Anfrage: Welche Ursache haben die umfangreichen Staus am Isarring?

Welche Ursache haben die umfangreichen Staus am Isarring © Kara / Fotolia
Welche Ursache haben die umfangreichen Staus am Isarring
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Auf dem Isarring in westlicher Fahrtrichtung gibt es seit einigen Wochen in der morgendlichen und abendlichen Rushhour ausgedehnte Staus, die es vor der Inbetriebnahme der Einfädelungsspur von der Ifflandstraße in den Ring, in dem Ausmaß nicht gab. Was nun den Rückstau von der Autobahn Richtung Nürnberg und der Schenkendorfstraße in Richtung des Petueltunnels verursacht, erschließt sich dem Autofahrer nicht. Jedenfalls ist es ein neues Dauerärgernis, nachdem die neu gebaute 3. „Not“-Spur in den Ring – bis zu einer Tunnellösung – funktioniert und der Dauerstau auf der Ifflandstraße und der Kennedybrücke endlich beseitigt ist. Die Ursache der Staus in der Gegenrichtung lassen sich unschwer identifizieren, das ist offensichtlich die Einmündung der Dietlindenstraße von Schwabing her, in den Isarring in östlicher Fahrtrichtung. Beide Probleme sollten angegangen werden, bevor der Bau eines Tunnels im Bereich des Englischen Gartens beginnt.

Wir fragen deshalb den Oberbürgermeister:

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Antrag: Einfahrt von der Ifflandstraße in den Isar-Ring – Fahrtrichtung Ost verbessern!

Einfahrt von der Ifflandstraße in den Isar-Ring – Fahrtrichtung Ost verbessern © Kara / Fotolia
Einfahrt von der Ifflandstraße in den Isar-Ring – Fahrtrichtung Ost verbessern
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Die Verwaltung prüft, wie die Einfahrt aus der Ifflandstraße in den Isar-Ring in östlicher Fahrtrichtung verbessert werden kann und macht dem Stadtrat Vorschläge für den Umbau.

Begründung:

Die Einfahrt von der Ifflandstraße her, auf den Isar Ring in östlicher Fahrtrichtung ist bisher nur mit großer Mühe und unter Gefahren möglich, da es keine Einfädelungsspur auf den Ring gibt. Dies führt immer wieder zu Problemen, weil auf dem Ring kaum Unterbrechungen des Fahrzeugstroms zu verzeichnen sind und so eine Einfahrt über den „stumpfen“ Straßenanschluss nur sehr schwierig möglich ist und erhebliche Unfallgefahren mit sich bringt.
Baulich gesehen ist eine Einfädelungsspur hier wohl nur schwierig zu realisieren, da nach dem Einmündungsbereich sofort die Kennedy-Brücke mit ihrem vorgegebenen Profil über die Isar beginnt. Dennoch solle, bevor ggf. die Bauarbeiten für den Tunnel durch den Englischen Garten beginnen, die östliche Ausfahrt der Ifflandstraße ertüchtigt sein, damit der Verkehr dort besser als heute abfließen kann. Da dort nur sehr wenig Fußgängerverkehr herrscht, könnte die Lösung evtl. in schmaleren Fahrstreifen, einer Verschwenkung des Fahrradwegs und einer Verschmälerung des Bürgersteigs liegen.

Richard Quaas
Richard Quaas
Johann Sauerer
Johann Sauerer
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Weniger Stau auf dem Mittleren Ring und dem Isarring

Josef Schmid
Bürgermeister Josef Schmid

Der Bauausschuss stimmte gestern einstimmig für eine Verflechtungsspur auf dem Mittleren Ring, zwischen Ifflandstraße und Dietlindenstraße. Das neue Provisorium kostet 5,6 Mio. Euro und wird den Verkehrsfluss nach dem Umbau deutlich verbessern.

Die bestehende Ampelanlage wird nicht weiter von der Regierung von Oberbayern genehmigt, da sie nicht die gewünschte Verkehrsentlastung bringt. Vom Richard-Strauß-Tunnel kommend bildet sich gerade in Stoßzeiten ein zäher Stau, der durch die Einfädelung des Isarrings über die Ifflandstraße entsteht. Unfälle treten ebenfalls vermehrt auf. Die jetzt beschlossene Baumaßnahme führt die Ifflandstraße auf eine Spur zusammen, die dann in eine neu geschaffene dritte Spur auf dem Mittleren Ring mündet. Diese dritte Spur hat eine Breite von 3 Meter und wird in der Dietlindenstraße wieder ausgeleitet. So können die Autofahrer auf den Mittleren Ring einfädeln bzw. von dort ausfädeln. Der bestehende Radweg auf dieser Seite wird aufgelöst, aber der vorhandene Geh- und Radweg im Englischen Garten hergerichtet. Aufgrund der positiv verlaufenden Verhandlungen mit allen beteiligten Behörden kann der Umbau zügig im Februrar 2016 beginnen und sollte Ende nächsten Jahres enden.

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Maßnahme gegen Dauerstau am Isarring: Lang geforderte Einfädelspur kommt endlich

Die Vorfreude war groß, als der Richard-Strauss-Tunnel im Mai 2010 endlich eröffnet und für den Verkehr frei gegeben wurde. Der Freude folgte jedoch schnell Ernüchterung. Wie im Vorfeld von vielen Experten befürchtet und angemahnt, erwies sich die Einfädelung von der Ifflandstraße auf den Mittleren Ring als große Staufalle. Seitdem hat man sich mit einem einzigartigen Provisorium beholfen. Die Fahrspuren auf dem Mittleren Ring werden getrennt und mit einer jeweils eigenen Ampelschaltung geführt. Die Situation wurde damit zwar insbesondere für den aus dem Richard-Strauss-Tunnel kommenden Verkehr verbessert, dennoch gehört der Rückstau auf dem Isarring nach wie vor zum täglichen Bild.

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