CSU Fraktion im Münchner Stadtrat - Die christlich-soziale und liberale Großstadtpartei

München sucht Erfrischung: Schwimmen für alle!

So ein Sommer in der Stadt ist doch schön! Wenn man aber in den Münchner Bädern wie Sardinen in einer Dose liegt, wird wohl auch dem letzten klar, dass die Bäder in München nicht mehr ausreichen. Auch Badeseen und Flüsse in der Umgebung sind heillos überlastet. Daher soll auf Initiative der CSU-Stadtratsfraktion dem Münchner Stadtrat ein Konzept zur Öffnung von Hallenbädern in großen Neubaugebieten (wie zum Beispiel Freiham, Freimann und der Messestadt) für die Allgemeinheit vorgelegt werden. In den kommenden Jahren werden an diesen Standorten Bäder gebaut, die primär für die Nutzung durch Schulen und Vereine gedacht sind. Die CSU-Stadtratsfraktion fordert aber, diese Bäder allen Münchnerinnen und Münchnern zugänglich zu machen.

Die Nachfrage nach öffentlichen Bädern in München ist groß und wächst stetig weiter. Ein Vorstoß aus der CSU-Fraktion im Münchner Stadtrat sieht vor, dass Bäder in großen Neubaugebieten nicht nur von Schulen und Vereinen sondern auch von Privatpersonen genutzt werden dürfen. Diese Öffnung wäre auch wirtschaftlich wünschenswert, da die Bäder außerhalb der Nutzung durch Vereine und Schulen nicht leer stehen würden. Bezüglich der Kosten des betreuenden Personals und des Einsatzes wäre zu prüfen, inwiefern man von den Erfahrungen profitieren könnte, die im Zusammenhang mit den Bezirkssportanlagen (rollierendes System) gemacht wurden. Auch privat betriebene Hallenbäder (z.B. das der Pfennigparade) werden schon seit Längerem außerhalb der eigenen Nutzungszeiten durch die Allgemeinheit genutzt.

Stadträtin Dorothea Wiepcke findet: “Nicht nur im Jahrhundertsommer 2018 zeigt sich, dass die Münchnerinnen und Münchner den Sprung ins kühle NassDorothea Wiepcke suchen! Es wäre daher sehr wünschenswert die Ausgestaltung neuer Schul-Hallenbäder wie beispielsweise in Freiham, Freimann und in der Messestadt so vorzunehmen, dass sie auch außerhalb der Schulzeiten für Privatpersonen attraktiv sein werden. Der Vereins- und Schulsport wird dadurch nicht eingeschränkt, da diese Bäder nur in den Zeiten der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden, in denen kein eigener Bedarf besteht. Die Nachfrage nach familienfreundlichen, öffentlichen Bädern steigt ständig und auf den neuen Schulcampussen haben wir die einmalige Möglichkeit, allen Münchner Bürgerinnen und Bürgern wetterunabhängig Badespaß zu ermöglichen.“

Stadtrat Johann Sauerer: „Es ist den Bürgerinnen und Bürgern nicht vermittelbar, warum in München die städtischen Bäder proppenvoll sind und Schwimmmöglichkeiten an allen Ecken und Enden fehlen, während zahlreiche Bäder außerhalb der Nutzungszeiten durch den Vereins- und Schulsport leer stehen. Für die Lebensqualität in München wäre es daher eine rundum gute Lösung, Bäder in großen Neubaugebieten, wie sie in Freiham, Freimann und in der Messestadt vorliegen, der Allgemeinheit zu öffnen, da die Nachfrage in diesen Gebieten sicher sehr hoch sein wird. Zudem wäre es wirtschaftlich attraktiv diese Bäder länger zu öffnen. In der Vergangenheit haben wir in diesem Zusammenhang bereits gute Erfahrungen mit den Bezirkssportanlagen machen können“.

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