Gut versorgt in München – Leben im Alter
Old man gets comfort and hope from a nursing wife and is happy

Gut versorgt in München – Leben im Alter

Ein guter Tag für unsere immer älter werdenden Münchnerinnen und Münchner. In den heutigen Ausschüssen wurde auf Initiative der CSU hin eine Reihe an signifikanten Verbesserungen für Senioren beschlossen. Neben einem Pilotprojekt für ein „Integriertes (medizinisches) Versorgungsnetz für ältere hilfe- und pflegebedürfte Menschen in Harlaching“ wurde auch eine Fachstelle für Gesundheit im Alter eingerichtet. Der soziale Mittagstisch in den Alten- und Service-Zentren unterstütz erfolgreich Seniorinnen und Senioren.

Stadtrat Manuel Pretzl, Fraktionsvorsitzender und zweiter Bürgermeister: „Die Münchnerinnen und Münchner werden immer älter. Die Versorgung im Alter ist eine wichtige und dringende Zukunftsaufgabe. Umso mehr begrüße ich die heutigen Beschlüsse. Mit der eigenen Fachstelle Gesundheit im Alter wird diesem Gebiet nun angemessen betreut werden. Die von uns geforderte Senioren- und Gesundheitsapp wird für viele Senioren eine große Erleichterung darstellen. Die Möglichkeiten der Digitalisierung sind gerade für die älter werdende Gesellschaft eine Riesenchance. Der digitale Seniorenstadtplan stellt alle wichtigen Anlaufpunkte des Alltags einfach dar und erleichtert so die Bewerkstelligung im gehobenen Alter, auch wenn man vielleicht nicht mehr so gut zu Fuß ist.“ 

Stadtrat Dr. Reinhold Babor, Vorsitzender der Initiative Klinikum Harlaching: „Die Belange älterer Münchnerinnen und Münchner liegen uns am Herzen. Wir setzen uns dafür ein, dass Senioren ein altersgerechtes Wohnen in ihrem Viertel – und hoffentlich so lange es geht in ihren eigenen Wohnungen – möglich und lebenswert bleibt. Der deutschlandweit erste Modellversuch in Harlaching soll nun ein Versorgungsnetz für ältere hilfe- und pflegebedürfte Menschen schaffen. Durch die Koordinierung der verschiedenen Systeme entsteht ein zentraler Anlaufpunkt und älteren Menschen kann schnell und unkompliziert geholfen werden. So können unnötige Aufenthalte in der Klink vermieden werden und die Versorgung in den eigenen vier Wänden wird langfristig sichergestellt.“

Stadträtin Alexandra Gaßmann, sozialpolitische Sprecherin: „Essen hält Leib und Seele zusammen. Wie wäre es, mal nicht alleine zu Kochen, sondern sich gemeinsam zum Essen zu treffen? Die Alten- und Service-Zentren bieten vielen eine leckere und gesunde Mahlzeit an. Der soziale Mittagstisch ist wirklich eine super Sache und ein großer Erfolg. Im Jahr 2019 werden voraussichtlich 96.250 Mittagessen in den Alten- und Service-Zentren ausgegeben. Insgesamt 45% davon nutzten dabei das kostenfreie Angebot. Wir wollen, dass viele ihren Alltag selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden verbringen können. Umso wichtiger ist es, dass die präventiven Hausbesuche ausgebaut werden. Viele Ältere können oder wollen vielleicht nicht in eine Einrichtung kommen, deshalb sind die Konzepte der offenen Altenarbeit für viele ein echter Gewinn in Alltag.“

Kommentare deaktiviert für Gut versorgt in München – Leben im Alter

Münchner Umweltwander-App

München hat viel mehr zu bieten, als die beliebten Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt. Parks, Isarauen und Grünanlagen laden zum Verweilen ein. Am Wochenende möchten die Münchnerinnen und Münchner ihre Stadt zu Fuß oder mit dem Rad erkunden. In der alten Umweltwanderkarte, letztmalig 1985 aufgelegt, wurden die Wegenetz-Darstellungen mit interessanten Fakten zur heimischen Flora und Fauna angereichert.

