„Bewahrung des Markt-Charakters: mehr gegenseitige Rücksichtnahme auf dem Viktualienmarkt“: Statements der Stadträte Prof. Dr. Hans Theiss und Hans Podiuk zum Antrag zur dringlichen Bearbeitung

Stadtrat Prof. Dr. Hans Theiss: „Wir haben natürlich Verständnis dafür, wenn die Münchnerinnen und Münchner ihr Feierabend-Bier auf dem Viktualienmarkt trinken wollen. Es kommt aber leider immer wieder vor, dass Gruppen ihr Bier in den Brunnen kühlen und anschließend in den Durchgängen konsumieren. An manchen Tagen ist es bereits vorgekommen, dass der Marktbetrieb negativ beeinträchtigt und den Standlbesitzern Gewalt angedroht wurde. Spätestens dann muss es heißen: Das Maß ist voll! Wir müssen daher die nötigen Grundlagen schaffen, um Störern Einhalt zu gebieten. Schließlich profitieren wir alle von einem friedlichen Miteinander auf dem Viktualienmarkt!“

Dass man am Viktualienmarkt im Biergarten oder an den Standln gemütlich sein Bier trinkt und dem Markttreiben zuschaut, ist eine von vielen liebgewonnen Münchner Traditionen. Aber an manchen Tagen ist es schon vorgekommen, dass alkoholisierte Störer meinen, die Standlbetreiber an der Arbeit hindern und bedrohen müssen. Daher müssen wir eine Änderung der Marktsatzung und einen Einsatz des Kommunalen Außendiensts prüfen“, sagt Stadtrat Hans Podiuk, Verwaltungsbeirat der Markthallen, Ehrenvorsitzender der CSU-Fraktion.

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Viktualienmarkt: Startschuss für behutsame Sanierung

Die Stadtratsvollversammlung hat heute die Sanierung des Viktualienmarktes beschlossen und die Vorplanungen in Auftrag gegeben. Der Markt wird behutsam saniert und bleibt in der charmanten Optik erhalten. Die CSU-Fraktion ist sehr zufrieden mit dem für München und die Händlerschaft zufriedenstellenden vorläufigen Planungskonzept.

Die Information ist bekannt: Die vier Münchner Lebensmittelmärkte – Viktualienmarkt, Markt am Elisabethplatz, Markt am Wiener Platz und Pasinger Viktualienmarkt – müssen aufgrund veränderter hygienischer und brandschutzrechtlicher Anforderungen saniert werden. Grundvoraussetzung der Sanierungsplanungen für den Viktualienmarkt ist, dass trotz der Modernisierung der markttypische Charakter und das einzigartige Flair des Innenstadtmarktes nicht verloren gehen. Die Sanierung erfolgt Zug um Zug, damit der Markt während der kompletten Bauphase geöffnet bleiben kann. Die meisten Markt-Abteilungen werden innen wie außen optimiert oder im Bestand saniert. In Abteilung II (vor der Schrannenhalle) und in Abteilung VI (rund um das Müllhaus) werden sich die Situierungen einzelner Stände ändern. Alle Händler werden dort aber wieder ihr Zuhause finden. Das Müllhaus in Abteilung VI soll unterirdisch gebaut werden, weshalb darüber ein kleiner Neubau im bekannten Stil erreichtet werden soll. Weitere Verbesserungen: Keller- und Lagerflächen werden vergrößert und Händler- und Besuchertoiletten geschaffen. Derzeit ist vorgesehen, den Planungsauftrag Anfang 2019 herbeizuführen, um Anfang 2021 mit den Baumaßnahmen starten zu können. In der zweijährigen Planungs- und Vorbereitungsphase werden mit den einzelnen Händlern intensive Gespräche stattfinden. Die Bauphase an sich wird wohl vier bis fünf Jahre in Anspruch nehmen. Die Öffentlichkeit wird weiterhin umfassend über die weiteren Schritte informiert.

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Viktualienmarkt-Sanierung: Bürger werden beteiligt

Kristina Frank
Kristina Frank

Das Kommunalreferat beteiligt 100 Münchnerinnen und Münchner im Rahmen eines Bürgergutachtens an den Planungen zur Viktualienmarkt-Sanierung. Außerdem investiert die Stadt in eine breit angelegte Öffentlichkeitsarbeit. Der Kommunalausschuss hat dieses Vorgehen mit den Stimmen der CSU-Fraktion heute einstimmig beschlossen.

Der traditionsreiche Lebensmittelmarkt im Herzen der Stadt ist in der ganzen Welt bekannt und beliebt. Die Menschen lieben es, zwischen den Standln zu flanieren, die bunte Ware zu bestaunen, Spezialitäten zu kaufen oder eine Maß im Biergarten zu trinken. Dennoch ist der Markt in die Jahre gekommen – über die Mängel wurde in den Medien berichtet. Um den Markt fit für die Zukunft zu machen, stehen also einige Sanierungsmaßnahmen an.

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„Wir gratulieren dem Viktualienmarkt zur Auszeichnung als immaterielles Kulturerbe!“

Hans Podiuk
Hans Podiuk Fraktionsvorsitzender

sagt Stadtrat Hans Podiuk, Fraktionsvorsitzender der CSU Fraktion, zur Aufnahme des Münchner Viktualienmarktes in das bayerische Landesverzeichnis des immateriellen Kulturerbes.

Das Landesverzeichnis wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst eingerichtet. Nach fachlicher Prüfung wurden die ersten 13 Bräuche, Feste und Handwerkstechniken aufgenommen. Bei einer Feierstunde wurde die Liste präsentiert; weitere Eintragungen werden folgen.

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