Neue, kreative Wege mit Traglufthallen für Schulen und Vereine

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Wer in der jetzigen kalten Jahreszeit an Sportstätten und speziell an Tennisplätzen vorbei kommt, kann vielfach die sogenannten Traglufthallen sehen. Mit relativ geringem Aufwand werden mit diesen Zeltkonstruktionen auch im Winter bespielbare Sportplätze geschaffen.

Dieses Prinzip wollen die Stadträte Kristina Frank und Mario Schmidbauer nun intensiver für München nutzen. In einem Stadtratsantrag fordern die beiden Stadträte die Stadtverwaltung auf, zu prüfen, inwieweit der Aufbau und Betrieb von Tragluftsporthallen eine sportlich und wirtschaftlich sinnvolle Alternative in den Fällen sein kann, in denen Schulturnhallen oder Bezirkssportanlagen aus- oder umgebaut werden.

Kristina FrankStadträtin Kristina Frank, sportpolitische Sprecherin der CSU Fraktion: „Die Hallenkapazitäten für Schulen und Vereine sind leider sehr begrenzt. Gerade wenn ein Umbau oder eine Sanierung ansteht, ist der zeitliche Wegfall der ohnehin knappen Flächen besonders bedauerlich. Eine Freifläche steht an den oder in der Nähe der meisten Standorte jedoch zur Verfügung. Daher können Traglufthallen eine sehr gute Lösung zum Erhalt des Spielbetriebs sein. Mit den Traglufthallen wollen wir neue, kreative Wege gehen und erhoffen uns eine deutliche Verbesserung der Situation.“

Mario Schmidbauer„Traglufthallen haben sich vielfach bewährt. Sie sind flexibel einsetzbar und haben eine Haltbarkeit von bis zu 25 Jahren. Aufgrund der vielen anstehenden Sanierungen und fehlenden Sportkapazitäten lohnt es sich für die Stadt sicherlich, mehrere Traglufthallen anzuschaffen“, ergänzt Stadtrat Mario Schmidbauer, stv. sportpolitischer Sprecher.

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