Dr. Evelyne MengesStadträtin Dr. Evelyne Menges: „Die heute vom Umweltausschuss beschlossene Umweltwander-App holt die Umweltwanderkarte ins 21. Jahrhundert. Wie man am digitalen Würmlehrpfad sieht, ist die Resonanz auf die digitalen Angebote sehr groß. Umso mehr freut es mich, dass nun auf meine Initiative eine App mit geführten Wegen entlang der Umweltwanderwege erstellt werden soll, auf denen die Nutzerinnen und Nutzern Informationen zu ausgewählten Umweltthemen finden. Dies wird viel zum Verständnis für ökologische Zusammenhänge in der Stadt beitragen. Wer die Natur achtet, wird pfleglicher mit ihr umgehen.“

Kommentare deaktiviert für Münchner Umweltwander-App

Stadtverwaltung bis 2030 klimaneutral

Der Freistaat Bayern hat sich die klimaneutrale Verwaltung bis 2030 selbst zum Ziel gesetzt. Deshalb fordert die CSU-Stadtratsfraktion in ihrem Antrag, dieses Ziel auch für die Landeshauptstadt München auszurufen. Die Behörden und Einrichtungen sollen eine Vorbildfunktion beim Klimaschutz wahrnehmen. Insbesondere bei der Energieeinsparung, der effizienten Bereitstellung, Umwandlung, Nutzung und Speicherung von Energie, der Nutzung erneuerbarer Energien und ihren Beschaffungen.

Sebastian Schall, umweltpolitischer Sprecher: „Das Ziel der klimaneutralen Stadtverwaltung bis 2030 ist ehrgeizig, aber wirkungsvoll. Klimaschutz muss effektiv und nachhaltig sein. Sogleich darf es aber kein alleiniges Projekt der Eliten werden, weshalb es wichtig ist, dass die Landeshauptstadt München hier mit gutem Beispiel vorangeht. München ist laut einer Studie die Stadt in Deutschland mit den meisten Sonnenstunden. Die Möglichkeiten für Photovoltaik- und Solaranlagen auf städtischen Dächern und Flächen sind enorm und würden einen Großteil des Energiebedarfs abdecken.“

OB-Kandidatin Kristina Frank: „Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein sind mir persönlich sehr wichtig. Die Landeshauptstadt München hat mit ihren Fachreferaten großen Einfluss auf die CO2-Bilanz Münchens. Deshalb sollten wir uns auf jeden Fall eine klimaneutrale Stadtverwaltung bis 2030 etablieren. Die Münchner Stadtverwaltung hat fast 40 000 Mitarbeiter – ähnlich viele Büros und Besprechungsräume gibt es. Deshalb ist es wichtig, die eigenen Bauten genau unter die Lupe zu nehmen. Wo lässt sich Energie einsparen oder ökologischer bauen? Wie bei Wohnhäusern geht es um effiziente Heizsysteme, eine sparsame Beleuchtung und eine gute Wärmedämmung. Gleichzeitig soll die Gesamtstadt bis 2035 ihren Wärmebedarf CO2-neutral gestalten. Nur so lassen sich die UN-Klimaschutzziele erreichen.“

Kommentare deaktiviert für Stadtverwaltung bis 2030 klimaneutral

Mobilitäts-Flat für München

Von der U-Bahn nach Hause ein Stück mit dem Leihrad fahren oder den Großeinkauf mit dem Carsharing-Auto erledigen wollen, alles möglich, aber auch irgendwie kompliziert. Die Kosten lassen sich vorab nur sehr schlecht kalkulieren und für die Dienste muss man sich zuvor jeweils einzeln registrieren. Das Bezahlen erfolgt meist über unterschiedliche Wege. Das ist unattraktiv. Wir fordern nun die Einführung einer Mobilitäts-Flat, wie es sie schon in vielen Metropolen weltweit gibt.

Stadträtin Dorothea Wiepcke: „Alles fahren zum fixen Preis. Die Stadt Augsburg hat es vorgemacht und auch die Landeshauptstadt München könnte mit der Mobilitäts-Flat völlig neue Wege im Nahverkehr gehen. Attraktivität im ÖPNV entsteht durch Benutzerfreundlichkeit. Das Angebot muss kostentransparent, flexibel und bequem sein. Die MVV-Tarifreform, die im Dezember in Kraft tritt, ist da schon ein Riesenschritt. Die Flatrate könnte z.B. einfach als Upgrade gebucht werden und schon steht einem die volle Bandbreite an Mobilitätsmöglichkeiten in München zur Verfügung, wobei alles transparent in einer App zusammenläuft.“

