Stadtrat beschließt Gedenken an NS-Opfer

Der Münchner Stadtrat hat heute in seiner Vollversammlung beschlossen, ein zentrales und de­zentrales Gedenken an die Opfer des NS-Terrors in München zu ermöglichen. Dem­nach soll an ei­nem prominenten Ort eine zentrale Gedenkstätte mit Nennung der Opfer er­richtet werden. Das de­zentrale Gedenken soll im Einvernehmen mit den Hinterbliebenen der Opfer in Form von Hinweis­schildern an Häuserwänden erfolgen. Sollten Eigentümer damit nicht einverstanden sein, sind ei­gene Stelen auf öffentlichen Grund vorgesehen, die auf den Wohnort der entsprechenden Opfer hinweisen. Das Konzept der Stolpersteine wird dabei nicht umgesetzt.

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Salomonische Lösung bei Gedenken an NS-Opfer

Hans Podiuk, Fraktionsvorsitzender

In zwei gemeinsamen Anträgen sprechen sich die Fraktionen von CSU, SPD und Bürgerliche Mitte für eine zentrale Gedenkstätte sowie die Möglichkeit zu einem dezentralen Gedenken an die Opfer des Nationalsozialistischen Terrors aus. Die zentrale Gedenkstätte soll im Umgriff des NS-Dokumentationszentrums errichtet werden. Das dezentrale Gedenken soll im Einvernehmen mit den Angehörigen in Form von Hinweisen an Häuserwänden erfolgen. Sollten Eigentümer damit nicht einverstanden sein, sind eigene Stelen auf öffentlichem Grund vorgesehen, die auf den Wohnort der entsprechenden Opfer hinweisen.

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