CSU Fraktion im Münchner Stadtrat - Die christlich-soziale und liberale Großstadtpartei

Lernen von Sapporo: Rathaus-CSU fordert kinderfreundliche Toiletten in München

In einem Antragspaket fordert die CSU-Stadtratsfraktion den kinderfreundlichen Ausbau öffentlicher Toilettenanlagen.

Während eines Besuchs in Sapporo, der japanischen Partnerstadt Münchens, konnten sich die CSU-Stadträtinnen Dr. Evelyne Menges und Kristina Frank vom kinderfreundlichen Klima in der asiatischen Metropole überzeugen. Positiv überrascht waren sie von den sehr sauberen öffentlichen Toilettenanlagen, die außerdem kinderfreundlich ausgebaut sind.

Dr. Evelyne Menges

„Erfreulicherweise ist München eine kinderreiche Stadt. Ein Aspekt, den wir bei der Planung des öffentlichen Raums bedenken sollten. Gerade bei den öffentlichen Toiletten sieht die CSU seit Jahren Verbesserungsbedarf. Bei Sanierungen und Neubauten sollen die Ansprüche von Eltern und Kindern berücksichtigt werden.

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Antrag: Kinderfreundliche Toiletten III

Der Stadtrat möge beschließen:

Die Stadtverwaltung und die Münchner Verkehrsbetriebe sollen bei der Planung künftiger Toilettenanlagen Kinderwaschbecken und -toiletten vorsehen. Übergangsweise werden kindgerechte Toilettenaufsätze bereitgestellt und die Toiletten mit Desinfektionsmitteln und Einmalhandschuhen versehen.

Begründung:

Die Münchner Partnerstadt Sapporo ist uns in puncto Kinderfreundlichkeit im öffentlichen Raum um einiges voraus: Kinderfreundliche Toiletten erleichtern den Toilettengang, v.a. wenn man mit Kindern alleine unterwegs ist.

In Kindertagesstätten oder in manchen Hotels und Restaurants gibt es Kindertoiletten und -waschbecken. Sie sind niedriger montiert und in der Größe kindgerecht gestaltet.

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Antrag: Kinderfreundliche Toiletten II

Der Stadtrat möge beschließen:

Vor oder in öffentlichen Toilettenanlagen sowie Toilettenanlagen der Münchner Verkehrsbetriebe werden Möglichkeiten zum sicheren Abstellen von Kinderwägen geschaffen.

Begründung:

Die Münchner Partnerstadt Sapporo ist uns in puncto Kinderfreundlichkeit im öffentlichen Raum um einiges voraus: Kinderfreundliche Toiletten erleichtern den Toilettengang, v.a. wenn man mit Kindern alleine unterwegs ist.

Kinderwägen sind in der Regel zu groß, um in Toilettenanlagen oder Toilettenkabinen zu passen. Sind Personen alleine unterwegs, stehen sie vor einem Problem: Lassen sie den Kinderwagen unbewacht vor der Anlage stehen? Der Kinderwagen ist in der Regel mit Babyutensilien bepackt und durchaus wertvoll.

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Antrag: Kinderfreundliche Toiletten I

Der Stadtrat möge beschließen:

Auf öffentlichen Damen- und Herrentoiletten sowie Damen- und Herrentoiletten der Münchner Verkehrsbetriebe werden Kinderstühle (zum sicheren Absetzen des Kindes, während man selbst auf der Toilette ist) zur Verfügung gestellt oder auf familienfreundlichen Kabinen fest installiert.

Begründung:

Die Münchner Partnerstadt Sapporo ist uns in puncto Kinderfreundlichkeit im öffentlichen Raum um einiges voraus:

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Statement von Stadtrat Thomas Schmid zur Errichtung von festen Toiletten im Maßmannpark

„Schon seit Jahren fordern wir und der Bezirksausschuss 3 eine Toilettenanlage im Maßmannpark. Die Parkanlage ist einer der am stärksten frequentierten Parks in München. Auf der Grünfläche in der Maxvorstadt tummeln sich viele Sportbegeisterte und zahlreiche Kinder, deshalb gilt es dort einen gewissen hygienischen Grundstandard zu installieren. Die Toilettenanlage war schon lange überfällig“, erklärt Stadtrat Thomas Schmid.

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Rathaus-CSU begrüßt neue Toiletten am Maßmannpark und Weißenseepark

Dr. Evelyne Menges
Dr. Evelyne Menges

Das Baureferat hat nach Prüfung festgestellt, dass momentan außer am Maßmannpark und am Weißenseepark kein Bedarf für weitere Toiletten in öffentlichen Grünanlagen besteht. Die CSU-Fraktion ist jedoch weiterhin offen für weitere Toilettenstandorte. Am Gärtnerplatz konnte bislang für keinen Standort eine Einigung erzielt werden; die Suche wird fortgesetzt.

