Antrag: Jährlicher Bericht zur Umrüstung der Busflotte der MVG

Jährlicher Bericht zur Umrüstung der MVG-Busflotte
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Dem Stadtrat wird seitens der MVG jährlich ein Bericht zum Stand der Umrüstung der Busflotte auf elektrisch angetriebene Fahrzeuge gegeben.

Begründung:

Vor dem Hintergrund des Urteils zum Luftreinhalteplan München des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes vom 27.02.2017 (Az. 22 C 16.1427)  sowie der Umsetzung des Integrierten Handlungsprogramms Elektromobilität der Landeshauptstadt München soll die Umrüstung des Fuhrparks der MVG vorangetrieben werden. Über den Fortgang der Umrüstung soll dem Stadtrat jährlich berichtet werden.

Manuel Pretzl
Sebastian Schall
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Antwort: Wann kommen endlich alle „neuen“ U-Bahnzüge in den Regeleinsatz?

Das Referat für Arbeit und Wirtschaft bzw. die SWM/MVG haben auf den Stadtratsantrag „Wann kommen endlich alle „neuen“ U-Bahnzüge in den Regeleinsatz?“ der Stadtratsmitglieder Richard Quaas und Anja Burkhardt geantwortet:

Antwortschreiben des Referats für Arbeit und Wirtschaft

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Kustermannfahrbahn: Verkehrsregelung wird besser kenntlich gemacht

Manuel Pretzl

Die CSU im Wirtschaftsausschuss schätzt die derzeitige Widmung der Kustermannfahrbahn am Viktualienmarkt als praktikabelste Lösung für alle Verkehrsteilnehmer ein. In diesem Fußgängerbereich dürfen sich zusätzlich Radfahrer, Busse und Taxen bewegen. Damit weniger unbefugte Autos den Bereich queren, überlegt sich die Verwaltung weitere verkehrsbeschränkende Maßnahmen sowie bauliche Anpassungen und bessere Kennzeichnungen der beiden Einmündungsbereiche.

Drei Varianten hat das Referat für Arbeit und Wirtschaft hinsichtlich der Neuordnung der Kustermannfahrbahn vorgeschlagen: Fahrradstraße, teilgeöffnete Fußgängerzone oder beschränkte Ortsstraße. Letztendlich bleibt die alte Regelung der Fußgängerzone als „beschränkt-öffentlicher Weg, Fußgängerbereich, Radverkehr, Busse und Taxen frei“ bestehen. Warum wird die Viktualienmarkt-Straße nicht einfach zur regulären Fußgängerzone oder gar zur Fahrradstraße erklärt? Vordergründig geeignete Maßnahmen, um den rechtswidrigen Kfz-Schleichverkehr besser auszusperren und den Verkehr zur verringern.

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Antrag: U3 soll in der Hauptverkehrszeit eine Taktverdichtung bekommen

Dr. Manuela Olhausen
Dr. Manuela Olhausen

Die MVG soll prüfen, wie die Linie U3 zumindest in den Hauptverkehrszeiten enger getaktet werden kann.

Begründung:

Die U-Bahn-Linie 3 ist mittlerweile zumindest in den Hauptverkehrszeiten regelmäßig an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit. Wenn dann im Berufsverkehr noch eine U-Bahn ausfällt, müssen Fahrgäste schon jetzt oft mehr als nur eine U-Bahn abwarten, bis sie endlich zusteigen können. Dabei ist zu erwarten, dass zumindest entlang des südlichen Streckenteils die Anzahl der Fahrgäste noch deutlich weiter steigt. Denn entlang des Südasts sind diverse neue Wohngebiete entstanden bzw. in der Planung/Bauphase wie beispielsweise die ehemaligen Areale von Siemens und Eon oder das Gebiet der BVK.

Um das Angebot an den wachsenden Bedarf anzupassen und zugleich bisherige Autonutzer zum Umstieg auf die U-Bahn zu motivieren, könnte eine Taktverdichtung hilfreich sein. Deshalb soll die MVG prüfen, wie die Linie U3 möglichst zeitnah zur Hauptverkehrszeit häufiger fahren kann.

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Statement von Stadtrat Manuel Pretzl zum geplanten Umbau der U-Bahnstation Sendlinger Tor

Manuel Pretzl
Manuel Pretzl

„Endlich wird die U-Bahnstation Sendlinger Tor umfassend saniert, erweitert und modernisiert. Genau das hat die CSU-Stadtratsfraktion schon 2004 gefordert. Die Bahnsteige, Treppen und Zugänge sind viel zu eng für die steigende Zahl der Fahrgäste. Die MVG investiert bis 2022 kräftig in Sicherheit und Leistungsfähigkeit dieses Drehkreuzes. Zeitgleich fordern wir die MVG dazu auf, die Einschränkungen für die Fahrgäste und auf den Fahrplanablauf so gering wie möglich zu halten“, sagt Stadtrat Manuel Pretzl, Fraktionsvorsitzender der CSU-Fraktion.

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München bekommt mehr MVG-Fahrräder

München bekommt mehr MVG-Fahrräder © Pink Badger / Fotolia.com
München bekommt mehr MVG-Fahrräder
© Pink Badger / Fotolia.com

Der Wirtschaftsausschuss hat heute der Ausweitung des MVG-Fahrradvermietsystems zugestimmt. Die Radflotte wird um ca. 2.000 Fahrräder aufgestockt und das Stationsnetz schrittweise ausgebaut. Die CSU-Fraktion setzt sich außerdem für die Angebotsausdehnung in Stadtrandlagen ein.

