CSU Fraktion im Münchner Stadtrat - Die christlich-soziale und liberale Großstadtpartei

Geschwister-Scholl-Preis 2018 für Götz Aly

Der Kulturausschuss hat in seiner Sitzung beschlossen, dass Götz Aly für sein Werk „Europa gegen die Juden 1880-1945“ mit dem Geschwister-Scholl-Preis 2018 ausgezeichnet werden soll.

Der 1947 geborene Historiker Götz Aly gilt als einer der führenden Holocaust-Forscher Deutschlands. Er macht seine Forschungsergebnisse einem breiten Publikum zugänglich. Er hat bereits zahlreiche populärwissenschaftliche Bücher über den Holocaust, dessen Vorgeschichte und aktuelle Ausprägungen des Antisemitismus veröffentlicht. 1991 etwa veröffentlichte er zusammen mit Susanne Heim „Vordenker der Vernichtung“, 2005 folgten „Hitlers Volksstaat“ und 2011 „Warum Deutschland, warum die Juden“. Sein neuestes Werk „Europa gegen die Juden. 1880–1945“ veröffentlichte er 2011. Für dieses Werk soll Aly mit dem Geschwister-Scholl-Preis ausgezeichnet werden. Die CSU-Stadtratsfraktion gratuliert dem großen Historiker und Autoren Götz Aly zu dieser mehr als verdienten Auszeichnung!

Kommentare deaktiviert für Geschwister-Scholl-Preis 2018 für Götz Aly

Statement von Stadtrat Richard Quaas zur Ankündigung von Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers, im kommenden Jahr nicht mehr zu kandidieren

Richard Quaas

„Nach der katastrophalen Amtszeit seiner – von Ude ins Amt gehievten – Vorgängerin hat Dr. Küppers damals in kurzer Zeit das verloren gegangene Vertrauen im Kulturreferat und außerhalb wieder umfassend hergestellt. Sowohl menschlich als auch fachlich hat er als Referent überzeugt, auch wenn man sich gegenseitig aneinander gewöhnen musste, denn der Stil war gänzlich neu hier. Ich hatte und habe den Eindruck, dass Hans-Georg Küppers kulturelle Großprojekte – wie den Volkstheater-Neubau und den Gasteig – sowie kleine Kulturveranstaltungen – wie z.B. die Stadtviertelfeste – mit gleichermaßen großer Leidenschaft begleitet. Auch wenn er oft sehr „diskret“ arbeitet, fühlt man sich als Stadtrat von ihm immer geschätzt und letztlich doch noch einbezogen. Deshalb bedauere ich seine Ankündigung, nicht noch einmal anzutreten, sehr, obgleich die persönlichen Gründe dafür – auch seinem Alter – absolut legitim sind. Hans-Georg Küppers hat Münchens Kulturlandschaft gut getan. Wir hoffen auf eine Nachfolgerin oder Nachfolger, die bzw. der sich ebenso menschlich kompetent, souverän und engagiert um unsere Kulturstadt kümmert. Vielleicht bei der einen oder anderen Entscheidung mit etwas mehr Transparenz dem Stadtrat gegenüber“, sagt Stadtrat Richard Quaas, kulturpolitischer Sprecher der CSU-Fraktion.

Kommentare deaktiviert für Statement von Stadtrat Richard Quaas zur Ankündigung von Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers, im kommenden Jahr nicht mehr zu kandidieren

Kulturförderung: CSU bewilligt Steigerung der Zuschüsse

 

München steigert nächstes Jahr die Zuwendungen für Kultureinrichtungen. Wie von der CSU-Fraktion beantragt, bekommt beispielsweise das Metropoltheater eine dauerhafte Förderung. Auch der Münchner Bachchor erhält dringend notwendige finanzielle Unterstützung.

Die Liste der von der Landeshauptstadt München geförderten Kultureinrichtungen und Vereine ist lang und wird nächstes Jahr sogar noch länger.

0 Kommentare

Antrag: August-Seidel-Jahr 2020 – 200. Geburtstag des Münchner Landschaftsmalers würdigen

August-Seidel-Jahr 2020 © dred2010 / Fotolia
August-Seidel-Jahr 2020
© dred2010 / Fotolia

Der Stadtrat möge beschließen:

Die Landeshauptstadt München begeht den 200sten Geburtstag des Münchner Landschaftsmalers August Seidel im Jahre 2020. Zu Beginn des Jahres soll eine Ausstellung von Seidels Werken durch das Kulturreferat in der Rathausgalerie stattfinden. Das Münchner Stadtmuseum und das Lenbachhaus werden gebeten, in Zusammenarbeit mit privaten Sammlern, im Laufe des Jahres eine Ausstellungsreihe zu August Seidel sowie dem Übergang von der Spätromantik zum Realismus zu präsentieren.

