CSU hält an HKW-Nord fest

Studie des Öko-Instituts bewertet eine Abschaltung als „unverhältnismäßig teure Maßnahme“, Kohlekraftwerk für Versorgungssicherheit unerlässlich, Ausbauoffensive Erneuerbare Energien der SWM nach wie vor richtig

Manuel Pretzl, stv. Fraktionsvorsitzender

Zugegebenermaßen ist das konventionelle Heizkraftwerk Nord aufgrund der Kohleverbrennung per se nicht das absolut umweltfreundlichste Kraftwerk. Vor diesem Hintergrund war eine fundierte Untersuchung unterschiedlicher Szenarien zum Ausstiegs aus der Kohleverbrennung durchaus sinnvoll. Die vom Münchner Stadtrat beauftragte Studie des Öko-Instituts ist nun zu folgendem Ergebnis gekommen: „Eine vorzeitige Außerbetriebnahme des HKW Nord 2 stellt sich unter den heute absehbaren Rahmenbedingung als unverhältnismäßig teure Maßnahme zur Vermeidung von Emissionen dar. Die SWM sollten vorrangig andere Maßnahmen zur CO2-Minderung ergreifen, die bezogen auf die Kosten höhere Minderungseffekte erzielen (z.B. den Ausbau der Erneuerbaren Energien).“  

0 Kommentare