Tram-Nordtangente: CSU stimmt Wiederaufnahme der Planungen zu

Manuel Pretzl
Manuel Pretzl

In der Stadtratsvollversammlung am 24. Januar wird die Tram-Nordtangente voraussichtlich auf der Tagesordnung stehen. Die CSU-Fraktion wird der Vorlage mehrheitlich zustimmen.

Am letzten Donnerstag hat die Rathaus-Kooperation eine zukunftsfähige ÖPNV-Offensive für München verkündet. Die Tram-Nordtangente wurde als künftige Querverbindung aufgelistet. Die CSU-Fraktion hat eingehend über Nutzen und Einschränkungen diskutiert. Nach wie vor bestehen begründete Bedenken bei der Durchschneidung des Englischen Gartens und der anschließenden Verkehrsführung.

„Wir wollen den weiteren Planungsprozess der Tram-Nordtangente konstruktiv, aber durchaus kritisch begleiten. Viele Fragestellungen und Probleme sind noch ungeklärt. Da eine weitere ÖPNV-Querverbindung grundsätzlich Sinn macht, wollen wir mit unserer Zustimmung den kommenden Planungsprozess aktiv gestalten. Uns ist eine möglichst barrierefreie Trassenführung wichtig. Wir favorisieren außerdem eine akkubetriebene Tram ohne Oberleitungen in den sensiblen Bereichen“, sagt Stadtrat Manuel Pretzl, CSU-Fraktionsvorsitzender.

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Antrag: Trambahnbetriebshof – Zufahrtsmöglichkeiten über die Ständlerstraße prüfen

Der Stadtrat möge beschließen:

Die SMV/MVG wird beauftragt zu prüfen,

1. unter welchen Bedingungen die Haupterschließung des künftigen Trambahnbetriebshofs an der Ständlerstraße über eine neue Trasse von der heutigen Endstation Schwanseestraße entlang der Ständlerstraße möglich ist und diese gegebenenfalls als Bestandteil des Planfeststellungsverfahrens einzubringen

2. welche Möglichkeiten bestehen, die aktuell geplante Anbindung über die Aschauer Straße/Chiemgaustraße weiterhin zu planen und rechtlich zu sichern, sie innerbetrieblich aber lediglich als Störfallalternative einzusetzen. Bei dieser Variante ist besonders auf die Einhaltung des Lärmschutzes und die besonderen Gegebenheiten des neuen Schulstandortes an der Aschauer Straße zu achten .

3. inwieweit diese veränderten Schienenführung eine deutlich effizientere Ergänzung für weitere Trambahnplanungen im 16. Stadtbezirk bedeuten würde

Begründung:

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CSU-Forderung erfüllt: Neue MVG-Wartehäusl – möglich durch Werbung

CSU-Forderung erfüllt: Neue MVG-Wartehäusl – möglich durch Werbung © VIGO.co / Fotolia
CSU-Forderung erfüllt: Neue MVG-Wartehäusl – möglich durch Werbung
© VIGO.co / Fotolia

Der Wirtschaftsausschuss hat geschlossen der Aufrüstung von 19 Bus- und Tram-Wartehäuschen mit Wechselwerbung zugestimmt. Die erhöhten Werbeeinnahmen dienen der Finanzierung von rund 250 neuen Wartehallen, die aufgrund baulicher Einschränkung größtenteils ohne Werbeflächen errichtet werden müssen.

Die Rechnung ist einfach: Damit sich die MVG-Wartehäuschen selbst tragen, werden sie mit Werbung finanziert. Können an neuen Standorten keine Werbeflächen montiert werden, müssen an anderer Stelle mehr Werbeeinnahmen eingefahren werden. Das ist möglich durch die Umrüstung auf Wechselwerbung. Die umlaufenden Plakate hängen bereits in vielen Bahnhöfen und ermöglichen mehr Werbeflächen an einer Stelle.

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U-Bahn nach Freiham im Spiel

CSU setzt mit Änderungsantrag zentrale Forderungen an die Verkehrserschließung des neuen Stadtteils Freiham durch. U-Bahn-Verlängerung ist als echte Alternative zur bisher geplanten Tram-Verlängerung von Pasing im Spiel. Ausbau der A99 zur Erschließung des Straßenverkehrs wird aufgegriffen.

Mit einem Änderungsantrag gemeinsam mit der SPD hat sich die CSU mit zwei entscheidenden Forderungen an den zentralen Bebauungsplan für den neu entstehenden Stadtteil Freiham durchgesetzt. Die Vollversammlung des Münchner Stadtrats hat am 29. April die zentralen Forderungen der CSU an die Verkehrserschließung Freihams beschlossen.

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