Begründung:

0 Kommentare

Anfrage: Lutherjahr 2017 – welche Aktivitäten sind seitens der Stadt geplant?

Richard Quaas
Richard Quaas

Im Jahr 2017 wird der Beginn der Reformation durch Martin Luther vor 500 Jahren festlich begangen. Es wurde unlängst zum Lutherjahr ausgerufen, deutschland- und weltweit sind viele Veranstaltungen und Feste geplant. Die Übersetzung der Bibel ins Deutsche und der Verbreitung durch den modernen Buchdruck wird häufig als die Geburtsstunde der deutschen Sprache bezeichnet. Es ist unzweifelhaft Luthers Verdienst, die bestehenden deutschen Sprachen Nieder- und Oberdeutsch in einen gewissen sprachlichen Rahmen gebracht zu haben. Unabhängig davon blieben unzählige Dialekte und Mundarten erhalten.

Ich frage deshalb den Oberbürgermeister:

0 Kommentare

Antrag zur dringlichen Behandlung für den Kulturausschuss am 24.11.2016: Vorgänge bei den Münchner Kammerspielen aufklären

Dem Stadtrat wird berichtet, wie sich die Situation bei den Münchner Kammerspielen darstellt. Dabei ist insbesondere darauf einzugehen, wie sich die Besucherzahlen, die Abonnentenzahlen und die Finanzen entwickelt haben. Zudem soll zu den Hintergründen der jüngsten Kündigungen von Brigitte Hobmeier, Katja Bürkle und Anna Drexler, der Altersstruktur des Ensembles und der Ausrichtung der Kammerspiele Stellung genommen werden.

Begründung:

0 Kommentare

Antrag: Ausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ auch nach München holen!

Ausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ auch nach München holen!
Ausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ auch nach München holen!

 

Das Kulturreferat und das Referat für Bildung und Sport werden beauftragt, die ab 2017 von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Deutschen Historischen Museum in Berlin herausgegebene Ausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ auch nach München zu holen und geeignete Orte für die Präsentation in stadtteilkulturellen Zentren und Schulen dafür zu suchen.

Begründung:

0 Kommentare

Kreativquartier: Tonnen- und Jutierhalle nehmen Gestalt an

Richard Quaas
Richard Quaas

 

Der Kulturausschuss hat heute einstimmig dem Betreiberkonzept für den sog. Kreativpark zugestimmt. Die Industriedenkmäler Tonnenhalle und Jutierhalle an der Dachauer Straße sollen saniert und umgebaut werden, damit sich die freie Münchner Kunstszene dort dauerhaft ansiedeln kann. Die CSU-Fraktion befürwortet diese für den Kulturstandort München wichtige Entscheidung.

0 Kommentare

Anfrage: Alter Südlicher Friedhof – Ein Kulturerbe der Extraklasse beschmiert!

Richard Quaas
Richard Quaas

 

Der Alte Südliche Friedhof an der Thalkirchnerstraße ist ein einzigartiges Kulturdenkmal mitten in München und hat in seiner Bedeutung, nicht übertrieben, europäischen Rang!
Diese kulturhistorisch höchst interessante Friedhofsanlage gehört zu den schönsten erhaltenen Friedhöfen, die es in Deutschland und Mitteleuropa gibt und ist auch eine Oase der Ruhe und Stille für Anwohner und Besucher. Dieses Kulturdenkmal steht selbstredend unter Denkmalschutz und seit langen Jahren werden die zunehmend verfallenden historischen Grabmäler aufwändig restauriert und renoviert. Auch die eindrucksvolle hohe Friedhofsmauer aus roten Ziegeln wurde vor ein paar Jahren mit großem Aufwand in einen denkmalwürdigen Zustand versetzt.
Leider „zieren“ zwischenzeitlich fast flächendeckend Schmierereien und Graffitis bis zu einer Höhe von etwas über 2 Metern diese wunderbare alte Mauer und verunstalten damit das Baudenkmal massiv. Leider wird ganz offensichtlich nichts dagegen unternommen, die Schmierereien zügig wieder zu entfernen, um so Nachahmungseffekte zu vermeiden, wie man aus Erfahrung weiß.
Es wäre bei dieser Art der angerichteten Schäden durchaus auch vertretbar, die Mauer mit einem Überwachungssystem auszustatten, um wenigstens der Täter habhaft zu werden und die angerichteten Schäden von ihnen bezahlen zu lassen.

Ich frage deshalb den Oberbürgermeister:

0 Kommentare
  • 1
  • 2
Menü schließen