Antwort: Renaissance des O-Busbetriebs – im Zeichen der Elektromobilität auch ein Modell für München?

Richard Quaas

Das Referat für Arbeit und Wirtschaft antwortet auf die CSU-Stadtratsanfrage „Renaissance des O-Busbetriebs – im Zeichen der Elektromobilität auch ein Modell für München?“ vom 10.11.2016 von Stadtrat Richard Quaas:

Antwortschreiben Referat für Arbeit und Wirtschaft

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Anfrage: Renaissance des O-Busbetriebs – im Zeichen der Elektromobilität auch ein Modell für München?

Richard Quaas
Richard Quaas

In den 50er und 60er Jahren gab es im Münchner Südwesten einen O-Busbetrieb, der 1966 aus Rentabilitätsgründen eingestellt wurde, weil der Treibstoff und die Fahrzeugbeschaffung bei Dieselfahrzeugen billiger war, als ein eigenes elektrisches System zu betreiben.
Zwischenzeitlich ist Elektromobilität in aller Munde und wird als Zukunftstechnologie gesehen. Dabei wird allerdings in München hauptsächlich an batteriebetriebene Fahrzeuge gedacht. In einigen deutschen und auch europäischen Städten, wie Solingen, Esslingen, Salzburg, Linz, Zürich, Bern, Rom, Mailand, Lyon und Nancy, sowie im gesamten europäischen Osten gibt es bis heute ausgedehnte, gut funktionierende O-Busnetze, die die Städte von zusätzlichen Dieselabgasen bewahren.
In Schweden und auch in Asien gibt es Überlegungen und auch schon eine Teststrecke, LKW´s auf Fernstrecken mit Strom aus einer Oberleitung zu versorgen und damit einerseits die Transportkosten zu senken, andererseits die Umwelt zu entlasten.
Besonders in unseren westeuropäischen Nachbarländern Österreich, Italien, Frankreich und Schweiz sowie in Schweden, den USA und Saudi-Arabien laufen technologisch ausgereifte Systeme auf dem neuesten Stand.
Es wäre mehr als eine Frage wert, zu prüfen, ob sich nicht ein Einsatz auch in München wieder, unter verschiedenen Gesichtspunkten rechnen würde und ob auch darauf aufbauende fortschrittliche Technologien, wie ein netz- und batteriebetriebenes Fahrzeug eine gute Alternative zum Dieselbus auf bestimmten Strecken der Stadt wäre.

Ich frage deshalb den Oberbürgermeister:

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