CSU Fraktion im Münchner Stadtrat - Die christlich-soziale und liberale Großstadtpartei

Die Münchner Stadtrats-CSU hat ein Herz für Reptilien!

Schildkröten, die zu groß für die Wohnung wurden; Schlangen, die doch kein so gutes Souvenir aus dem Urlaub darstellten; Branco, die Albino Boa Constrictor mit Orientierungsproblemen – sie alle und viele weitere Tiere haben schon seit 2001 in der Auffangstation für Reptilien e.V. ein neues Zuhause gefunden. Doch dem gemeinnützigen Verein geht der Platz aus. Die Räumlichkeiten der Ludwig-Maximilians-Universität in der Kaulbachstraße 73 sind längst nicht mehr ausreichend, um dem jährlichen Andrang von ca. 1200 Tieren gerecht zu werden. Dank einer großzügigen zweckgebundenen Erbschaft konnte der Verein 2014 zusammen mit dem Tierheim des Tierschutzvereins ein Gelände südlich von Neufahrn erwerben. Hier hat die Reptilienauffangstation die einmalige Möglichkeit den tierischen Bewohnern ein artgerechtes Zuhause zu bieten und ihre wichtige Arbeit den Münchnerinnen und Münchnern vorzustellen. Für rund 90% der Baukosten (ca. 9 Mio. ) wird der Freistaat Bayern aufkommen, die restlichen 10 % (ca. 1 Mio. €) muss der Verein jedoch durch Spenden und Zuwendungen erwirtschaften. Da bei Reptilien, Amphibien und Co. die Spendenbereitschaft der Bevölkerung leider jedoch traditionell niedrig ist, fordert die CSU-Stadtratsfraktion, dass der Stadtrat einen Investitionskostenzuschuss für den Neubau in einer Höhe von bis zu 1 Mio. bewilligt. Außerdem sollen die Münchnerinnen und Münchner dazu aufgerufen werden, den Verein Auffangstation für Reptilien München e.V. mit Spenden zu unterstützen.

Die Reptilienauffangstation hat sich in den letzten Jahren mehr und mehr zu einem Publikumsmagneten entwickelt. Beinahe täglich finden Führungen für Schulen und andere pädagogische Einrichtungen statt. Hier können Interessierte viel über Artenschutz und Umweltthemen lernen. Aber auch die Behörden des KVRs profitieren immens von der Zusammenarbeit mit der Auffangstation, da diese bei Fällen des Tier- und Artenschutzes stets mit Rat und Tat zur Seite steht. Für die Berufsfeuerwehr München, die Polizei, den Zoll und die Bundeswehr bietet der Verein zudem Schulungen im Umgang mit Gefahrentieren an. Traditionell ist die Stadt München einer der größten Kunden und Kooperationspartner der Reptilienauffangstation.Daher muss der Stadtrat diesem wichtigen Verein unter die Arme greifen. Die CSU-Stadtratsfraktion hält es für unabdingbar, dass der Stadtrat einen Investitionskostenzuschuss für den Neubau der Reptilienauffangstation in Neufahrn bis zu einer Höhe von 1 Mio. € bewilligt. Aber auch die Münchnerin und Münchner sollen dazu aufgerufen werden, den Verein mit Spenden zu unterstützen.

Stadtrat Richard Quaas: Wir von der CSU-Stadtratsfraktion sind der Meinung, dass wir dem Verein Auffangstation für Reptilien München e.V. wirklich dringend helfen müssen. Herr Dr. Baur, der  Leiter der Reptilienauffangstation, und sein Team arbeiten praktisch rund um die Uhr, um herrenlose, konfiszierte oder ungewollte Tiere zu versorgen. Ihre Arbeit ist höchst anspruchsvoll und für die ganze Stadt immens wichtig. Leider sind aufgegriffene Krokodile, Giftschlangen, Makaken, usw. nicht unbedingt die süßen Tiere, für die Geld locker gemacht wird. Wir können hier also wirklich etwas Entscheidendes tun, wenn wir das Bauvorhaben mit 10% der Gesamtkosten bezuschussen und die Bevölkerung aufrufen, den Verein mit Spenden zu unterstützen.Im neuen Gebäude kann dann eine Art Tierschutz-Zoo eingerichtet werden, der sicherlich zu einer interessanten, touristischen Attraktion für Groß und Klein wird. Die Arbeit der Reptilienauffangstation ist schließlich für uns alle wichtig, daher sollten wir dem wichtigen Verein unterstützend zur Seite stehen.“

Dr. Evelyne MengesStadträtin Dr. Evelyne Menges: „Als Gründerin und Präsidentin des Vereins „aktion tier – Tierrettung München e. V.“ und Tierschutzbeauftragte der CSU-Stadtratsfraktion liegt mir persönlich das Wohl aller Tiere am Herzen.Wirbellose Tiere, Schlangen und Echsen sollten nicht darunter leiden müssen, dass sie in der Bevölkerung häufig als weniger niedlich und schützenswert als Hunde und Katzen gelten. Die Arbeit des Vereins Auffangstation für Reptilien München e.V. ist von großer Bedeutung für die ganze Stadt und unbedingt unterstützenswert! Der Verein hat die Möglichkeit südlich von Neufahrn seinen vielen tierischen Mitbewohnern artgerechte Bedingungen zur Verfügung stellen. Die Aufgaben des Vereins sind reine Tierschutzaufgaben, deren Erfüllung stark im städtischen Interesse liegen. Daher ersuchen wir den Stadtrat, ein Herz für die Reptilienauffangstation zu zeigen und 10% der gesamten Baukosten zu tragen. Aber auch die Münchnerinnen und Münchner sollen ins Boot geholt werden: jedem Tier, das in Not gerät, soll und muss geholfen werden!“

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