München braucht ein Gründerkaufhaus

Eine starke Wirtschaft ist für die Zukunft Münchens von entscheidender Bedeutung. Gerade in Krisenzeiten müssen wir durch innovative Ideen dafür sorgen, dass auch in den nächsten Jahren die herausragende Position unserer Stadt als Wirtschaftsstandort gefördert und ausgebaut wird. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, brauchen wir ein attraktives Umfeld für junge und innovative Firmengründer.

Schon jetzt gibt es in München Gründerzentren wie das Technologiezentrum, wo Start-Ups und junge Tech-Firmen günstige Büroräume mieten können. Was aber noch fehlt ist ein kreativer Ort, an dem Gründer aus allen Bereichen zusammenkommen und ihre Ideen auch der Öffentlichkeit präsentieren können. Die CSU-Stadtratsfraktion beantragt deshalb heute die Errichtung eines zentral gelegenen Gründerkaufhauses in München.

Manuel Pretzl

Manuel Pretzl (45), Fraktionsvorsitzender: „Wer eine gute Idee hat, muss sie auch gut verkaufen – und dafür brauchen junge Gründer das passende Umfeld. Einen Ort, an dem Innovationen wachsen können und gesehen werden. Wir wünschen uns ein Gründerkaufhaus für München. Dort siedeln sich Start-Ups, Jungunternehmer, Künstler, Pop-Up-Stores und innovative Gastronomiebetriebe gemeinsam an. Und: Sie bekommen hier auch bezahlbare Verkaufs- und Ausstellungsflächen, um ihre Ideen optimal zu vermarkten. So wird aus dem Gründerkaufhaus ein öffentlicher Ort der Kreativität, der Münchens Image als moderne Weltstadt stärkt.“

Kommentare deaktiviert für München braucht ein Gründerkaufhaus

Leben statt Leerstand: Pop-Up-Stores fördern!

Wer in München ein Geschäft betreibt, hat in diesen Zeiten schwer zu kämpfen. Durch die Corona-Pandemie kommen weniger Kunden. Gerade jetzt ist es deshalb besonders wichtig, Anreize zum Einkaufen zu setzen und die Innenstadt möglichst attraktiv zu gestalten. Dazu können Pop-Up-Stores einen wichtigen Beitrag leisten. Sie beleben leerstehende Flächen, sind schnell zu realisieren und bieten durch ihre begrenzte Existenzdauer einen besonderen Reiz.

Auch für die Zukunft brauchen wir neue Konzepte, um den Einzelhandel vor Ort zu unterstützen. Pop-Up-Stores sind eine attraktive und moderne Möglichkeit, Leerstand zu vermeiden und Einkaufsstraßen abwechslungsreich zu gestalten. Auch temporäre Ausstellungen oder Cafés fallen in diese Kategorie.

Die CSU-Stadtratsfraktion stellt heute zwei Anträge zur Förderung von Pop-Up-Stores. Wir möchten es potenziellen Inhabern der Kurzzeit-Läden erleichtern, passende Flächen zu finden und diese dann auch zu bewerben. Dazu soll die Stadtverwaltung eine Plattform schaffen, auf der verfügbare Flächen unkompliziert zu finden sind. Die Stadt sollte hier auch eigene leerstehende Flächen günstig zur Zwischennutzung anbieten. Denkbar wären auch Pop-Up-Stände in der Fußgängerzone.  Eine zentrale Rolle als Ansprechpartner soll das Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft im Referat für Wirtschaft und Arbeit übernehmen.

Manuel Pretzl (45), Fraktionsvorsitzender: „Pop-Up-Stores locken neue Kunden in die Stadt. Sie verkaufen individuelle Ware für einen begrenzten Zeitraum und machen die Innenstadt dadurch attraktiv. Wo ein Pop-Up-Store einzieht, herrscht Leben statt Leerstand. Davon profitieren alle Geschäftsinhaber. Aber: Wer eine Fläche temporär nutzen will, muss erstmal wissen, wo noch Platz ist – und er muss sich die Miete leisten können. Wir wünschen uns eine städtische Plattform, über die Pop-Up-Stores günstig und unkompliziert vermittelt werden können.“

Kommentare deaktiviert für Leben statt Leerstand: Pop-Up-Stores fördern!

