CSU Fraktion im Münchner Stadtrat - Die christlich-soziale und liberale Großstadtpartei

Rathaus-CSU fördert artgerechte Tierhaltung

Bio-Siegel mit Herkunftsbezeichnung des Freistaats Bayern
Bio-Siegel mit Herkunftsbezeichnung des Freistaats Bayern

Die CSU-Fraktion stellt einen Antrag zur dringlichen Behandlung für die Vollversammlung am 11. Mai, dass künftig bei städtischen Empfängen nur noch Fleisch und Fisch aus Betrieben mit artgerechter Tierhaltung verwendet wird, die nach dem Bio-Siegel mit Herkunftsnachweis des Freistaats Bayern zertifiziert wurden. Dem gleichgestellt werden Wildtiere aus heimischer Jagd sowie Fische aus heimischer Fluss- und Seenfischerei.

Die Landeshauptstadt München hat eine Vorbildfunktion. Es hat daher Signalwirkung, wenn bei städtischen Empfängen und Veranstaltungen der Stadt ausschließlich Fisch bzw. Fleisch von Tieren aus artgerechter Tierhaltung serviert werden. Das neue Bio-Siegel mit Herkunftsnachweis des Freistaats Bayern ist das einzige staatliche Siegel auf dem Markt, bei dem sich ausschließlich heimische Betriebe mit garantiert artgerechter Tierhaltung zertifizieren lassen können. Da Wild aus heimischer Jagd und Fische aus heimischen Flüssen und Seen kein Siegel bekommen können, sollen diese gejagten oder gefischten Produkte gleichgestellt werden.

Die Vorlage zur artgerechten Tierhaltung wurde vom letzten Gesundheitsausschuss in die kommende Vollversammlung vertagt. Damit der Antrag bei der Diskussion mitbehandelt wird, muss er zur dringlichen Behandlung eingereicht werden.

Manuel Pretzl
Manuel Pretzl

Stadtrat Manuel Pretzl, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CSU-Fraktion, befürwortet die Änderung der städtischen Ausschreibungsvorgaben: „Wir sind keine Weltverbesserer-Partei und wollen den Menschen nicht vorschreiben, was sie essen sollen. Weder im Privatleben, noch in der städtischen Kantine. Denn nicht jeder hat Geld für Bio-Essen übrig. Trotzdem: Richtet die Stadt selbst einen Empfang aus, können wir uns sehr wohl zum Ziel setzen, den Tierschutzgedanken zu fördern. Das neue Bio-Label für heimische Tierbetriebe bringt artgerechte Tierhaltung sowie unsere regionalen Produzenten mit ihren Spitzenprodukten voran. Genau das wollen wir fördern.“

Dr. Evelyne Menges
Dr. Evelyne Menges

„Weniger Fleisch zu essen, ist gesünder. Wenn jemand auf Fleisch nicht verzichten möchte, sollte er wenigstens qualitativ hochwertige Produkte aus bayerischen Betrieben mit artgerechter Tierhaltung kaufen. Tierschutz hat auch mit bewusstem Konsumverhalten von uns allen zu tun. Es ist deshalb folgerichtig, wenn die Stadt Fleisch, Wild und Fisch von zertifizierten Bio-Betrieben bestellt“, so Stadträtin Dr. Evelyne Menges, tierschutzpolitische Sprecherin der CSU-Fraktion und stellvertretende Fraktionsvorsitzende.

Georg Schlagbauer
Georg Schlagbauer

„Neuste Umfragen belegen: Regionalität ist den Verbrauchern mindestens genauso wichtig, wie das Kriterium „bio“. Die Verbraucher fahren am Besten, wenn sie Produkte aus regionalen Betrieben kaufen. Die Herkunft ist garantiert und die Transportwege sind kurz. Daher ist es richtig, wenn die Stadt bei Vergaben auf Fleisch und Fisch aus bayerischen Betrieben mit artgerechter Tierhaltung setzt“, so Stadtrat Georg Schlagbauer.

Weitere Informationen zum Bio-Siegel mit Herkunftsnachweis finden Sie hier:
http://www.stmelf.bayern.de/bio-siegel

Schreibe einen Kommentar

Menü schließen