„La Monachia“: Stadt verleiht Münchner Wirtschaftspreis für Frauen

Ulrike Grimm

Mit dem Vorschlag der Etablierung eines Münchner Wirtschaftspreises für Frauen greift das Referat für Arbeit und Wirtschaft das CSU-Antragspaket „Frauen in Arbeit und Wirtschaft“ auf. Der Wirtschaftsausschuss hat heute einstimmig die Verleihung des Preises „La Monachia“ beschlossen, der erstmals in 2018 an engagierte Münchner Gründerinnen, Unternehmerinnen und Managerinnen verliehen wird.

Die Frauenbewegen erlebt gerade eine globale Neuauflage: Bloggerinnen, Popstars wie Beyoncé oder Politikerinnen wie Christine Lagarde bezeichnen sich als Feministinnen. Natürlich, es hat sich in Deutschland viel getan seit der Frauenbewegung des 19. Jahrhunderts, der Einführung des Wahlrechts für Frauen oder der Emanzipationsbewegung in den 70er Jahren. Frauen stellen die Hälfte aller Beschäftigten und können ein unabhängiges Leben führen. Von echter Gleichberechtigung auf dem Arbeitsmarkt und in der Wirtschaft ist jedoch selbst ein hochentwickeltes Industrieland wie Deutschland weit entfernt. Ein paar Fakten: Nach wie vor sind Frauen in Führungspositionen und bei Unternehmensgründungen unterrepräsentiert, in „Frauenbranchen“ wird schlechter gezahlt und generell besteht eine „Gender Pay Gap“ gegenüber Männern.

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