Stadt fördert ehrenamtliches Engagement: Dienstwohnungen für Freiwillige Feuerwehr

Sabine Pfeiler
Sabine Pfeiler

Künftig dürfen aktive, ehrenamtliche Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr München an der städtischen Wohnungsvermittlung teilnehmen. Die CSU-Fraktion begrüßt diese Förderung des Ehrenamts.

Die Berufsfeuerwehr München und die Freiwillige Feuerwehr München bilden zusammen die städtische Einrichtung „Feuerwehr München“. Während die Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr sich auf das Kontingent an städtischen Dienstwohnungen bewerben dürfen, war das den ehrenamtlich tätigen Feuerwehrleuten der Freiwilligen Feuerwehr versagt. Im Verwaltungs- und Personalausschuss wurde heute der Überlassung von Belegrechten an Kontingentwohnungen der Landeshauptstadt München bei den städtischen Wohnungsbaugesellschaften beschlossen. In 2016 wurden 630 Dienstwohnungen an städtische Mitarbeiter vergeben, was bei 35.501 aktiv Beschäftigten 1,8 Prozent ausmacht. Entsprechend dürfen maximal 1,8 Prozent an aktive Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr vergeben werden, was bei 1.013 Mitgliedern 18 Wohnungen pro Jahr ausmacht.

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Statement von Stadträtin Dorothea Wiepcke zum CSU-Stadtratsantrag „Bessere Brandfrüherkennung bei der Feuerwehr“

Dorothea Wiepcke

„Mit unserem Antrag zur Verbesserung der Brandfrüherkennung bei der Feuerwehr ziehen wir Lehren aus dem Gerätehausbrand der Freiwilligen Feuerwehr Freimann. Wir beabsichtigen damit nicht die Nachrüstung kostspieliger, gesetzlich nicht vorgeschriebener Brandmeldeanlagen. Aber der Schutz unserer Feuerwehrler und ihrer Dienstgebäude sollte es uns wert sein, einfachste Maßnahmen der Brandfrüherkennung umzusetzen. So könnte man beispielsweise über den Einbau von sog. Smart Home Funkrauchmeldern nachdenken, die untereinander vernetzt sind und per Rauchmelder-App und akustischem Signal vor Rauchentwicklung und Bränden warnen, so dass unsere Einsatzkräfte direkt eine Einsatzmeldung bekommen. Niemand möchte schließlich erleben müssen, dass unsere Feuerwehrleute genau in den Gefahrensituationen zu schaden kommen, aus welchen sie normalerweise Menschen retten“, findet Stadträtin Dorothea Wiepcke.

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FIRETAGE: Wiederholung erwünscht

Richard Quaas
Richard Quaas

Der Kreisverwaltungsausschuss beauftragt die Münchner Feuerwehr ein Konzept zu entwickeln, wie das diesjährige FIRETAGE-Festival in regelmäßigen Abständen wiederholt werden kann. Damit wird einem gleichlautenden Antrag der CSU-Fraktion entsprochen.

Die Leistungsschau der Münchner Einsatz- und Rettungsorganisationen im April anlässlich des 150-jährigen Gründungsjubiläums der Freiwilligen Feuerwehr München war ein voller Erfolg. Rund 80.000 große und kleine Besucher strömten auf die Theresienwiese, um ihre Feuerwehr und Rettungsorganisationen in Aktion zu sehen. Der Termin während des Münchner Frühlingsfestes hat sich hervorragend bewährt, weil keine zusätzlichen Auf- und Abbau sowie Betriebstage auf der Theresienwiese zu den bereits stattfindenden Veranstaltungen hinzugekommen sind. Die Besucher haben die Verbindung zwischen dem Fest und der Leistungsschau gut angenommen, beide Veranstaltungen haben voneinander profitiert.

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Antrag: Grundstückstausch zugunsten eines Kinder- und Jugendtreffs und der Freiwilligen Feuerwehr München, Abteilung Oberföhring

 

Freiwilligen Feuerwehr München, Abteilung Oberföhring ©Privat
Freiwilligen Feuerwehr München, Abteilung Oberföhring
©Privat

Die zuständigen Referate der Landeshauptstadt München werden aufgefordert zu prüfen, ob ein Grundstückstausch des Grundstücks Muspillistraße 27 (Altes Schulhaus) gegen eine heute brachliegende Fläche des Kulturreferats im Bürgerpark Oberföhringer Straße 156 möglich ist. Damit könnte zum einen ein Kinder- und Jugendtreff in einer ruhigen Lage ohne Verkehrsgefährdung im Bürgerpark entstehen, zum anderen die Unterbringung der Freiwilligen Feuerwehr München, Abteilung Oberföhring mittels einer neuen Halle an die Erfordernisse eines modernen Einsatz- und Übungsdienstes angepasst werden.

Von den städtischen Referaten ist die Realisierbarkeit beider Einrichtungen auf den entsprechenden Flächen darzustellen. Bis zum Vorliegen der Ergebnisse sind keine Vergaben für die Modernisierung des Kinder- und Jugendtreffs vorzunehmen.

