Neue Bildungsstrategie für Flüchtlinge beschlossen

Neue Bildungsstrategie für Flüchtlinge beschlossen © Valkh/ Fotolia
Neue Bildungsstrategie für Flüchtlinge beschlossen
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Unter Federführung des Schul- und Sozialreferats konzipiert die Stadtverwaltung zusammen mit weiteren Bildungsakteuren eine gesamtstädtische Bildungsstrategie für Flüchtlinge. Die CSU-Fraktion ist überzeugt: Bildung ist der Schlüssel zu gelungener Integration.

In den Münchner Gemeinschaftsunterkünften werden bereits zahlreiche Unterstützungsangebote für Flüchtlingskinder und deren Familien angeboten. Die Ergebnisse der Workshops mit Beteiligten der Stadtverwaltung und weiteren Bildungsakteuren machen deutlich, dass die unterschiedlichen Bildungskonzepte teils zu inhomogen und unkoordiniert angeboten werden. Eine gesamtstädtische Strategie soll in den Bereichen frühkindliche Bildung, Kita-Angebote, Sprachförderprogramme, Übergangsbeschulung und Berufsschulbetreuung bestehende und neue Angebote verbessern und koordinieren. Bei den Strategieplanungen steht ein verantwortungsvoller Umgang mit Kosten und Stellenzuschaltungen im Vordergrund, um flexibel auf die weiteren Entwicklungen der Flüchtlingszahlen reagieren zu können.

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Stadtrat beschließt berufsbezogene Projektförderung für junge Flüchtlinge

Georg Schlagbauer
Georg Schlagbauer

Wie integriere ich junge Migranten und Flüchtlinge am Besten in den Arbeitsmarkt? Dieser Frage hat sich das Referat für Arbeit und Wirtschaft angenommen und dem heutigen Wirtschaftsausschuss entsprechende Maßnahmen vorgestellt. Zwei Projekte werden mit Geldern des Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramms (MBQ) finanziert. Die CSU-Fraktion hat mit einem Antrag die Förderung des Projekts „Lernwerkstatt Halle 36“ gefordert und hofft, dadurch die Jugendlichen in handwerkliche Berufe vermitteln zu können.

Integration klappt am Besten, wenn die jungen Flüchtlinge und Migranten eine Zukunftsperspektive bekommen. Jugendlichen mit guter Bleibeperspektive müssen deshalb so schnell wie möglich Deutsch lernen und bei der Vermittlung von Ausbildungsstellen unterstützt werden. Die Landeshauptstadt München fördert jetzt zwei Projekte, in welchen die Jugendlichen fit fürs Berufsleben gemacht werden.

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Unterstützung bei der Berufsausbildung junger Flüchtlinge kommt

Der Wirtschaftsausschuss des Münchner Stadtrats wird sich am 17. März mit drei Anträgen von Stadtrat Georg Schlagbauer befassen, mit denen der Handwerkspräsident eine Unterstützung junger Flüchtlinge bei der Aufnahme eines Praktikums oder einer Lehre gefordert hat. Der Leiter des Referats für Arbeit und Wirtschaft, Bürgermeister Josef Schmid, greift in seiner Beschlussvorlage die Intention der Anträge umfänglich auf. Für einen Zeitraum bis 2018 sollen mit dem Projekt „pass(t)genau – Unterstützung bei der Berufsausbildung für Flüchtlinge“ zunächst 20 bis 25 Auszubildende und Ausbildungsstellen mit einem umfangreichen Seminarangebot sowie Einzelfallbetreuung begleitet werden. Das Referat für Arbeit und Wirtschaft hat das Projekt so konzipiert, dass der Umfang bei Bedarf auf bis zu 150 Ausbildungsplätze ausgeweitet werden kann. Insgesamt soll das Projekt verzahnt und in enger Abstimmung mit den Maßnahmen der Agentur für Arbeit, des Sozialreferats und des Referats für Bildung und Sport erfolgen.

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