CSU Fraktion im Münchner Stadtrat - Die christlich-soziale und liberale Großstadtpartei

Bessere Kontrollen im Schlachthof

Dr. Evelyne Menges

Das Kreisverwaltungsreferat (KVR) folgt dem interfraktionellen Antrag, die Kontrollen im Münchner Schlachthof zu verstärken. Intensivere Überwachung verbessert den Tier- und Verbraucherschutz.

Damit die Kontrollen im Schlachtbetrieb verstärkt werden können, schaltet die Verwaltung ausreichend Tierarzt- und Verwaltungsstellen zu. Zusätzlich verpflichtet sich der Betreiber der Rinderschlachtung, die betriebsinterne Überwachung der Betäubung und Schlachtung der Rinder durch die Installation geeigneter Kameras zu optimieren.

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Statement von Stadträtin Dr. Evelyne Menges zum interfraktionellen Antrag „Verstärkte Kontrollen im Münchner Schlachthof“

Dr. Evelyne Menges
Dr. Evelyne Menges

„Das Schlachten am Münchner Schlachthof muss besser überwacht und effektiv durchgesetzt werden. Es darf nicht passieren, dass die angelieferten Schweine und Rinder durch unzulängliche Betäubung Qualen leiden. Deshalb fordern wir fraktionsübergreifend eine Intensivierung der amtstierärztlichen Kontrollen sowie eine lückenlose Videoüberwachung der Betäubungs- und Schlachtvorgänge“, sagt Dr. Evelyne Menges, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und tierschutzpolitische Sprecherin der CSU-Fraktion.

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Interfraktioneller Antrag: Verstärkte Kontrollen im Münchner Schlachthof

Verstärkte Kontorllen im Münchner Schlachthof © rcfotostock / Fotolia
Verstärkte Kontrollen im Münchner Schlachthof
© rcfotostock / Fotolia

Die Stadtverwaltung verstärkt im Münchner Schlachthof die Belange des Tierschutzes:

  • Eine vollständige Videoüberwachung soll die Betäubung und Tötung der Tiere lückenlos dokumentieren.
  • Zur Intensivierung der Überwachung des Schlachtvorgangs wird pro Schlachthalle (Rinderhalle und Schweinehalle) je ein/e zusätzliche/r amtliche/r Tierarzt/Tierärztin eingesetzt.
  • Wegen des aufgrund der intensivierten tierärztlichen Überwachung zu erwartenden Verwaltungsmehraufwands ist das Personal in den zuständigen Sachgebieten des Kreisverwaltungsreferats im erforderlichen Umfang zu verstärken.
  • Der finanzielle Mehrbedarf ist für den Haushalt 2018 anzumelden.

Begründung:

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Anfrage: Was plant die Stadt mit dem Münchner Schlachthof, wenn in Aschheim ein neuer, privat finanzierter Schlachthof entsteht?

Richard Quaas
Richard Quaas

Wie den Münchner Medien zu entnehmen ist, nimmt der Bau eines neuen, privat finanzierten Schlachthofs in Münchens Peripherie in Aschheim Gestalt an. Zwar gibt es örtlich noch etwas Gerangel, die Mehrheit für das Projekt scheint aber zu stehen und der Betreiber möchte sein Projekt dort realisieren. Ein top moderner Schlachtbetrieb, unmittelbar vor den Toren unserer Stadt, verkehrsgünstig an der A99 gelegen und gut erreichbar, dürfte einige der bisherigen Mieter im Münchner Schlachthofgelände dazu bewegen, ihre Produktion dorthin zu verlegen. Damit würde der immer wieder bemängelte Transport der Schlachttiere durch die Stadt entfallen und auch der Lieferverkehr sich umorientieren. Wenn Betriebe das Gelände am Schlachthof an der Zenettistraße verlassen, muss die Stadt rechtzeitig über die Perspektiven für das Gelände nachdenken und die Frage behandeln, ob sich der Betrieb eines „Rumpf“-Schlachthofs in der Innenstadt überhaupt noch rechnet bzw. in die Zeit passt.

Ich frage daher:

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