Statement von Stadträtin Dr. Evelyne Menges zum Thema „Betteln mit Tieren“

Dr. Evelyne Menges
Dr. Evelyne Menges

„Das Versprechen des Kreisverwaltungsreferats, künftig genauer zu kontrollieren, ob Hunde speziell als Bettel-Begleitung vermietet werden, reicht nicht aus. Schon jetzt ist es augenscheinlich, dass gewisse Bettlerbanden gewerbsmäßig durch die Münchner Straßen ziehen und die Tiere für diese Zwecke missbraucht werden. Organisiertes Betteln ist verboten, gewerbsmäßiges Einsetzen von Tieren zu diesem Zweck ebenso. Betteln mit Tieren geht genauso wenig wie Demutsbetteln mit Kindern. Die Ordnungsstellen können und müssen hier folglich härter durchgreifen – sie könnten es schon heute“, sagt Stadträtin Dr. Evelyne Menges, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und tierschutzpolitische Sprecherin der CSU-Fraktion.

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CSU erfreut über Erfolg bei Bekämpfung der kommerziellen Bettelei

Nach gut einem halben Jahr ist die Zwischenbilanz der Allgemeinverfügung gegen die aggressive Bettelei in der Innenstadt durchweg positiv. Die Polizei kann einen erheblichen Rückgang an Beschwerden verzeichnen und auch die subjektive Wahrnehmung unter der Bevölkerung hat sich verbessert. Zur Erinnerung: bis zum Verbot des aggressiven Bettelns Anfang August 2014  waren die Beschwerden aus der Bevölkerung massiv. Auch der Einzelhandel klagte über die sich breit machende aggressive Bettelei. Vor diesem Hintergrund hatte das Kreisverwaltungsreferat eine Allgemeinverfügung erlassen, die diese aggressive und kommerzielle Form des Bettelns in der Innenstadt untersagt.

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