Kommentare deaktiviert für Mobilitäts-Flat für München

Antisemitismus entgegenwirken

Antisemitismus beginnt nicht erst dann, wenn jüdische Friedhöfe geschändet oder Menschen körperlich angegriffen werden, sondern bereits bei verbalen Entgleisungen im Sportverein, am Stammtisch oder unter Arbeitskollegen. Das Internet bildet diese gesellschaftlichen Verhältnisse in der virtuellen Welt ab. Deshalb müssen wir gerade auch in den Sozialen Medien verstärkt für Aufklärung und Prävention werben. Die CSU-Stadtratsfraktion fordert deshalb neben dauerhafte Gebührenfreiheit für das NS-Dokuzentrum auch eine breit angelegte Social Media Werbekampagne, um besonders Schulkinder und Jugendliche zu erreichen. Analog dazu soll auch ein dauerhafter freier Eintritt für das Jüdische Museum geprüft werden.

Manuel Pretzl, Bürgermeister und Fraktionsvorsitzender: „Mich besorgt der wachsende Antisemitismus in unserem Land. Mich entsetzen die zunehmenden Gewalttaten, die gegen unsere jüdischen Freunde gerichtet sind. Mich entsetzt aber auch der Versuch von AfD-Politikern, die Jahre zwischen 1933 und 1945 zu relativieren und zu verharmlosen. Neben einer konsequenten Strafverfolgung muss unsere Antwort darauf auch lauten: Stärkung der Erinnerung. Stärkung der Information. Gerade das Münchner NS-Dokuzentrum hat dabei eine wichtige, aufklärerische Funktion. Diese Funktion gilt es weiter zu festigen: Durch einen dauerhaften freien Eintritt. Und durch eine verstärkte Besuchergewinnung, die sich nicht zuletzt auch gezielt an Schulklassen richtet.“

Kommentare deaktiviert für Antisemitismus entgegenwirken
Kletterstadt München – Bouldern in Thalkirchen
Sporty strong young woman in black outfit exercising in boulder climbing hall reaching new results, enjoying new challenges.

Kletterstadt München – Bouldern in Thalkirchen

Der Deutsche Alpenverein e. V. leistet großartige Arbeit. Nicht nur in den Bergen, sondern auch hier vor Ort in den Boulder- und Kletterzentren können die Menschen „Bergsport“ betreiben. Deshalb fordern wir die Unterstützung der Landeshauptstadt München für die Planung und den Bau der neuen Boulderhalle in Thalkirchen.

Stadträtin Ulrike Grimm, sportpolitische Sprecherin: „Der DAV München leistet einen wichtigen Beitrag zum Freizeitangebot in München. Bei der neuen Boulderhalle sollen vor allem Familienfreundlichkeit und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt stehen. Klettern und Bouldern sind gerade für Familien eine ganz tolle Möglichkeit gemeinsam Sport auszuüben und gemeinsam etwas zu unternehmen. Durch das begrünte Dach wird sogar mehr „Grün“ geschaffen. Die innerstädtische Artenvielfalt wird gefördert und an heißen Sommertagen die Umgebungsluft gekühlt.“

OB-Kandidatin Kristina Frank: „München ist Bergstadt! München ist Kletterstadt! München ist Sportstadt! Deswegen: Mehr Bouldern in Thalkirchen! Die bestehende (30 Jahre alte!) Beton-Freianlage im DAV Thalkirchen soll durch ein neues Boulder-Areal mit Außenboulder- und Außenkletterwänden unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit ersetzt werden. Ich bin dafür! Für mich heißt es deshalb: Boulder statt Beton!“

Kommentare deaktiviert für Kletterstadt München – Bouldern in Thalkirchen

50 Millionen für Münchner Sportvereine

Viele Münchnerinnen und Münchner sind sportbegeistert. Mit dem weiteren Bevölkerungswachstum Münchens ist auch eine stetige Zunahme an Sportbetreibenden verbunden. Um die Sportvereine dabei zu unterstützen, die große Nachfrage zu erfüllen und mehr oder größere Sporthallen zu bauen, soll die Landeshauptstadt München aktiv werden. Deshalb fordern wir, dass insgesamt 50 Millionen Euro ausgeschüttet werden sollen, um die bereits bestehenden und zukünftig zu erwartenden Defizite in der Sportinfrastruktur zu beheben.