Wann kommt die Brücke am Giesinger Berg?

Der Giesinger Berg stellt Radfahrer und Fußgänger vor ein Problem: Er lässt sich nur sehr umständlich und nicht barrierefrei überqueren. Hier klafft eine lästige Lücke in der wichtigen innerstädtischen Radwegeverbindung entlang der Isar. Der Stadtrat hat deshalb bereits 2016 beschlossen, dass zwischen Heilig-Kreuz-Kirche und Lutherkirche eine Brücke für Fußgänger und Radfahrer geplant werden soll. Die CSU-Stadtratsfraktion will wissen: Was ist aus diesen Planungen geworden?

Aktueller Anlass für diese Anfrage: Am kommenden Mittwoch beschäftigt sich der Mobilitätsausschuss mit einem von der CSU beantragten Radweg südlich der Welfenhöfe, zwischen Regerstraße und Rosenheimer Straße. Erfreulicherweise soll dieser Radweg als wichtiger Lückenschluss zwischen Isarhangkante und Ostbahnhof realisiert werden. Dafür ist auch die Brücke am Giesinger Berg von Bedeutung. Die CSU-Stadtratsfraktion setzt sich deshalb erneut für den schnellstmöglichen Bau der Querverbindung ein.

Manuel Pretzl (45), Fraktionsvorsitzender: „Wir freuen uns, dass der von uns beantragte Radweg realisiert werden soll. Er führt südlich der Welfenhöfe an der Bahnstrecke München-Rosenheim entlang und wird die Lücke zwischen Isar und Ostbahnhof schließen. Jetzt muss schnellstmöglich auch die Brücke am Giesinger Berg kommen, damit sich die Wege optimal ergänzen. Wir haben hier die Gelegenheit, mit einem gezielten und vergleichsweise kleinen Eingriff ins Straßennetz eine große Verbesserung zu erreichen.  Auch so geht Verkehrswende – mit Augenmaß statt Vorschlaghammer.“

Kommentare deaktiviert für Wann kommt die Brücke am Giesinger Berg?

Weihnachtsfeier mal anders: Gastro-Gutscheine als Zeichen der Hoffnung und Solidarität

München steht ein stiller November bevor: Ab morgen müssen alle Betriebe der Kunst, Kultur und Gastronomie schließen – und damit die Orte, an den soziales Leben stattfindet. Darunter werden in der dunklen Jahreszeit viele Menschen leiden. Gleichzeitig bleibt die wirtschaftliche Lage für die Gastronomie auch im Hinblick auf den Dezember schwierig, weil der Umsatz durch Firmen-Weihnachtsfeiern wegfällt.

Die CSU-Stadtratsfraktion appelliert an Münchner Unternehmen, jetzt ein Zeichen der Hoffnung für die Zeit nach den Schließungen zu setzen – in Form von Gastronomie-Gutscheinen als Ersatz für die diesjährigen Weihnachtsfeiern. Diese Gutscheine können die Mitarbeiter für ein schönes Weihnachtsessen mit ihrer Familie oder mit Freunden einlösen, sobald es wieder möglich ist. Die Stadtverwaltung soll diese Aktion durch Gespräche mit Unternehmen unterstützen und auf dem Portal einfach-muenchen.de, über das bereits im Frühjahr eine Gutschein-Aktion abgewickelt wurde, bewerben.