Begründung:

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Antrag: FIRE-TAGE als Leistungsschau des Münchner Rettungswesens regelmäßig veranstalten

FIRE-TAGE als Leistungsschau des Münchner Rettungswesens regelmäßig veranstalten © Zerbor / Fotolia.com
FIRE-TAGE als Leistungsschau des Münchner Rettungswesens regelmäßig veranstalten
© Zerbor / Fotolia.com

Der Stadtrat möge beschließen:

Die FIRE-Tage werden künftig in regelmäßigen Abständen – z.B. alle 2 Jahre – als Leistungsschau des Münchner Rettungswesens, in Verbindung mit dem Frühlingsfest, auf der Theresienwiese veranstaltet.

Begründung:

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Freiwillige Feuerwehr München – Unterstützung des 150. Gründungsjubiläums

Freiwillige Feuerwehr München – Unterstützung des 150. Gründungsjubiläums © Zerbor / Fotolia.com
Freiwillige Feuerwehr München – Unterstützung des 150. Gründungsjubiläums
© Zerbor / Fotolia.com

Die Freiwillige Feuerwehr München wurde im Jahr 1866 gegründet. Das 150. Gründungsjubiläum möchten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte mit einem Festakt feiern. Außerdem ist am 23. und 24. April eine zweitägige Aktions- und Leistungsschau auf der Theresienwiese geplant, an der sich über 100 Einsatz- und Hilfsorganisationen, Vereine und Fachfirmen beteiligen werden. Über 50.000 Besucherinnen und Besucher aus ganz Bayern werden erwartet. Diese Veranstaltung soll der Öffentlichkeit die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr in München näher bringen.

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Volle Unterstützung für die Münchner Feuerwehr

Der Kreisverwaltungsausschuss berät am 28. Juli vier Vorlagen, mit denen die Münchner Feuerwehr Rückenwind bekommt. Zum Einen wird das Sanierungskonzept für die Feuer­wache 1 im Münchner Zentrum beraten. Dies sieht eine Generalsanierung und Moderni­sierung des zum Teil denkmalgeschützen und sanierungsbedürftigen Gebäudes für über 16 Mio. Euro vor. Zum Anderen wird auch die Freiwillige Feuerwehr München standardmä­ßig mit Defibrillator und Notfallrucksack ausgestattet. Dies geht auf eine Initiati­ve der CSU-Stadträte Dr. Alexander Dietrich, Sebastian Schall und Dr. Hans Theiss von Anfang des Jahres zurück. Weiterhin bekommt die Münchner Feuerwehr eine neue Soft­ware, mit der die Durchführung der stark wachsenden Aufgabenbereiche Feuerbeschau, Veranstal­tungsbearbeitung und Einsatzplanung unterstützt werden soll. Zudem werden zur Entlas­tung der bisherigen Mitarbeiter gut 70 Stellen im Bereich Einsatzvorbeu­gung, Einsatzvor­bereitung, Einsatzbetrieb, Einsatzlenkung und Zentrale Dienstleistungen neu geschaffen.

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Weichenstellung für Feuerwehrschule

Die Feuerwehrschule in München wurde im Jahr 1967 errichtet und war für rund 800 Mitglieder der Münchner Feuerwehr ausgelegt. Inzwischen hat sich die Mitarbeiterzahl der Branddirektion mehr als verdoppelt und die Nachfrage nach Kursangeboten kann bei Weitem nicht erfüllt werden. Seit vielen Jahren ist ein Neubau in der Diskussion und es wurden verschiedenste Standorte geprüft. Der Kreisverwaltungsausschuss hat am 19. Mai nun eine Vorlage beraten, die einen Verbleib am Standort Aidenbachstraße mit einem entsprechenden Ausbau der bestehenden Gebäude empfiehlt.

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Rückenwind für die Freiwillige Feuerwehr München

Letzten Herbst hatten die Stadträte Hans Podiuk, Heike Kainz, Michael Kuffer und Johann Sauerer eine Darstellung beantragt, wie die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr München gefördert werden können. Denn wie viele Münchner nicht wissen, besteht die Münchner Feuerwehr nicht nur aus der Berufsfeuerwehr, sondern auch aus der Freiwilligen Feuerwehr (FFM), der aktuell über 800 Personen angehören. Hintergrund der Initiative ist unter anderem die Nachwuchsförderung der FFM, die wie alle anderen ehrenamtlichen Organisationen aktiv um ihren Nachwuchs werben muss.

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Defibrillator und Notfallrucksack für alle Freiwilligen Feuerwehren in München

Defibrillatoren können Leben retten. Daher werden sie an vielen zentralen Stellen im öffentlichen Raum – wie zum Beispiel in der Münchner U-Bahn – zur Verfügung gestellt. Wer davon ausgeht, dass alle Einsatzkräfte sowieso über Defibrillatoren verfügen, muss bisher leider enttäuscht werden. Bei der Freiwilligen Feuerwehr in München sind Defibrillator und Notfallrucksack samt Sauerstoff noch nicht Standardausrüstung.

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