CSU-Stadträte starten neuen Anlauf für ein Bürgerhaus für Laim

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Ein Bürgerhaus mit einem ausreichend großen Versammlungsraum hat fast jede Gemeinde. Für eine Stadt mit rund 50.000 Einwohnern sollte das eine Selbstverständlichkeit sein. Nicht in Laim in Münchens 25. Stadtbezirk. Bürgerschaft, Vereine und die Laimer Kommunalpolitiker engagieren sich seit Jahrzehnten dafür, einen adäquaten Bürgersaal und Räume für die Vereine des Stadtteils zu bekommen.

Die Stadträte Max Straßer und Otto Seidl starten mit einem Stadtratsantrag einen neuen Anlauf. Der Vorhabensträger „MUC Real Estate GmbH“ will in einem kleineren Geviert, zwei Minuten zur U-Bahn-Station Westendstraße entfernt, Wohn- und Gewerbenutzungen anbieten. Die Stadträte fordern die Stadt auf, mit dem Investor in Verhandlungen zu treten, um die für ein Bürgerhaus benötigten Flächen im Areal „Wohnen zwischen Tübinger- und Hansastraße“ zu erhalten.

Max StraßerStadtrat Max Straßer erläutert: „Der entsprechende Raumbedarf in Höhe von 1.200 bis 1.500 qm ist gegeben, und damit hat der Stadtteil Laim eine interessante und realistische Chance, endlich zu einem Bürgerhaus mit Bürgersaal zu kommen. Der kulturelle Bedarf könnten gedeckt und Bürgerversammlungen abgehalten werden. Auch die Laimer Vereine fänden ein Zuhause. In Frage käme sowohl eine Anmietung als auch ein Erwerb der benötigten Flächen durch die Landeshauptstadt München. Allerdings müsste es bald vorangehen, ansonsten werden die Flächen anderweitig vergeben. Der vormals über Jahre vorgesehene Standort für ein Laimer Kulturzentrum in der Hogenbergstrasse 33-35 wird nach einer erfolgreichen Nachbarschaftsklage kaum mehr zum Tragen kommen, ein weiterer möglicher Standort an der Westendstraße/Ecke Ludwigshafener Straße bildet zum Stadtteil Laim wenig räumlichen Bezug.“

Der neu ins Auge gefasste Standort liegt zwar schon knapp auf dem Gebiet Sendling-Westpark, hat aber eine ausgezeichnete verkehrliche Anbindung zu Laim (U-Bahn-Station-Westendstraße). „Die Landeshauptstadt München würde viel Geld sparen und Synergieeffekte nutzen können, weil mit der idealen Lage zwei Stadtteile profitieren könnten“, fasst Straßer den Vorteil des Standorts zusammen.

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