Klinikum Harlaching: Neuordnung und Ausbau auf Gelände beschlossen

In der heutigen Stadtratsvollversammlung haben die Stadtratsmitglieder über die Nachnutzung der freiwerdenden Klinikflächen des Krankenhauses Harlaching entschieden.

Am Standort Harlaching wird ein Klinikneubau geplant, dessen Fertigstellung in 2023 avisiert ist. In Richtung Süden findet sich hinter dem heutigen Krankenhaus Platz dafür. Die Verwaltung hat sich deshalb Gedanken zur Nachnutzung freiwerdender Gebäude und weiterer Flächen gemacht und sich heute den Auftrag zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie erteilen lassen. Durch den anschließenden Umzug einzelner Stationen in den Neubau werden drei alte Gebäude frei. Die beiden bekannten historischen, e-förmigen Altbauten der Klinikanfangszeit sind denkmalgeschützt und erhaltenswert. Das Haus D an der südöstlichen Ecke des Klinikgeländes liegt in der Anflugschneise der Helikopter und könnte abgerissen oder interimsweise genutzt werden. Die Flächen des heutigen Parkplatzes an der Seybothstraße werden überplant, um dort Platz für medizinnahe Nutzung zu schaffen. In einem Stadtratantrag vom April 2018 hatten beispielsweise Stadtrat Dr. Reinhold Babor und Stadtrat Prof. Dr. Hans Theiss die Prüfung eines wohnortnahen integrierten Versorgungszentrums für ältere und hilfsbedürftige Menschen am Standort gefordert. Zusätzlich wird die Unterbringung einer 3-zügigen Grundschule geprüft. Parkflächen für Besucher und Personal werden in eine Tiefgarage verlegt.

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Fortschritte bei der Sanierung der städtischen Kliniken

Fortschritte bei der Sanierung der städtischen Kliniken © magdal3na / Fotolia.com
Fortschritte bei der Sanierung der städtischen Kliniken
© magdal3na / Fotolia.com

Das Sanierungskonzept für die städtischen Kliniken wird weiter umgesetzt.

Ein Baustein der Sanierung ist die Reduzierung der Bettenkapazitäten und Schaffung von Schwerpunkthäusern. Damit geht ein nicht unerheblicher Personalabbau einher; hauptsächlich betroffen ist das sogenannte „nicht-weiße“ Personal. Um betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden, gründet die Städtisches Klinikum München GmbH (StKM) eine eigene Qualifizierungseinheit. Die Kosten trägt die Landeshauptstadt München (LHM). Der Kostenrahmen liegt zwischen 35 und 103 Millionen Euro, je nachdem, wie schnell das Personal vermittelt wird.

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Frühchen-Nachsorge in München ist gesichert

Dr. Hans Theiss
Dr. Hans Theiss

Der gemeinsame Umwelt- und Gesundheitsausschuss hat gestern die dauerhafte Förderung des Harl.e.kin e.V. in Höhe von fast 40.000,- € beschlossen.

Immer mehr frühgeborene Kinder können ohne Folgeschäden überleben, da sie in den Münchner Kliniken gut versorgt werden. Doch wie können die Familien nach der Entlassung aus dem Krankenhaus weiter betreut werden? Dieser Aufgabe nimmt sich seit dem Jahr 2003 der Harl.e.kin e.V. an. Gegründet an der Harlachinger Kinderklinik gibt es mittlerweile viele Ableger in München und Bayern. Das Vorzeigeprojekt braucht dringend Zuschüsse, um den steigenden personellen Bedarf zu finanzieren. Darüber hinaus plant das Referat für Gesundheit und Umwelt künftig, im Sinne einer Präventionskette das Projekt mit dem Hausbesuchsdienst der Kinderkrankenschwestern des Referats zu verzahnen. Die Nachsorge des Vereins stellt einen guten Übergang zum Hausbesuchsdienst dar.

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Versorgungssituation von Lungenkranken verbessern!

Eva Caim

Zurückgehend auf eine Initiative und einen Antrag von Stadträtin Eva Caim hat der Gesundheitsausschuss des Münchner Stadtrates am 19. März die Versorgungssituation von schwer lungenerkrankten Bürgerinnen und Bürgern diskutiert. Hier zeigte sich, dass bis dato kein Weaningzentrum, das lungenerkrankte Patienten von der Atemmaschine entwöhnen könnte, im Stadtgebiet von München liegt.

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