Dr. Evelyne Menges, stv. Fraktionsvorsitzende: „Viele Unternehmen hätten ihren Mitarbeitern gern eine Weihnachtsfeier ermöglicht, dürfen es aber wegen der aktuellen Corona-Lage nicht. Das ist nicht nur schade für die Firmen, sondern auch ein riesiger Verlust für die Gastronomie. Heuer wird auch der Dezember nicht den Umsatz der vergangenen Jahre bringen – in einer Zeit, die für die Wirte ohnehin von finanziellen Nöten und Existenzängsten geprägt ist. Leider wissen wir nicht, wann diese Zeit vorbei sein wird, aber wir können den Betroffenen ein Signal der Solidarität senden. Wenn Arbeitgeber jetzt Gastro-Gutscheine für ihre Mitarbeiter kaufen, profitieren alle Seiten davon. Die Wirte verdienen etwas und spüren: Die Menschen werden in unsere Lokale zurückkommen, wenn es wieder erlaubt ist. Arbeitnehmer können sich auf ein schönes Essen mit ihrer Familie freuen und fühlen sich wertgeschätzt. In diesem Jahr ist ohnehin alles anders als sonst – wieso nicht auch die Weihnachtsfeier? Weihnachten ist eine Zeit der Hoffnung und Freude. Das dürfen wir in der Krise nicht vergessen. Ich selbst habe als Vorsitzende der Tierrettung schon Gastro-Gutscheine für die Mitarbeiter besorgt.“

Kommentare deaktiviert für Weihnachtsfeier mal anders: Gastro-Gutscheine als Zeichen der Hoffnung und Solidarität

Keine Pop-Up-Bike-Lanes im Winter

Im Stadtrat wurde heute beschlossen, dass der Verkehrsversuch zu Pop-Up-Bike-Lanes wie geplant zum 31. Oktober endet. Die CSU hat diesen Beschluss gemeinsam mit SPD,  FDP und Bayernpartei gegen die Stimmen der Grünen, der ÖDP, der Freien Wähler und der Linken durchgesetzt.

Damit kann der Winter, in dem wetterbedingt ohnehin weniger geradelt wird, für eine fundierte Auswertung des Versuchs genutzt werden. Die CSU-Stadtratsfraktion wird auf dieser Grundlage Nutzen und Wirkung der Pop-Up-Bike-Lanes an jeder einzelnen Straße differenziert bewerten. Im Frühjahr soll der Stadtrat dann entscheiden, an welchen Stellen sinnvolle und sichere Radwege dauerhaft umgesetzt werden. 

Manuel Pretzl (45), Fraktionsvorsitzender: „Der heutige Beschluss ist kein Beschluss gegen Radwege, sondern für eine sinnvolle und nachhaltige Verkehrsplanung. Die Verkehrswende ist zu wichtig, um sie aus ideologischer Gesinnung heraus einseitig und überstürzt zu gestalten. Eine nachhaltige und gerechte Verkehrswende kann nur mit dem ÖPNV gelingen, der durch die Pop-Up-Bike-Lanes stellenweise ausgebremst wird. Uns fehlen auch noch Erkenntnisse dazu, ob der Autoverkehr durch die provisorischen Radwege auf andere Straßen ausweicht. Die Interessen der Bürger und Geschäftsleute vor Ort sind wichtig, sie müssen an der Planung beteiligt werden. Wir brauchen eine sinnvolle Aufteilung des Straßenraums für alle Verkehrsteilnehmer. Das schließt die Förderung des Radverkehrs ein – aber eben nicht um jeden Preis. Ich bin froh, dass die SPD heute gegen ihren Koalitionspartner und für die Vernunft gestimmt hat.“

Kommentare deaktiviert für Keine Pop-Up-Bike-Lanes im Winter

Unterstützung für Bezirksausschüsse in Corona-Zeiten

Die 25 Münchner Bezirksausschüsse sind das wichtigste Gremium für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort und dienen der politischen Willensbildung. Nach der Bayerischen Gemeindeordnung müssen sie öffentlich tagen. Durch die Corona-Pandemie stehen die mehr als 600 Mitglieder in den einzelnen Stadtvierteln dabei vor besonderen Herausforderungen. Die CSU-Stadtratsfraktion fordert die Stadtverwaltung auf, die lokalen Gremien bestmöglich zu unterstützen – von der coronagerechten Bestuhlung der Sitzungssäle über die technischen Voraussetzungen für Videokonferenzen bis hin zur Bereitstellung von Desinfektionsmittel.