Die Statistik von MVG-Rad kann sich sehen lassen: Seit der Einführung im Oktober 2015 stehen 1.200 Räder an bislang 84 Mietstationen bereit. Das Angebot wird rege genutzt: Rund 53.000 Kunden legten fast 378.000 Fahrten zurück. Das Modell mit den bequemen City-Bikes erfreut sich wachsender Beliebtheit. Mit dem Ausbau des Systems werden noch mehr Menschen in München dieses emissionsfreie Fortbewegungsmittel nutzen können. Die Kosten für die Erweiterung in Höhe von 2,5 Mio. Euro werden aus den Mitteln der Nahmobilitätspauschale finanziert.

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Antrag: Was wird das neue U-Bahn-Leitsystem UDIS konkret bringen? Kann zu den führenden Vorbildern London (tube) und Paris (Metro) aufgeschlossen werden?

Was wird das neue U-Bahn-Leitsystem UDIS konkret bringen? © digitalsignal / Fotolia
Was wird das neue U-Bahn-Leitsystem UDIS konkret bringen?
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Der Stadtrat möge beschließen:

Dem Stadtrat berichten MVG/SWM in einer öffentlichen Sitzung über die Strategie, die das Unternehmen bei der Ertüchtigung des U-Bahn-Leitsystems verfolgt, um die betriebliche Leistungsfähigkeit des Münchner U-Bahnsystems zu steigern.
Im Einzelnen sind dabei insbesondere folgende Punkte darzustellen:
1. Welche Gründe gibt es für die SWM, ein komplett neues U-Bahn-Leitsystem bis 2019 einzusetzen?
2. Handelt es sich dabei um ein proprietäres Leitsystem, das nur auf die Situation der SWM zugeschnitten ist, oder kann ein Leitsystem zum Einsatz kommen, das auch bei anderen U-Bahn-Betreibern verwendet wird oder gar aus einem Baukastensystem stammt?
3. Inwieweit bindet sich die MVG/SWM an genau diesen einen Hersteller/Lieferanten? Gibt es eine second source? Wie schaut es mit der Ersatzteilsicherheit aus?
4. Welche minimalen Zugfolgezeiten bzw. maximalen Zugfrequenzen sind bislang (mit dem „alten“ Leitsystem)  technisch möglich, welche werden mit dem neuen Leitsystem UDIS ab 2019 möglich sein?
5. Wird es insbesondere möglich sein, in Spitzenzeiten auf den zentralen Münchner U-Bahn-Stammlinienabschnitten (Münchner Freiheit / Impler Straße, Max-Weber Platz / Laimer Platz, Hauptbahnhof / Kolumbus Platz) 36 Züge pro Stunde und Richtung (entspricht einer Zugfolge von 100 Sekunden) zu betreiben, wie es bei der Londoner „Victoria-Line“ seit 2015 nach einer Ertüchtigung tagtäglich Praxis ist?
Begründung:
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Auf Münchner Schienen geht’s vorwärts: CSU stimmt Marienhof-Umbau für die 2. Stammstrecke und Regionalzughalt Poccistraße zu

Auf Münchner Schienen geht’s vorwärts
Auf Münchner Schienen geht’s vorwärts

Im Planungsausschuss wurden heute bedeutende ÖPNV-Projekte auf den Weg gebracht. Die Vorwegmaßnahmen auf dem Marienhof als zentrale Haltestelle der langersehnten 2. S-Bahn-Stammstrecke wurden genehmigt. Außerdem können die Planungen zu einem Regionalzughalt an der Poccistraße weitergehen.

Am 05. April beginnen symbolisch die Baumaßnahmen zur 2. S-Bahn-Stammstrecke, nachdem Bund und Freistaat gesicherte Finanzierungszusagen gemacht hatten. In einer ersten Bauphase bis zum Frühjahr 2018 sind diverse Vorwegmaßnahmen geplant: Verlegung von Spaten und Leitungen im Untergrund, Herstellung von provisorischen Geh- und Fahrbahnen, Verlegung der Radroute und Installation von Lärmschutzwänden.

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CSU-Forderung erfüllt: Neue MVG-Wartehäusl – möglich durch Werbung

CSU-Forderung erfüllt: Neue MVG-Wartehäusl – möglich durch Werbung © VIGO.co / Fotolia
CSU-Forderung erfüllt: Neue MVG-Wartehäusl – möglich durch Werbung
© VIGO.co / Fotolia

Der Wirtschaftsausschuss hat geschlossen der Aufrüstung von 19 Bus- und Tram-Wartehäuschen mit Wechselwerbung zugestimmt. Die erhöhten Werbeeinnahmen dienen der Finanzierung von rund 250 neuen Wartehallen, die aufgrund baulicher Einschränkung größtenteils ohne Werbeflächen errichtet werden müssen.

Die Rechnung ist einfach: Damit sich die MVG-Wartehäuschen selbst tragen, werden sie mit Werbung finanziert. Können an neuen Standorten keine Werbeflächen montiert werden, müssen an anderer Stelle mehr Werbeeinnahmen eingefahren werden. Das ist möglich durch die Umrüstung auf Wechselwerbung. Die umlaufenden Plakate hängen bereits in vielen Bahnhöfen und ermöglichen mehr Werbeflächen an einer Stelle.

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