Winterradwege besser räumen und online als Karte anzeigen

München gilt als schneereichste Großstadt Deutschlands. Heftiger Schneefall stellt den städtischen Räumdienst regelmäßig vor Herausforderungen – besonders, was die Radwege betrifft. Für Winterradler ist es leider noch nicht selbstverständlich, dass ihre Wege morgens und abends auf dem Arbeitsweg auch befahrbar sind. Es gibt zwar Winterrouten, aber keine eindeutige Information dazu, welche Radwege grundsätzlich auch im Winter befahrbar sind.

Die CSU-Stadtratsfraktion schlägt deshalb vor, eine Online-Karte für Winterradwege zu erstellen und diese auf muenchen.de zu veröffentlichen. Bei dieser Gelegenheit soll das Netz von Winterrouten auf Querverbindungen zwischen den Stadtteilen ausgeweitet werden. Weiterhin wird die Stadtverwaltung aufgefordert, die Winter-Radlrouten bei Bedarf zuverlässig morgens und abends zu räumen.

Ulrike Grimm, Stadträtin und sportpolitische Sprecherin: „Für Autofahrer ist es selbstverständlich, dass ihre täglichen Strecken auch bei Schnee befahrbar sind. Auch Radfahrer müssen sich auf die Räumung ihrer Wege morgens und abends verlassen können. Vor allem nahe den Stadtteil-Grenzen wird derzeit noch nicht zuverlässig geräumt. Eine Online-Karte, die wintertaugliche Radwege anzeigt, wäre eine große Hilfe. Die grün-rote Stadtregierung betont gerne, dass auch im Winter viele Leute mit dem Rad fahren möchten. Sie sollte dann auch dafür sorgen, dass Winterradler trotz Schnee sicher ans Ziel kommen.“

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Bouldern in der Stadt: Unterführung am Oskar-von-Miller-Ring nutzen!

München will hoch hinaus: Bouldern hat sich in den letzten Jahren zum Trend entwickelt, und die Sportler suchen sich ihre Plätze längst fernab der Berge in Kletterhallen oder auf Boulder-Anlagen im Freien. Der Bedarf an kostenfreien Möglichkeiten ist dabei größer als das Angebot, obwohl sich Boulderwände im öffentlichen Raum vergleichsweise schnell und platzsparend realisieren lassen.

Die CSU-Stadtratsfraktion möchte die Sportart stärken und fordert die Stadtverwaltung auf, die Realisierung neuer Standorte zu unterstützen. Ganz konkret wird beantragt, die Unterführung am Oskar-von-Miller-Ring fürs Bouldern nutzbar zu machen. Sie wird laut Medienberichten nach der Sanierung des Altstadtrings nicht mehr benötigt.

Ulrike Grimm, Stadträtin und sportpolitische Sprecherin

„Mit einer Boulder-Wand wird aus der grauen Unterführung ein bunter Treffpunkt für Klettersportler. In einer urbanen Umgebung braucht es kreative Ideen, um den Sport in die Stadt zu integrieren. Die Unterführung einfach zuzuschütten wäre schade. Sie bietet Raum für Kletterrouten mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad und wäre auch für Kinder und Jugendliche geeignet. Kostenfreie Sportangebote im öffentlichen Raum stärken auch die soziale Gerechtigkeit. Andere Städte machen es vor: In Barcelona und im Hochjoch-Tunnel im Vorarlberg gibt es bereits vergleichbare Anlagen.“

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Mädchen vor Zwangsheirat und Genitalverstümmelung schützen – durch Aufklärung und Meldepflicht

Erstmals hat die Gleichstellungsstelle für Frauen 2020 einen ausführlichen Bericht zur Gleichstellung von Frauen und Männern in München vorgelegt. Darin offenbart sich ein deutschlandweiter Anstieg von Fällen der Genitalverstümmelung bei Frauen und Mädchen aus Herkunftsländern, in denen diese in Deutschland strafbare Handlung praktiziert wird. Laut Bericht ist auch in München die Zahl der potenziell betroffenen Bürgerinnen in den Jahren 2010 bis 2017 um 60 Prozent gestiegen. Weiterhin geht der Bericht von einer hohen Dunkelziffer bei Zwangsheiraten aus, unter denen ebenfalls hauptsächlich Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund leiden.    