Manuel Pretzl, Bürgermeister und Fraktionsvorsitzender: „München wächst rasant. Um die hohe Lebensqualität unserer Stadt zu erhalten, müssen wir parallel zu diesem Wachstum den Ausbau der Infrastruktur vorantreiben. Ein gutes Beispiel dafür ist der Ausbau der Sportstätten. Ein solcher Ausbau kommt den alteingesessenen Münchnerinnen und Münchnern genauso zugute, wie all denen, die wir neu in unserer Stadt begrüßen.“

OB-Kandidatin Kristina Frank: „München war und ist eine Stadt des Sports. Für mich als leidenschaftliche Sportlerin ist es eine ganz besondere Verpflichtung, bei der Sportförderung immer am Ball zu bleiben. Was mir dabei wichtig ist: Neben dem Spitzensport müssen wir unser Augenmerk immer auch auf den Breitensport richten. Ein zusätzliches Fördervolumen von 50 Mio. Euro ist ein starkes Zeichen in Richtung aller Sportvereine und ihrer Mitglieder – und gleichzeitig gut angelegtes Geld.“

Stadträtin Ulrike Grimm, sportpolitische Sprecherin: „Die Münchner Sportvereine leisten einen enorm wichtigen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt der Stadt. Unsere Wertschätzung den Sportvereinen gegenüber darf sich jedoch nicht nur in Sonntagsreden erschöpfen. Wir müssen konkrete Unterstützung organisieren. Das tun wir mit unserem Antrag.“

Kommentare deaktiviert für 50 Millionen für Münchner Sportvereine

Antragspaket „Natur- und Klimaschutz in der Stadtplanung“

Stadtrat Manuel Pretzl, Fraktionsvorsitzender, 2. Bürgermeister: „Der Klimaschutz ist eine globale Aufgabe – aber fangen wir doch vor unserer eigenen Haustüre an. Jeder kann seinen Beitrag leisten und das ganz konkret. Auch die Stadt muss bei ihren eigenen Gebäuden und der weiteren Stadtplanung mit gutem Beispiel vorangehen. Unser erklärtes Ziel ist es schließlich, dass wir bis 2050 klimaneutral sind. Dazu wollen wir mehr Photovoltaikanlagen und mehr Dachbegrünungen auf städtischen Gebäuden. Nachhaltiges Handeln erfordert ein Umdenken – ab sofort.“     

OB-Kandidatin Kristina Frank: „In der Gebäudebeschaffenheit und -technik liegt ein enorm hohes Einsparpotential an CO². Neben dem mittelfristigen Ausbau der Geothermie kann mit Passivhäusern ein langfristiger Schritt zur Klimaneutralität gegangen werden. Deshalb sollten kommunale Neubauten künftig im besonders klimaschonenden Passivhausstandard errichtet werden. Die Vorteile eines Passivhauses sind neben einem sehr guten Raumklima und den warmen Wänden natürlich der sehr niedrige Energiebedarf. Durch gekonnte Planung lassen sich Mehrkosten im Neubau auf ca. 5% minimieren, welche sich aber durch die geringen Betriebskosten in kürzester Zeit amortisieren. Natur- und Klimaschutz in der Stadtplanung zahlt sich aus! Wir sollten handeln, wo es in unseren Händen liegt.“

Stadtrat Sebastian Schall, umweltpolitischer Sprecher der CSU-Stadtratsfraktion: „Wir brauchen mehr grüne Häuser in der Stadt – also packen wir’s an! Begrünte Fassaden werden in den kommenden Jahren einen wichtigen Beitrag für das Stadtklima leisten. Grünpflanzen produzieren Sauerstoff und binden Kohlenstoffdioxid. Außerdem geben sie Feuchtigkeit ab, die die Umgebungstemperatur senkt. Eine grüne Hauswand kann bis zu zehn Grad kühler sein als eine graue. Innovativen Begrünungsformen gehört die Zukunft – und sie lassen unsere Stadt noch besser aussehen!“

Stadtverwaltung weitet ihre städtischen Programme zur Begrünung von Dächern und Fassaden aus

Die Stadtverwaltung geht mit gutem Beispiel voran und führt den Passivhausstandard bei städtischen Gebäuden ein

Innovative Begrünungsformen in Baugebieten

Die Stadtverwaltung geht mit gutem Beispiel bei der Fassaden- und Dachbegrünung sowie dem Einsatz von Photovoltaikanlagen voran

