CSU fordert Impf-Aktion mit Astrazeneca – für alle Impfwilligen über 60 Jahre

Zahlreiche Kommunen ermöglichen ihren Bürgerinnen und Bürgern derzeit kurzfristige Impfungen mit Astrazeneca, unabhängig von der Priorisierung. Hintergrund: Ab dem 19. April wird Astrazeneca nur noch in Arztpraxen verimpft. Die Erfahrungen aus Städten wie Augsburg, Ingolstadt, Passau oder Bayreuth zeigen: Das Angebot wird sehr gut angenommen.  

Vor diesem Hintergrund fordert die CSU-Stadtratsfraktion die Münchner Stadtverwaltung auf, den Menschen im Alter über 60 Jahre in der Landeshauptstadt am Wochenende ebenfalls ein solches Angebot zu machen – unbürokratisch und natürlich auf freiwilliger Basis. 

Prof. Dr. med. Hans Theiss (43), Stellvertretender Fraktionsvorsitzender und gesundheitspolitischer Sprecher:

„Die CSU-Fraktion fordert die Landeshauptstadt München auf, etwaige Astrazeneca-Impfstoff-Reserven für impfwillige Menschen über 60 Jahre kurzfristig am Wochenende zur Verfügung zu stellen und an diese zu verimpfen. Da der Astrazeneca-Impfstoff ab 19. April nur noch in Hausarztpraxen verwendet wird, sind dann in den Impfzentren keine Erstimpfungen mehr mit diesem Impfstoff möglich. Beispiele aus anderen Landkreisen zeigen, dass der Astrazeneca-Impfstoff massiv nachgefragt wird, wenn dieser unbürokratisch jenseits der Impfpriorisierung freigegeben wird. Hier sollte München dem guten Beispiel folgen und keine Zeit verlieren. Und apropos gutes Beispiel: Wenn die fachfremde Fraktionsvorsitzende der SPD öffentlich per Twitter gegen die Astrazeneca-Impfung hetzt, empfehle ich: erst nachdenken, dann twittern. So geht man unverantwortlich mit der Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger um!“