Die CSU-Stadtratsfraktion fordert die Stadtverwaltung auf, dem entgegenzuwirken. Angebote zur Aufklärung müssen ausgeweitet und Konsequenzen verschärft werden. Zusätzlich zur Einführung einer eigenen Meldepflicht soll sich die Landeshauptstadt auch auf Bundesebene für strengere Gesetze gegen Genitalverstümmelung und Zwangsverheiratung einsetzen.

Ulrike Grimm, Stadträtin: „Das wichtigste Mittel im Kampf gegen Zwangsheirat und Genitalverstümmelung ist Aufklärung. Das soziale Netz, in das wir in München viel Geld investieren, muss die Mädchen auffangen, bevor etwas passiert. Präventionsarbeit in Schulen und Mädchentreffs ist entscheidend. Betroffene müssen wissen, dass ihnen Schutz zusteht. Und Eltern müssen verstehen, dass diese Misshandlungen von Mädchen nicht toleriert werden und Konsequenzen drohen.“

Hans Hammer, Stadtrat: „Im Sinne einer notwendigen und gelingenden Integration ist es zwingend notwendig, dass das fundamentale Prinzip der Gleichberechtigung von Mann und Frau geschützt wird. Praktiken wie Genitalverstümmelung und Zwangsverheiratungen sind völlig inakzeptabel und müssen verhindert und auch geahndet werden.“

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50 Jahre Städtepartnerschaft mit Sapporo: bayerisch-japanisches Fest planen!

Seit den Olympischen Spielen 1972 besteht eine Städtepartnerschaft zwischen Sapporo (Japan) und München. Damals wurden in Sapporo die Winter- und in München die Sommerspiele ausgetragen. Im Jahr 2022 feiert die Partnerschaft ihr 50-jähriges Bestehen. Die Stadtverwaltung sollte jetzt ein Programm für die Feierlichkeiten entwerfen.

Manuel Pretzl (45), Fraktionsvorsitzender: „Erst kürzlich habe ich mit dem neuen japanischen Generalkonsul über unsere Städtepartnerschaft und das bevorstehende Jubiläum gesprochen. Wir freuen uns beide darauf. Für ein Festprogramm gibt es bereits Ideen. Sapporo feiert jedes Jahr ein Schneefest mit riesigen Eis-Skulpturen. So etwas würde sicher auch den Münchnern gefallen. Verbindende Elemente wie unser japanisches Teehaus im Englischen Garten bieten eine tolle Kulisse. Auch in Sapporo soll gefeiert werden – dort gibt es sogar einen Maibaum.“

Dr. Evelyne Menges (61), stv. Fraktionsvorsitzende: „In Zeiten der Krise ist die Völkerverständigung und Freundschaft unter Nationen wichtiger denn je. Sapporo und München haben seit fast fünf Jahrzehnten ein sehr enges Verhältnis mit großem Respekt voreinander. Das sollte im Jubiläumsjahr 2022 richtig gefeiert werden. Bayerische Gemütlichkeit und japanische Lebensfreude!“  

Der japanische Generalkonsul Nobutaka Maekawa (2.v.li.) beim Besuch der CSU-Stadtratsfraktion mit dem Fraktionsvorsitzenden Manuel Pretzl, Vize-Fraktionsvorsitzender Dr. Evelyne Menges (r.) und Stadträtin Ulrike Grimm

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Mehr Förderung für die Kulturarbeit der Heimatvertriebenen

Um auch zukünftig die herausragenden Beiträge zum kulturellen Verständnis und Traditionserhalt der Verbände der Heimatvertriebenen im BdV in München zu unterstützen, beantragten die CSU-Stadträte Thomas Schmid, Ulrike Grimm, Dr. Manuela Olhausen und Otto Seidl am letzten Freitag eine Erhöhung der finanziellen Mittel von jährlich 10.000€ auf 25.000€.

