München braucht mehr Erzieherinnen und Erzieher – neue Erzieherausbildung startet schon im kommenden Schuljahr

München braucht mehr Erzieherinnen und Erzieher – neue Erzieherausbildung startet schon im kommenden Schuljahr © Robert Kneschke / Fotolia
München braucht mehr Erzieherinnen und Erzieher – neue Erzieherausbildung startet schon im kommenden Schuljahr
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München nimmt am Modellversuch „Erzieherausbildung mit optimierten Praxisphasen“ (OptiPrax) des Kultusministeriums teil; so hat es der heutige Kinder- und Jugendhilfeausschuss beschlossen. Das neue Ausbildungsverfahren für Erzieherinnen und Erzieher soll zum Schuljahr 2016/17 starten. Gestraffte Ausbildungszeiten und durchgängige Bezahlung sollen diesen Beruf und die Arbeitgeberin Landeshauptstadt München attraktiver machen.

Die städtische Fachakademie für Sozialpädagogik (FAKS) steht als Modell-Einrichtung bei der sogenannten Variante zwei des Ministeriums zur Verfügung. Zwei Projekt-Klassen werden über drei Jahre aufsteigen und innerhalb des Modellversuchs zweimal nachbesetzt. Diese zwei Klassen werden sich im Zwei-Wochen-Rhythmus in ihrer Anwesenheit an der Schule abwechseln und damit einen durchgehenden Schulbetrieb ermöglichen. Den beteiligten Kita-Einrichtungen und Tagesheimen sollen jeweils zwei Praktikantinnen bzw. Praktikanten als Tandem zugeteilt werden, die die Schule abwechselnd besuchen. Durch die geplante zweimalige Nachbesetzung der Modellklassen steigt die Zahl der benötigten Kitas im Schulversuch auf 75 an.

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Unterstützung bei der Berufsausbildung junger Flüchtlinge kommt

Der Wirtschaftsausschuss des Münchner Stadtrats wird sich am 17. März mit drei Anträgen von Stadtrat Georg Schlagbauer befassen, mit denen der Handwerkspräsident eine Unterstützung junger Flüchtlinge bei der Aufnahme eines Praktikums oder einer Lehre gefordert hat. Der Leiter des Referats für Arbeit und Wirtschaft, Bürgermeister Josef Schmid, greift in seiner Beschlussvorlage die Intention der Anträge umfänglich auf. Für einen Zeitraum bis 2018 sollen mit dem Projekt „pass(t)genau – Unterstützung bei der Berufsausbildung für Flüchtlinge“ zunächst 20 bis 25 Auszubildende und Ausbildungsstellen mit einem umfangreichen Seminarangebot sowie Einzelfallbetreuung begleitet werden. Das Referat für Arbeit und Wirtschaft hat das Projekt so konzipiert, dass der Umfang bei Bedarf auf bis zu 150 Ausbildungsplätze ausgeweitet werden kann. Insgesamt soll das Projekt verzahnt und in enger Abstimmung mit den Maßnahmen der Agentur für Arbeit, des Sozialreferats und des Referats für Bildung und Sport erfolgen.

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