CSU Fraktion im Münchner Stadtrat - Die christlich-soziale und liberale Großstadtpartei

Ja, mir san mit’m Radl da – mit dem MVG-Rad in der ganzen Stadt mobil!

Die Münchnerinnen und Münchner radeln gerne und viel – zur Arbeit, durch den Englischen Garten, zum Freibad… aber Fahrrad fahren macht nicht nur Spaß und hält fit, es leistet zusammen mit dem ÖPNV auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und Luftreinhaltung. Daher müssen der klassische ÖPNV und das von der MVG angebotene Mietradsystem sinnvoll zusammenspielen, damit die Münchnerinnen und Münchner diese Angebote gerne und häufig nutzen. Die Münchner CSU-Stadtratsfraktion fordert, dass das „Smarter Together“ Projektgebiet (Neuaubing-Westkreuz/ Freiham) dem Geschäftsgebiet von MVG-Rad zugeordnet wird und eine Ausweitung auf das gesamte Stadtgebiet geprüft wird.

Seit seiner Einführung erfreut sich das Mietradsystem MVG-Rad großer Beliebtheit. Diese könnte aber weiter steigen, wenn die Nutzungsregularien vereinfacht würden. Im Geschäftsgebiet von MVG-Rad können die Mieträder nämlich an allen öffentlich zugänglichen Orten abgegeben werden – außerhalb müssen sie hingegen in Mobilitätsstationen abgestellt werden, da andernfalls eine nicht unerhebliche Gebühr anfällt.

Im Rahmen des Projektes „Smarter Together“ wurden im 22. Stadtbezirk (Aubing-Lochhausen-Langwied) acht Mobilitätsstationen gebaut. „Smarter Together“ setzt sich unter anderem dafür ein, urbane Mobilitätslösungen zu entwickeln und erproben. MVG-Rad wäre für diese Gebiete prädestiniert, kann hier zur Zeit aber nicht sinnvoll genutzt werden, da dieses Gebiet nicht Teil des MVG-Rad Geschäftsgebiets ist und somit die Räder nicht flexibel abgestellt werden können, sondern an den Mobilitätsstationen abgegeben werden müssen. Wenn das Ziel der Fahrt nicht im Geschäftsgebiet der MVG liegt, kann der Nutzer nur von einer Mobilitätsstation (an den Haltestellen der öffentlichen Verkehrsmittel) zur nächsten fahren, was die Nutzung der Mieträder stark einschränkt. Die Münchner CSU-Stadtratsfraktion fordert daher eine Aufnahme des „Smarter Together“ Projektgebiets in den Geschäftsbereich von MVG-Rad. Außerdem soll die MVG prüfen, ob das Geschäftsgebiet von MVG-Rad nicht grundsätzlich auf das gesamte Münchner Stadtgebiet ausgeweitet werden kann. „Ganz einfach mobil mit dem MVG-Rad“ muss schließlich für alle Münchnerinnen und Münchner gelten!

Stadtrat Johann Sauerer

Wenn man auf umweltschonende Verkehrsmittel wie das MVG-Rad setzt und damit einen wichtigen Beitrag zur Luftreinhaltung in München leistet, sollte man doch nicht dafür bestraft werden, dass man nicht in der Innenstadt lebt. Deswegen ist es den Münchnerinnen und Münchnern auch nicht zumutbar, dass sie entweder große Umwege in Kauf nehmen müssen oder mit hohen Strafgebühren belastet werden. Die MVG soll daher das Projektgebiet von „Smarter Together“ in das Geschäftsgebiet von MVG-Rad eingliedern. Zu prüfen wäre außerdem, ob das Geschäftsgebiet auf die ganze Stadt ausgeweitet werden kann. ‚Gemeinsam g’scheiter,‚ wie das Motto von „Smarter Together“ lautet, geht nämlich nur, wenn allen attraktive Angebote zur Verfügung stehen!,“ sagt Stadtrat Johann Sauerer.

Menü schließen