CSU Fraktion im Münchner Stadtrat - Die christlich-soziale und liberale Großstadtpartei

Höchste Priorität für die Rad- und Fußgängerbrücke am Giesinger Berg

Bürgermeister Josef Schmid
Bürgermeister Josef Schmid

Die CSU-Fraktion löst ihr Wahlversprechen ein: die seit Jahren geforderte Rad- und Fußwegbrücke am Giesinger Berg steht kurz vor der Beauftragung.
Was ewig währt, wird endlich gut. So könnte man den langen Weg zur Realisierung der geplanten Brücke beschreiben. Schon im März 2014 beantragte die CSU-Fraktion die Verwaltung, ein stimmiges Konzept zu entwickeln. Die Brücke verbindet Stadtbezirke und ermöglicht allen eine unkomplizierte Querung entlang des Isarhochufers.

Bürgermeister Josef Schmid zeigt sich erfreut über die einstimme Entscheidung des Planungsausschusses, die Brücke nun mit der höchsten Priorität „eins plus“ auf die Liste sogenannter Querungsbauten für Fuß- und Radverkehr zu setzen: „Ich bin froh, dass es mit der Brücke jetzt endlich vorangeht. Wir haben das schon im Wahlkampf gefordert. Die Brücke erhöht die Sicherheit und Lebensqualität der Menschen vor Ort.“

Bisher fehlt eine sichere und durchgehende Verbindung von Giesing und Harlaching bis zum Rosenheimer Platz. „Mit der hohen Priorisierung der Brücke haben wir einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Wir erwarten, dass die Verwaltung jetzt mit Hochdruck an einem tragfähigen Realisierungskonzept arbeitet.“ so Stadtrat Manuel Pretzl, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CSU-Fraktion.

Manuel Pretzl
Manuel Pretzl

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Dass die Brücke am Giesinger Berg die höchste Prioritätsstufe bekommen soll, ist ein erfreuliches Zwischenergebnis.

    Um jedoch die Kirche im Dorf zu lassen – in Sachen Brücke bei der Kirche – erlaube ich mir die Klarstellung, dass die „Ewigkeit“, auf die die Pressemeldung der CSU-Fraktion im Münchner Stadtrat rekurriert, schon weit vor deren Zeitrechnung, März 2014, ihren Anfang nahm.

    Die Idee für besagte Brücke ist erstmals im Jahr 2002 mit einer Fotomontage von Tilman Hultsch dokumentiert (Süddeutsche Zeitung, „Visionen gegen die Blechlawine“, 19. Juni 2002). Am 7. Februar 2008 stellte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen – rosa Liste unter der Überschrift „Renaissance des öffentlichen Raumes. Brücken bauen – ganz konkret“ den Antrag für eine Brücke am Giesinger Berg. Die FDP-Fraktion im Münchner Stadtrat postulierte ihre Forderung mit dem Antrag für eine „Brücke am Giesinger Berg“ am 3. Februar 2014 und schließlich gab es auch aus der CSU-Fraktion am 18. März 2014 einen Antrag, „Rad- und Fußgängerbrücke am Giesinger Berg realisieren“. Von bürgerschaftlicher Seite wurde die Brücke am Giesinger Berg seit 2011 gefordert, zuletzt mit Anträgen aus den Bürgerversammlungen des Stadtbezirkes 17 Obergiesing-Fasangarten vom 5. Juni 2014 und vom 18. Juni 2015.

    Dass die Initiative der Bürgerschaft für eine Brücke aus der vor Ort beständig erlebbaren Notwendigkeit heraus Unterstützung durch die administrativen Mittel der Fraktionsanträge über die Parteigrenzen hinweg findet, kann den Glauben ans Gelingen der Demokratie bekräftigen. Wenn aus dem Glauben auch Taten werden und die Brücke am Giesinger Berg, deren Bedarf und Nutzen längst erwiesen sind, gebaut wird, wäre der Stadt München – Bürgern und Politik – etwas Gutes gelungen.

    1. Sehr geehrter Herr Rajmann,

      vielen Dank für Ihre Rückmeldung zu unserer Pressemitteilung zur Brücke am Giesinger Berg.

      Ihre Darstellung der Entwicklungen in Bezug auf die Brücke am Giesinger Berg ist natürlich völlig zutreffend. Die Initiative in der Bürgerschaft hat letzten Endes Erfolg gezeigt. Indem die Politik eingebunden wurde, konnte dieses Projekt auf der Prioritätenliste nach vorne gebracht werden; ein Konzept wird nun erarbeitet.

      In unserer Pressemitteilung haben wir uns auf unseren Antrag im März 2014 bezogen, weil das unser offizieller Handlungsantrag an die Verwaltung war, hier ein Konzept zu entwickeln. Davon abgesehen, haben schon lange davor sowohl Bürgermeister Josef Schmid also auch Stadtrat Manuel Pretzl immer wieder mit Bürgerinnen und Bürger vor Ort gesprochen und sich für diese Initiative eingesetzt.

      Wir hoffen auf die baldige Vorlage eines Konzepts und begleiten den Prozess weiterhin.

      Mit freundlichen Grüßen

      Birgit Unterhuber

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