Stadtrat Thomas Schmid: „Die in München ansässigen Verbände der Heimatvertriebenen leisten einen wichtigen Beitrag zum kulturellen Verständnis und der Vielfalt dieser Bevölkerungsgruppe. Das Bewusstsein und das Selbstverständnis der Identität werden generationsübergreifend mit einer hervorragenden Jugendarbeit durch identitätsbildende Veranstaltungen gesichert. Diese Bemühungen müssen wir auch zukünftig ausreichend unterstützen.“

 

Dr. Manuela OlhausenStadträtin Dr. Manuela Olhausen: „Wir wollen das Engagement aller Angehörigen von „Bayerns viertem Stamm“ würdigen und noch besser unterstützen. Durch die Erhöhung der finanziellen Unterstützung für die Vertriebenenverbände soll sichergestellt werden, dass auch weiterhin deren wichtige und wertvolle Kultur- und Brauchtumspflege in der Stadt München stattfinden kann.“

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Kletterstadt München – Bouldern in Thalkirchen
Sporty strong young woman in black outfit exercising in boulder climbing hall reaching new results, enjoying new challenges.

Kletterstadt München – Bouldern in Thalkirchen

Der Deutsche Alpenverein e. V. leistet großartige Arbeit. Nicht nur in den Bergen, sondern auch hier vor Ort in den Boulder- und Kletterzentren können die Menschen „Bergsport“ betreiben. Deshalb fordern wir die Unterstützung der Landeshauptstadt München für die Planung und den Bau der neuen Boulderhalle in Thalkirchen.

Stadträtin Ulrike Grimm, sportpolitische Sprecherin: „Der DAV München leistet einen wichtigen Beitrag zum Freizeitangebot in München. Bei der neuen Boulderhalle sollen vor allem Familienfreundlichkeit und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt stehen. Klettern und Bouldern sind gerade für Familien eine ganz tolle Möglichkeit gemeinsam Sport auszuüben und gemeinsam etwas zu unternehmen. Durch das begrünte Dach wird sogar mehr „Grün“ geschaffen. Die innerstädtische Artenvielfalt wird gefördert und an heißen Sommertagen die Umgebungsluft gekühlt.“

OB-Kandidatin Kristina Frank: „München ist Bergstadt! München ist Kletterstadt! München ist Sportstadt! Deswegen: Mehr Bouldern in Thalkirchen! Die bestehende (30 Jahre alte!) Beton-Freianlage im DAV Thalkirchen soll durch ein neues Boulder-Areal mit Außenboulder- und Außenkletterwänden unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit ersetzt werden. Ich bin dafür! Für mich heißt es deshalb: Boulder statt Beton!“

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50 Millionen für Münchner Sportvereine

Viele Münchnerinnen und Münchner sind sportbegeistert. Mit dem weiteren Bevölkerungswachstum Münchens ist auch eine stetige Zunahme an Sportbetreibenden verbunden. Um die Sportvereine dabei zu unterstützen, die große Nachfrage zu erfüllen und mehr oder größere Sporthallen zu bauen, soll die Landeshauptstadt München aktiv werden. Deshalb fordern wir, dass insgesamt 50 Millionen Euro ausgeschüttet werden sollen, um die bereits bestehenden und zukünftig zu erwartenden Defizite in der Sportinfrastruktur zu beheben.

Manuel Pretzl, Bürgermeister und Fraktionsvorsitzender: „München wächst rasant. Um die hohe Lebensqualität unserer Stadt zu erhalten, müssen wir parallel zu diesem Wachstum den Ausbau der Infrastruktur vorantreiben. Ein gutes Beispiel dafür ist der Ausbau der Sportstätten. Ein solcher Ausbau kommt den alteingesessenen Münchnerinnen und Münchnern genauso zugute, wie all denen, die wir neu in unserer Stadt begrüßen.“

OB-Kandidatin Kristina Frank: „München war und ist eine Stadt des Sports. Für mich als leidenschaftliche Sportlerin ist es eine ganz besondere Verpflichtung, bei der Sportförderung immer am Ball zu bleiben. Was mir dabei wichtig ist: Neben dem Spitzensport müssen wir unser Augenmerk immer auch auf den Breitensport richten. Ein zusätzliches Fördervolumen von 50 Mio. Euro ist ein starkes Zeichen in Richtung aller Sportvereine und ihrer Mitglieder – und gleichzeitig gut angelegtes Geld.“

Stadträtin Ulrike Grimm, sportpolitische Sprecherin: „Die Münchner Sportvereine leisten einen enorm wichtigen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt der Stadt. Unsere Wertschätzung den Sportvereinen gegenüber darf sich jedoch nicht nur in Sonntagsreden erschöpfen. Wir müssen konkrete Unterstützung organisieren. Das tun wir mit unserem Antrag.“

