskussion um ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge muss auf eine sachliche Ebene zurückgeholt werden. Seit Jahren diskutiert der Münchner Stadtrat über die Fortschreibungen des Luftreinhalteplanes und sucht Mittel und Möglichkeiten die Stadtluft sauberer zu machen. Die CSU-Stadtratsfraktion hat sich im Zuge der Diskussion um den Ausstoß von Stickstoffdioxid für die Einführung der Blauen Plakette stark gemacht und wird diese weiterhin fordern. Ohne eine solche Plakette ist ein genereller Ausschluss von stark-emittierenden Dieselfahrzeugen rechtlich nicht möglich.

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Statement von Stadträtin Dr. Evelyne Menges zum Antrag „Münchner Umweltwander-App“

Dr. Evelyne Menges

„München hat viel mehr zu bieten, als die beliebten Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt. Parks, Isarauen und Grünanlagen laden zum Verweilen ein. Am Wochenende möchten die Münchnerinnen und Münchner ihre Stadt zu Fuß oder mit dem Rad erkunden. In der alten Umweltwanderkarte, letztmalig 1985 aufgelegt, wurden die Wegenetz-Darstellungen mit interessanten Fakten zur heimischen Flora und Fauna angereichert. Als Neuauflage im Kartenformat und als App könnte die Münchner Umweltwanderkarte viel zum Verständnis für ökologische Zusammenhänge in der Stadt beitragen. Wer die Natur achtet, wird pfleglicher mit ihr umgehen“, sagt Stadträtin Dr. Evelyne Menges, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CSU-Fraktion.

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Antrag: Mooswände zur Luftverbesserung an stark befahrenen Straßen

Mooswände zur Luftverbesserung an stark befahrenen Straßen
© Kara / Fotolia

Die Stadtverwaltung wird gebeten sämtliche möglichen Einsatzbereiche von Mooswänden und/oder ’’City Trees’’ im Münchner Stadtgebiet zu ermitteln und eine Testzone entlang des Mittleren Rings einzurichten.

Als Testort wird die Strecke entlang des Mittleren Rings im Stadtbezirk 17 vorgeschlagen. Dort gibt es Bereiche auf denen keine oder wenige Bäume oder sonstige Begrünung existieren.

Bei positiven Ergebnissen der Testphase wird die Stadtverwaltung weiterhin beauftragt dieses Konzept bei den städtischen Bepflanzungsmaßnahmen des Straßenbegleitgrüns aufnehmen und umsetzen. Insbesondere für Bereiche mit wenig verfügbarem Platz für Begrünungen scheinen Mooswände prädestiniert zu sein.

Begründung:

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Runder Tisch 2.0 – Wassersport auf der Isar und im Floßkanal

Runder Tisch 2.0 – Wassersport auf der Isar und im Floßkanal
© Andy Ilmberger / Fotolia

Der Stadtrat möge beschließen:

Die Stadtverwaltung wird beauftragt, baldmöglichst den Runden Tisch „Surfen in München“, wie er mit Beschluss der Vollversammlung am 19.03.2014 beschlossen wurde, unter Beteiligung von Vertretern des ehrenamtlichen Stadtrates, den beteiligten Referaten der Landeshauptstadt München, den betroffenen staatlichen Stellen und allen weiteren in diesem Beschluss genannten Interessenvertretungen (Surfer-Interessengemeinschaften, Isarfischer, Kajak- und Kanusportvereine, Flößer, SWM) erneut einzuberufen.

Begründung:

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Westlicher Stadtgrabenbach soll freigelegt werden

Sebastian Schall

In einem Stadtratsantrag fordert die CSU-Fraktion, den westlichen Stadtgrabenbach im Grünstreifen an der Herzog-Wilhelm-Straße an die Oberfläche zu bringen.

Im Münchner Untergrund fließen noch einige der fast vergessenen Stadtbäche. Ortsbezeichnungen wie „Glockenbachviertel“ oder „Pfistermühle“ erinnern an die einstmals zahlreichen oberirdischen Bachläufe, die schließlich ab dem 19. Jahrhundert trockengelegt oder überbaut wurden. Seit Jahren fordern Stadtrat und Organisationen wie Green City die Wiederbelebung der Bäche zu prüfen.

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