Der Toilettenbedarf in den Quartiersgrünflächen, kleinen Stadtparks und auf Spielplätzen wurde anhand eines Kriterienkatalogs geprüft. Als Schwellenwert für eine neue öffentliche Toilette zählen folglich nur Standorte, wo die Reinigungshäufigkeit mindestens dreimal pro Woche gegeben ist, wo innerhalb von 500 Metern mindestens 20.000 Menschen leben, davon 1.500 Kinder, sowie mindestens 10.000 Quadratmeter Spielfläche aufweisen. Momentan erfüllen selbst bei einer Standardabsenkung von 10 Prozent nur die geplanten Toiletten Maßmannpark und Weißenseepark die Kriterien. Diese vollautomatischen Toiletten nach Betreibermodell werden europaweit ausgeschrieben und voraussichtlich im Sommer 2018 in Betrieb gehen.

„Schade, dass wir nach diesen Kriterien nicht mehr Toiletten in Grünflächen und an Spielplätzen eröffnen können. Sicherlich gibt es örtlich trotzdem Bedarfe, die wir gerne wieder individuell im Stadtrat diskutieren werden. Positiv ist der Sanierungsbeschluss für die Toilette Am Jackl im Westpark und die ganzjährige Öffnung der Toiletten im Hirschgarten, am Wasserspielplatz und im Seecafé im Westpark, im Petuelpark und im Riemer Park. Die Erholungssuchenden sollen ihren Park das ganze Jahr über genießen und gut ausgestattete Toilettenanlagen vorfinden“, sagt Stadträtin Dr. Evelyne Menges, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin der CSU-Fraktion im Bauausschuss.

Der Gärtnerplatz wurde gesondert geprüft. Aufgrund der steigenden hohen Besucherfrequenz – vor allem an lauen Sommerabenden – wurden erhebliche Verunreinigungen in der Nachbarschaft festgestellt. „Am Gärtnerplatz fehlt definitiv eine öffentliche Toilette. Es ist äußerst bedauerlich, dass bisher kein Standort gefunden wurde. Wir fordern alle Beteiligten – Verwaltung, Bezirksausschuss, Gastwirte, Ladenbetreiber, Anwohner und Eigentümer – auf, sich schnellstmöglich auf einen Standort zu einigen. Mobile Klos sind auf Dauer keine Lösung“, so Stadträtin Dr. Evelyne Menges weiter.

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Anfrage: Toilette im U-Bahnhof Partnachplatz für Fahrgäste öffnen

Otto Seidl
Otto Seidl

Mehrmals wurde durch den BA Sendling-Westpark der Versuch unternommen, auf dem Vorbereich des U-Bahnhofs Partnachplatz eine durch Werbung finanzierte Toilette einzurichten. Dieses Anliegen wurde jedoch, von der damals rotgrünen Mehrheit, abgelehnt.
Im Innenteil des U-Bahnhofes besteht bereits eine nach Geschlecht getrennte Toilette, welche natürlich auf einen moderneren Stand zu bringen ist. Diese Toilette wird derzeit nur von den MVG-Mitarbeitern/innen und den Mitarbeitern/innen des vorhandenen Verkaufsstandes benutzt. Nachdem das Gelände zum Geltungsbereich der MVG gehört, müsse der Oberbürgermeister die MVG anweisen, diese Toilette zu modernisieren und den Fahrgästen zur Nutzung freigeben.
Der Partnachplatz ist in Sendling-Westpark ein Quartierplatz und als solcher sollte für die Bürgerinnen und Bürger auch eine Toilette vorhanden sein. Die Toilette im U-Bahnhof  wäre damit ein erster Schritt für die sehr wichtige Einrichtung am Partnachplatz.

Ich frage daher den Oberbürgermeister:

1. Kann die im U-Bahnhof vorhandene Toilette für die Fahrgäste geöffnet werden?
2. Falls das nicht möglich ist, wo kann eine durch Werbung finanzierte Toilette auf dem Partnachplatz installiert werden?

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Toilettensituation in München wird verbessert

Hans Podiuk
Hans Podiuk Fraktionsvorsitzender

Die Bürgerinnen und Bürger möchten genügend öffentliche und saubere Toiletten in München. Beschwerden über fehlende, verschlossene oder verdreckte Toiletten erreichen die CSU Fraktion laufend. In der Vergangenheit hat die Landeshauptstadt München zu wenig in diese WC-Anlagen investiert. Endlich sind Verbesserungen in Sicht.

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