CSU bewirkt entscheidende Korrektur bei Bebauungsplan für die „Gleisharfe“ in Neuaubing

Der Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung hat heute den Bebauungsplan (1998b) für das Gelände des ehemaligen Ausbesserungswerks der Bahn in Neuaubing einstimmig beschlossen. Die CSU konnte die Forderungen des örtlichen Bezirksausschusses dabei durchsetzen und erhebliche Verbesserung der verkehrlichen Erschließung sowie der Schulversorgung erreichen. So soll das Baugebiet entgegen der ursprünglichen Vorlage des Planungsreferats auch über die Centa-Hafenbrädl-Straße erschlossen werden, ohne dass dabei jedoch Schleichverkehr angezogen wird. Zudem wird eine neue Grundschule im Gewerbegebiet Freiham-Süd errichtet. So wird die Grundschulversorgung des Neubaugebiets und Neuaubing-Süd sichergestellt. Die Kinder müssen zukünftig den gefährlichen Weg zu den vorhandenen Grundschulen nicht mehr täglich riskieren. 

Walter ZöllerStadtrat Walter Zöller, CSU-Sprecher im Planungsausschuss kommentiert: „Der Bebauungsplan ist ein wichtiger Schritt und ermöglicht rund 500 neue Wohnungen in einem insgesamt sehr attraktiven Neubaugebiet, das sich in die Umgebung am westlichen Stadtrand gut einfügt. München braucht dringend zusätzliche Wohnungen. Daher ist der heutige Beschluss äußerst erfreulich.“

 

Stadtrat Johann Sauerer erläutert: „Ich bin sehr froh über den heutigen Beschluss, denn er korrigiert zwei wesentliche Planungsfehler. Zum Einen verhindert er mit der zusätzlichen Erschließung über die Centa-Hafenbrädl-Straße ein vorprogrammiertes Verkehrschaos – insbesondere am Bahnübergang Brunhamstraße. Leider waren hier alle bisherigen Planungen realitätsfern. Man kann ein solch großes Gebiet nicht allein über die Brunhamstraße/Papinstraße erschließen. Der große Wurf ist sicherlich, dass der Geschosswohnungsbau des Bebauungsplans „Dorniergelände“ nun auch über das Gleisdreieck angeschlossen wird. Auch die Anwohner an der Kravogelstraße werden durch verkehrslenkende Maßnahmen keiner zusätzlichen Belastung ausgesetzt. Dadurch wird die prognostizierte Verkehrsbelastung an unserem gordischen Verkehrsknotenpunkt an der Bahnschranke Brunhamstraße abnehmen. 

Johann SauererZum Anderen wird darauf geschaut, die Grundschulversorgung sicherzustellen. Wir wollen, dass Grundschüler fußläufig ihre Schule erreichen können. Dies muss bei einem solch großen Bauvorhaben von Anfang an mit einer entsprechenden Schule eingeplant werden. Wichtig ist nun, dass die Schule nicht erst fertig gestellt wird, wenn die ersten Kinder des Neubaugebiets schon Abitur gemacht haben, wie in so vielen anderen Neubaugebieten in München geschehen.“

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