Kommentare deaktiviert für Antragspaket „Natur- und Klimaschutz in der Stadtplanung“
Dokumentenprüfgeräte in der Stadtverwaltung einsetzen
Foto: Bundesdruckerei

Dokumentenprüfgeräte in der Stadtverwaltung einsetzen

Das Einschleichen in das deutsche Meldewesen über die Vorlage eines gefälschten Personaldokuments eröffnet diverse Möglichkeiten – von der Eröffnung eines Bankkontos unter falschem Namen, bis in den Bereich schwerer Straftaten. Deshalb möchten wir den flächendeckenden Einsatz von Dokumentenprüfgeräten in einschlägigen Verwaltungsbereichen, wie z.B. Bürgerbüros, Ausländerbehörde oder KFZ-Zulassungsstelle.

Stadträtin Dr. Evelyne Menges, Sprecherin im Kreisverwaltungsausschuss: „Durch den Einsatz von elektronischen Dokumentenprüfgeräten kann die Echtheit von nationalen und internationalen Personaldokumenten schnell und sicher durch die Mitarbeiter erkannt werden. Der Einsatz dieser Geräte verhindert oder erschwert zumindest die Begehung von Leistungsbetrug, Kontoeröffnungsbetrug und anderen Straftaten. Die Qualität der gefälschten Personaldokumente steigt stetig an. Selbst für geschulte Mitarbeiter ist äußerst schwer zu erkennen, ob es sich bei dem vorgelegten Ausweisdokument um ein Original oder eine Fälschung handelt. In Berlin-Neukölln werden die Prüfgeräte seit Jahren erfolgreich eingesetzt. Im Jahr 2018 wurden in Neukölln 74 auffällige Dokumente als Fälschungen erkannt, in diesem Jahr waren es auch schon mehr als 40.“

Foto: Bundesdruckerei
Kommentare deaktiviert für Dokumentenprüfgeräte in der Stadtverwaltung einsetzen

Antragspaket „Stadtentwicklung weiterdenken“

Stadtrat Johann Sauerer: „München hat sich schon immer im Wandel befunden; aus einzelnen Dörfern wurde eine vielseitige und abwechslungsreiche Großstadt. In den kommenden Jahren wird München weiterwachsen. Vor allem in den Stadtrandbezirken wird sich die Einwohnerzahl verdoppeln. Das kann eine Chance für die ganze Stadt sein, wenn die Stadtplanung sachlich fundiert vorgeht, um zu vermeiden, dass einzelne Quartiere auf der Strecke bleiben. Bei Neubau- und Nachverdichtungsmaßnahmen muss ein Konglomerat an Fragestellungen beachtet werden. Wie sind die Stadtviertel verkehrlich angebunden? Wo werden Kita-Plätze benötigt? Wo sind schützenswerte Grünflächen? Wo laufen gerade Bauleitplanungen? Welches Freizeitangebot steht zur Verfügung? Die reine Schaffung von Wohnraum allein reicht nicht aus – schließlich wollen wir gemeinsam mit den Münchnerinnen und Münchnern eine lebens- und liebenswerte Stadt schaffen. Dafür brauchen wir eine Stadtplanung mit Herz und Verstand!“

Stadträtin Dorothea Wiepcke: „Wir müssen die Stadtentwicklung weiterdenken, um für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet zu sein. München wird in den nächsten Jahren weiterwachsen und dieses Wachstum müssen wir gemeinsam mit den Münchnerinnen und Münchnern gestalten. Dafür möchten wir Bürgerwerkstätten etablieren, in denen Einwohner, Anlieger, Kommunalpolitiker und Experten möglichst frühzeitig ihre gemeinsamen Ziele und Wünsche einbringen können. Außerdem sollte moderne Technologie die Stadtplanung bedarfsgerecht ergänzen. Ein digitaler Baustellen-Koordinierungs-Plan kann die Belastungen der Anwohner und Gewerbetreibenden durch Baustellen minimieren, da diese hinsichtlich ihrer Effektivität und Effizienz evaluiert werden können. Bei der Stadtplanung darf es keinen Stillstand geben – gute Planung muss weiterdenken und entwickeln.“

Kommentare deaktiviert für Antragspaket „Stadtentwicklung weiterdenken“