Sanierung im Aubinger Ortskern: Nachbarschaft an der Ubostraße schützen!

Der Platz im Aubinger Ortskern ist begrenzt und die geplante Neugestaltung sorgt im Viertel für Unruhe. Dabei geht es auch um die sanierungsbedürftige städtische Liegenschaft an der Ubostraße 7-9 sowie um die benachbarte Freiwillige Feuerwehr. 

Die Stadtratsfraktionen von Grüne/Rosa Liste, CSU und SPD/Volt möchten in dieser Sache gemeinsam tätig werden und beantragen heute ein Konzept, das allen derzeitigen Nutzerinnen und Nutzern gerecht wird. An der Ubostraße gilt es u.a., die Interessen von Feuerwehr, THW, Kultur, Reitbetrieb und Kinder- und Jugendarbeit zu vereinen. Die verschiedenen Bedürfnisse sollen durch das Kommunalreferat ermittelt und in einem konkreten Vorschlag zur Neuordnung dargestellt werden. Künftig soll es unter Beteiligung des örtlichen Bezirksausschusses regelmäßige Gesprächsrunden geben, an denen die genannten Nutzerinnen und Nutzer direkt beteiligt sind.  


Katrin Habenschaden, Zweite Bürgermeisterin (Grüne/Rosa Liste): „Die Nutzer-Gemeinschaft an der Ubostraße ist gerade wegen ihrer Vielfalt eine Bereicherung für Aubings Dorfkern. Diesen einzigartigen Charakter wollen wir bewahren und weiterentwickeln. Mir ist wichtig, dass der weitere Prozess in einer guten Atmosphäre verläuft, so dass am Ende ein Ergebnis steht, mit dem alle zufrieden sind – in bestem nachbarschaftlichen Sinne.“

Heike Kainz, kommunalpolitische Sprecherin der CSU-Stadtratsfraktion:
 „Das nachbarschaftliche Miteinander im Aubinger Ortskern ist vorbildhaft. An der Ubostraße leben und arbeiten Feuerwehr, Kulturschaffende, Träger von Kinder- und Jugendarbeit, THW und ein Reitbetrieb direkt nebeneinander. Dieses besondere soziale Gefüge muss an diesem Standort erhalten bleiben. Wir müssen wissen: Wer braucht wie viel Platz – und wie können wir bei der Sanierung allen gerecht werden? Dabei müssen wir auch an die zahlreichen Vereine denken, die sich an der Ubostraße treffen.“

Christian Müller, Vorsitzender der SPD/Volt-Fraktion: „Aubing soll an der Ubostraße einen schönen neuen Ortskern bekommen, der zu den gewachsenen Strukturen passt und den derzeitigen Nutzerinnen und Nutzern gerecht wird. Regelmäßige Gespräche und ein Dialog auf Augenhöhe sind daher unumgänglich, um eine zufriedenstellende Lösung für alle zu finden.“