München will Modellstadt für kontrollierte Öffnungen werden

In der heutigen Vollversammlung hat die Stadtratsmehrheit zwei Dringlichkeitsanträgen der CSU-Fraktion zugestimmt. Damit wurde die Umsetzung der Anträge durch die Stadtverwaltung beschlossen. 

München wird sich dafür einsetzen, in der Pandemie zur Modellstadt für kontrollierte Öffnungsschritte zu werden. Der Freistaat hatte am Montag in Aussicht gestellt, dass nach Ostern einige Städte Pilotprojekte starten dürfen. Dabei sollen einzelne Bereiche der Gesellschaft wie Einzelhandel und Gastronomie geöffnet werden, begleitet von einem strengen Testkonzept. 

Weiterhin wird aufgrund der heutigen Beschlüsse ein Stadtratshearing stattfinden, dessen Ziel die Entwicklung einer digitalen Corona-Strategie ist. München als Standort mehrerer Exzellenz-Unis und Technologie-Riesen wie Google, Apple und Microsoft verfügt in diesem Bereich über eine hohe Kompetenz. Die Stadt soll diese Akteure nun vernetzen und so u.a. verbesserte Methoden zur Kontaktnachverfolgung entwickeln, die dann deutschlandweit zum Einsatz kommen können. 

Prof. Dr. med. Hans Theiss (43), Stellvertretender Fraktionsvorsitzender:

„Auch wenn die Corona-Inzidenz derzeit steigt, dürfen wir den Weg zurück zu mehr Normalität nicht aus dem Blick verlieren. München sollte Modellstadt für gut durchdachte und kontrollierte Öffnungsschritte werden, wie das Bayerische Kabinett es gestern in Aussicht gestellt hat. Außerdem muss die Stadt München ihr enormes Potenzial nutzen und im Verbund mit den Universitäten und den IT-Unternehmen zur nationalen Speerspitze der digitalen Nachverfolgung und Teststrategie werden!“

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