CSU fordert Betretungsverbot für die Theresienwiese

Die Wiesn wurde zum Gesundheitsschutz aller Bürger abgesagt. Da sich am Samstag offenbar trotzdem viele Menschen auf der Theresienwiese treffen wollen,  lässt die Stadtverwaltung ein örtliches Alkoholverbot für diesen Tag prüfen. Die CSU im Rathaus hält ein Betretungsverbot für die zielführendere Maßnahme.  

Manuel Pretzl (45), Fraktionsvorsitzender: „Die Wiesn wurde abgesagt, und das aus gutem Grund – so schade auch ich persönlich das finde. Aber in diesem Jahr geht die Gesundheit einfach vor. Ein Alkoholverbot greift nicht weit genug und ist außerdem schwer kontrollierbar. Es wird der Tradition der Wiesn nicht gerecht, wenn der eigentliche Anstich-Samstag zu einer halbscharigen Privatparty wird – egal ob mit oder ohne Alkohol. Die CSU fordert ein Betretungsverbot für die Theresienwiese am Samstag. Als charmante Alternative zum Feiern gibt es die Wirtshaus-Wiesn.“

 

 

 

 

 

Prof. Dr. med. Hans Theiss (42), stv. Fraktionsvorsitzender: „Wir als CSU sagen: Ganz oder gar nicht. Die Wiesn fällt aus, deshalb sollte die Theresienwiese am Samstag auch leer bleiben. Ein Betretungsverbot schafft klare Verhältnisse und dient dem Gesundheitsschutz aller Bürger. Wer feiern möchte, kann das in der Gastronomie tun – unter Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln.“