Statement von Stadtrat Manuel Pretzl zum CSU-Stadtratsantrag „Mehr Lebensqualität durch bessere Architektur 4 – Stadtgestaltungskommission auf den Prüfstand stellen“

Manuel Pretzl
Manuel Pretzl

„Mit der Forderung nach mehr Lebensqualität durch bessere Architektur hat die CSU im Februar eine lange überfällige Debatte um die Gestaltung und bauliche Entwicklung Münchens angestoßen. Die positive öffentliche Resonanz hat gezeigt, wie interessiert und durchaus skeptisch die Münchnerinnen und Münchner die städtebaulichen Planungen der Landeshauptstadt München verfolgen. Die jüngste Diskussion um das verdrehte Gebäude am Heimeranplatz ist ein gutes Beispiel: Die Lokalpolitiker begrüßen die mutige Architektur, während die Architekten in der Stadtgestaltungskommission davon wenig begeistert sind. Wir kommen um eine Reformierung dieses Gremiums nicht herum. Wir wollen eine unvoreingenommene Beratung bekommen, indem wird das Mandat auf wenige Jahre befristen und die Erbringung von Architekturleistungen der Mitglieder im Stadtgebiet München einschränken. Im Gegenzug möchten wir diese ehrenamtliche Tätigkeit ausreichend honorieren. Unsere Initiative ist ein Signal für alle Architekturbüros, uns spannende und innovative Vorschläge zu präsentieren“, sagt Stadtrat Manuel Pretzl, Fraktionsvorsitzender der CSU-Fraktion.

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Frischer Wind für Willy-Brandt-Platz

150210-SitzmoebelAllein die sperrige Bezeichnung der Beschlussvorlage „Belebung des Willy-Brandt-Platzes durch Möblierung“ verdeutlicht das Problem. Der nach dem ehemaligen Bundeskanzler benannte Platz in der Messestadt im Münchner Osten fristet ein tristes Dasein; Platz der Ödnis wird er deswegen auch schon mal genannt. Die Stadträte Hans Podiuk und der heutige Bürgermeister Josef Schmid beantragten daher im November 2013 eine Belebung des Platzes durch eine entsprechende Möblierung. Als Beispiel diente das Museum-Quartier in Wien. 

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