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50 Jahr nach Olympia – European Championships nach München holen!
Cityscape of Munich at dusk

50 Jahr nach Olympia – European Championships nach München holen!

Der heute gefasste Beschluss der Vollversammlung zur Bewerbung als Austragungsort für die European Championships 2022 in München ist ein Erfolg für unseren Spitzensport. Es ist eine große Chance, verschiedene Sportarten abseits von Olympischen Spielen mehr in den Blickpunkt zu rücken. In München kann vorhandene Infrastruktur perfekt genutzt werden. Ökonomisch, als auch ökologisch ein absolut stimmiges Paket und München wird als Gastgeber sportlich gesehen für eine kurze Zeit zum Mittelpunkt Europas.

Stadträtin Ulrike Grimm, sportpolitische Sprecherin: 50 Jahre nach Olympia soll München wieder Gastgeber eins besonderen europäischeSportfestes sein! Was für eine Chance! Sport und München, das passt einfach und gerade der Breitensport wird davon erheblich profitieren. Die European Championships in Berlin und Glasgow waren ein voller Erfolg und haben gezeigt, dass auch abseits des Fußballs das Interesse am Sport riesengroß ist. Die CSU-Stadtratsfraktion hat von Anfang an für eine Bewerbung Münchens gekämpft, deshalb freut es mich sehr, dass sich der Stadtrat heute für die Austragung der Spiele 2022 in München ausgesprochen hat.

 

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Fußball-EM 2024 in Deutschland!

Stadträtin Ulrike Grimm, sportpolitische Sprecherin: „Die Fußball-EM 2024 kommt nach Deutschland – und wir freuen uns riesig über eine Neuauflage des Sommermärchens 2006. Mit einem hoffentlich noch besserem Ausgang, wohlgemerkt! Die Weltstadt mit Herz wird sehr gerne wieder Fußballbegeisterte aus aller Welt begrüßen. Ich fiebere mit allen Münchnerinnen und Münchnern einem sportlichen Großereignis in unserer Stadt entgegen!“

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Sexistische und pornografische Werbung verhindern!

Werbeplakate mit leicht bekleideten, makellosen Damen, die aus unerfindlichen Gründen Rohrreinger und ähnliche Produkte anpreisen oder gefühlskalten, heimwerkenden Männern. Eine Werbeweisheit, die jeder kennt: Kunden werden mit vorzugsweise leicht bekleideten Frauen gelockt, egal um welches Produkt es geht: Rasenmäher, Vitamintabletten, Waschmittel…

Die CSU-Stadtratsfraktion setzte sich im heutigen Verwaltungs- und Planungsausschuss dafür ein, dass zukünftig keine sexistische Werbung auf städtischen Werbeflächen gezeigt wird. Das Referat für Arbeit und Wirtschaft soll die Verträge zur Nutzung der städtischen Werbeanlagen entsprechend anpassen. Die Gleichstellungsstelle der Landeshauptstadt München soll Werbevertragspartner beraten.

Stadträtin Sabine Bär: Das ‚Nein‘ zu sexistischer und pornografischer Werbung ist ein ganz wichtiges Signal für die Münchnerinnen und Münchner. Wenn leichtbekleidete Frauen mit Produkten in Verbindung gebracht werden, mit denen sie nichts zu tun haben und Kinder und Jugendliche mit fragwürdigen, herabsetzenden Rollenbildern konfrontiert werden, ist das einfach nicht in Ordnung. Die jetzige Regelung sieht vor, dass bei der Beanstandung von sexistischen Inhalten unbürokratisch vorgegangen werden kann. Ich finde es sehr wichtig, dass wir auch die Werbepartner mit ins Boot holen konnten, da uns eine gute Zusammenarbeit sehr wichtig ist.“

Stadträtin Ulrike Grimm: Die CSU-Stadtratsfraktion macht Schluss mit pornografischer und sexistischer Werbung. Für Erwachsene ist diese Art von Werbung maximal ärgerlich, Heranwachsende können aber durch schlechte Rollenbilder und gesundheitsschädigende, reduzierende Schönheitsideale‘ stark verunsichert werden. Es ist nicht vertretbar, dass solche Inhalte auf städtischen Werbeflächen gezeigt werden.“

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