Darüber hinaus stellt die CSU heute einen Dringlichkeitsantrag für die nächste Vollversammlung des Stadtrats am 19. November. Es soll eine Änderung der Satzung der Bezirksausschüsse beschlossen werden. Ziel: Die Bildung von Sonderausschüssen soll wieder erlaubt werden, um den Bezirksausschüssen Sitzungen im kleineren Kreis zu ermöglichen. Außerdem wäre es sinnvoll, wenn Unterausschüsse künftig per Videokonferenz tagen dürften.

Matthias Stadler (29), Stadtrat: „Es wäre eine Katastrophe, wenn sich Bürger, BA-Mitglieder oder städtische Mitarbeiter in einem vollen Sitzungssaal mit dem Coronavirus infizieren würden. Bei der Bewältigung der Pandemie-Herausforderungen wurden die Bezirksausschüsse bislang weitgehend sich selbst überlassen. Das muss sich ändern. Die Stadt München muss die Verantwortung für einen möglichst sicheren Ablauf der BA-Sitzungen übernehmen. Durch die Bildung von Sonderausschüssen wird die Zahl der Teilnehmer stark reduziert. Trotzdem bekommen Bürger die Gelegenheit, ihre Anliegen vorzutragen. Gerade in der Krise müssen wir den Dialog in den Stadtvierteln unbedingt aufrecht erhalten.“

Kommentare deaktiviert für Unterstützung für Bezirksausschüsse in Corona-Zeiten

Stadien und Sportplätze für Christmetten öffnen

Ein Gottesdienst im Grünwalder? Warum nicht! Die CSU-Stadtratsfraktion beantragt heute, städtische Stadien und Sportflächen für Christmetten zu öffnen. Viele Gläubige sorgen sich um ihr Weihnachtsfest und um den Besuch der Christmette, der selbstverständlich dazu gehört.

Ein gemeinsamer Gottesdienst spendet gerade in Krisenzeiten Hoffnung und ist vor allem für Menschen, die keine Familie haben, an Weihnachten auch von herausragender sozialer Bedeutung. Da niemand weiß, wie sich die Corona-Pandemie bis zu den Festtagen entwickeln wird, sollte die Stadtverwaltung bereits jetzt nach geeigneten Lösungen suchen.

Manuel Pretzl (45), Fraktionsvorsitzender: „Weihnachten ist neben Ostern das wichtigste Fest für uns Christen. Viele Menschen haben an Ostern darunter gelitten, dass nicht gemeinsam Gottesdienst gefeiert werden konnte. Das muss an Weihnachten unbedingt vermieden werden. Stadien und Sportplätze sind hier eine pragmatische und coronagerechte Lösung. Sie können abends beleuchtet werden und verfügen über Lautsprecher-Anlagen. Die Besucher sind an der frischen Luft und können den nötigen Abstand wahren.“

Kommentare deaktiviert für Stadien und Sportplätze für Christmetten öffnen

50 Jahre Städtepartnerschaft mit Sapporo: bayerisch-japanisches Fest planen!

Seit den Olympischen Spielen 1972 besteht eine Städtepartnerschaft zwischen Sapporo (Japan) und München. Damals wurden in Sapporo die Winter- und in München die Sommerspiele ausgetragen. Im Jahr 2022 feiert die Partnerschaft ihr 50-jähriges Bestehen. Die Stadtverwaltung sollte jetzt ein Programm für die Feierlichkeiten entwerfen.

Manuel Pretzl (45), Fraktionsvorsitzender: „Erst kürzlich habe ich mit dem neuen japanischen Generalkonsul über unsere Städtepartnerschaft und das bevorstehende Jubiläum gesprochen. Wir freuen uns beide darauf. Für ein Festprogramm gibt es bereits Ideen. Sapporo feiert jedes Jahr ein Schneefest mit riesigen Eis-Skulpturen. So etwas würde sicher auch den Münchnern gefallen. Verbindende Elemente wie unser japanisches Teehaus im Englischen Garten bieten eine tolle Kulisse. Auch in Sapporo soll gefeiert werden – dort gibt es sogar einen Maibaum.“

