Keine gesundheitsgefährdende Formaldehydbelastung an der Grandlschule – gute Messergebnisse sollen bestätigt werden

Keine gesundheitsgefährdende Formaldehydbelastung an der Grandlschule – gute Messergebnisse sollen bestätigt werden © Fotolia.com
Keine gesundheitsgefährdende Formaldehydbelastung an der Grandlschule – gute Messergebnisse sollen bestätigt werden
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Seit 2014 wird öffentlich diskutiert, ob die Formaldehydbelastung der Pavillons an der Grundschule Grandlstraße in Obermenzing die Grenzwerte überschreitet und gesundheitsgefährdend für Schulkinder und Lehrer ist. Mehrere Messergebnisse des letzten Jahres haben gezeigt, dass die Werte unkritisch sind. Trotzdem hat der Bildungsausschuss heute mehrheitlich beschlossen eine weitere Messung im Juli 2016 durchführen zu lassen.

In der Vorlage des Schulreferats war keine weitere Untersuchung vorgesehen. Die CSU-Fraktion brachte daraufhin einen Änderungsantrag ein, in welchem die zusätzliche Messung gefordert wird.

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Kindeswohl steht im Vordergrund

Der Bildungsausschuss des Münchner Stadtrats hat am 4. Februar die Situation und das weitere Vorgehen an der Grandlschule in Obermenzing beraten. In der neu errichteten Schulpavillonanlage wurde eine Formaldehydbelastung festgestellt, nachdem Kinder über gesundheitliche Beschwerden geklagt hatten. Nach einem Dringlichkeitsantrag der Stadträte Beatrix Burkhardt, Max Straßer und Johann Sauerer und der Behandlung der Problematik im Dezember konnte zwischenzeitlich mit gezielten Lüftungsgeräten die Belastung in den in Containerbauweise errichteten Schulräumen reduziert werden. Doch insbesondere bei den Eltern bleiben auch nach einer Informationsveranstaltung am 20. Januar Zweifel. Sie wünschen eine weitere Messung und zwar in allen Räumen der Pavillonanlage. Diese Messung soll nun erfolgen. 

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