Vereinsleben digital ermöglichen: Plattform für Versammlungen bereitstellen

Das Vereinsleben in München leidet stark unter der Corona-Krise: Treffen im Vereinsheim, im Wirtshaus oder auf dem Sportplatz sind nicht möglich. Mitgliederversammlungen sind nur mit hohem Aufwand durchführbar. Digitale Veranstaltungen sind dabei oft mit rechtlichen Unsicherheiten und hohen Kosten verbunden.

Die CSU-Stadtratsfraktion beantragt deshalb heute die Entlastung der Vereine in diesem Bereich. Die Stadt soll eine geeignete digitale Plattform lizenzieren und für die Vereine bereitstellen. Dabei soll die Fachstelle für Bürgerschaftliches Engagement zusammen mit der Stadtverwaltung federführend sein.  

Alexandra Gaßmann (54), Stadträtin und sozialpolitische Sprecherin:

„Digitale Teilhabe in Vereinen ist nicht erst seit Beginn der Corona-Pandemie ein Problem. Die Pandemie zwingt die Vereine ins Digitale, aber da fehlt es an praktischer Erfahrung. Besonders kleine Vereine stehen vor großen Problemen bei der Durchführung von Mitgliederversammlungen. Dafür braucht es eine Software, die den Datenschutz einhält – und die ist für kleine Vereine oft schlicht zu teuer. Ehrenamtliche Mitglieder stehen vor hohen rechtlichen und finanziellen Hürden. Es ist wichtig, dass gerade die kleinen gemeinnützigen Vereine mit ihren engagierten Mitgliedern die Corona-Krise überstehen. Die Stadt kann hier mit einer passenden Software und bei der technischen Umsetzung helfen.“ 

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