Dr. Evelyne Menges (61), stv. Fraktionsvorsitzende: „In Zeiten der Krise ist die Völkerverständigung und Freundschaft unter Nationen wichtiger denn je. Sapporo und München haben seit fast fünf Jahrzehnten ein sehr enges Verhältnis mit großem Respekt voreinander. Das sollte im Jubiläumsjahr 2022 richtig gefeiert werden. Bayerische Gemütlichkeit und japanische Lebensfreude!“  

Der japanische Generalkonsul Nobutaka Maekawa (2.v.li.) beim Besuch der CSU-Stadtratsfraktion mit dem Fraktionsvorsitzenden Manuel Pretzl, Vize-Fraktionsvorsitzender Dr. Evelyne Menges (r.) und Stadträtin Ulrike Grimm

Kommentare deaktiviert für 50 Jahre Städtepartnerschaft mit Sapporo: bayerisch-japanisches Fest planen!

Statement zu aktuellen Corona-Beschränkungen

Aufgrund der gestiegenen Infektionszahlen hat die Stadtverwaltung heute erneut Einschränkungen des öffentlichen Lebens in München angekündigt. Neu ist dabei ein Alkohol-Ausschankverbot in der Gastronomie ab 22 Uhr. Dies lehnt die CSU-Stadtratsfraktion ab.

Manuel Pretzl (45), Fraktionsvorsitzender: „Ein früher Schankschluss bestraft die Wirte und Gäste, die sich jetzt schon vernünftig verhalten. Die Speisegastronomie ist nach bisherigen Erkenntnissen nicht der Ort, an dem man sich mit Corona infiziert. In Restaurants und Wirtshäusern werden Hygiene- und Abstandsregeln in den allermeisten Fällen eingehalten. Wenn es ab 22 Uhr in der Wirtschaft keinen Alkohol mehr gibt, treffen sich die Leute stattdessen daheim – und da gilt kein Hygiene-Konzept.“

Dr. Evelyne Menges (61), stv. Fraktionsvorsitzende: „Ein Schankschluss um 22 Uhr ist in der Praxis schwer umsetzbar. Wie soll der Wirt damit umgehen, wenn jemand um 21.45 Uhr noch eine Flasche Wein bestellt? Die Stadtregierung sollte hier lieber auf die Vernunft der mündigen Bürger vertrauen als scheinbar willkürliche Uhrzeiten festzulegen.“

Kommentare deaktiviert für Statement zu aktuellen Corona-Beschränkungen

Stadtregierung rudert zurück: Kommunalreferat behält Stadtgüter, Forstverwaltung und AWM

Die von der grün-roten Stadtregierung geplante Zerschlagung des Kommunalreferats ist vom Tisch. Städtische Güter, Forstverwaltung und Abfallwirtschaftsbetrieb bleiben im Kommunalreferat. Die CSU-Fraktion begrüßt diese Entwicklung ausdrücklich. Eine Auslagerung ohne sachlichen Grund wäre aus Sicht der Fraktion nicht nur politisch falsch, sondern auch rechtlich fragwürdig gewesen.

Manuel Pretzl (45), Fraktionsvorsitzender: „Die geplante Zerschlagung des Referats war niemals eine sinnvolle Idee, sondern ein Machtspiel innerhalb der Regierungskoalition zulasten der Mitarbeiter. Die Grünen haben unverhohlen versucht, durch die Auslagerung wichtiger Bereiche ihre Position gegenüber der SPD zu stärken. Ein schlechter politischer Deal, der scheitern musste. Ich bin froh, dass dieses einer Stadtregierung unwürdige Theater jetzt ein Ende hat.“

Heike Kainz (64), Stadträtin und kommunalpolitische Sprecherin: „Dank des massiven Widerstands aus dem Referat können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufatmen. Es wird keine Umstrukturierung geben. Aus fachlicher Sicht ist das die einzig richtige Lösung. Das Kommunalreferat hat sich in vorbildlicher Art und Weise für seine Beschäftigten eingesetzt. Jetzt kann in der Belegschaft wieder Ruhe einkehren.“

Kommentare deaktiviert für Stadtregierung rudert zurück: Kommunalreferat behält Stadtgüter, Forstverwaltung und AWM