CSU Fraktion im Münchner Stadtrat - Die christlich-soziale und liberale Großstadtpartei

„Bauen wie in Hamburg?“: Stadtrat Marian Offman kommentiert.

Marian Offman

Stadtrat Marian Offman: „Thema der Wohnungsproblematik in München ist das viel zu geringe Angebot an bezahlbaren Wohnungen einmal im Bereich der sozial geförderten Wohnungen und auch für Wohnungssuchende, deren Einkommen knapp oder wenig über den Fördergrenzen liegen. Und das sind gerade junge Familien mit Kindern und eine sehr großer Anteil der Wohnungssuchenden.. Die Landeshauptstadt versucht mit mehreren Modellen für diese Mietinteressenten bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Da ist der konzeptionelle Mietwohnungsbau, das München Modell und der Ankauf von Belegrechten, sowie das Projekt Wohnen für Alle. Zielsetzung ist es Nettomieten von 12,50 € und darunter zu ermöglichen. Die Erfahrung zeigt, dass die Modelle bisher von der privaten Wohnungswirtschaft kaum genutzt werden. Dieses wäre jedoch Voraussetzung, um Wohnungsbau mit bezahlbaren Mieten für mittlere Einkommen in einem erforderlich größeren Umfang zu realisieren.

Das Bauvorhaben in Hamburg im Stadtteil Neugraben, von einer Versicherungsgesellschaft errichtet bei einer Nettomiete von 8€/qm wäre genau ein solches beispielhaftes Modell. Schlüssel dazu ist wohl eine Reduzierung der Baukosten mit verkürzter Bauzeit ohne Beeinträchtigung der Baustandards. Öffentliche Zuschüsse werden wohl nicht für dieses Bauvorhaben im Stadtteil Neugraben gezahlt. Ähnliche Bestrebungen gibt es und gab es natürlich auch seitens der Landeshauptstadt. Allerdings konnte wohl ein privatwirtschaftlich initiiertes Projekt wie in Hamburg in München bislang eher nicht realisiert werden. Deshalb wäre es zielfördernd, mit der Hansestadt Hamburg gemeinsam im Erfahrungsaustausch attraktive Modelle von Privatinvestoren für bezahlbare Mieten zu erörtern.“

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Innovative Nachverdichtung in München: Nächste Ausfahrt Wohnzimmer!

Wo es schön ist, wollen viele hin. Grundsätzlich spricht da nichts dagegen, aber was tun, wenn der Raum stark begrenzt ist? Innovative Nachverdichtung könnte dieses Dilemma zumindest abfedern. Die CSU-Stadtratsfraktion schlägt daher vor, zu eruieren, welche Möglichkeiten es gibt, Straßenräume mit Wohnfläche zu überbauen, um eine optimale Ausnutzung des Stadtraums zu gewährleisten.

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Antrag: Wohnungen teilbar bauen

Die Landeshauptstadt München wird aufgefordert zu prüfen, ob beim Bau von größeren familiengerechten Wohnungen durch die städtischen Wohnungsbaugesellschaften dafür Sorge getragen werden kann, dass diese sich baulich mit möglichst kostengünstigen Mitteln im Hinblick auf langfristig wandelnde Platzbedarfe teilen bzw. vergrößern oder verkleinern lassen.

Begründung:

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Wohnungsantrag geht online

Marian Offman

Auf der Internetplattform SOWON (Soziales Wohnen Online) können Wohnungssuchende seit Oktober 2016 nach Wohnungen suchen. In einem nächsten Schritt hat heute der Sozialausschuss die Einführung eines Online-Wohnungsantrags beschlossen. Von der sinnvollen Verwaltungsvereinfachung profitieren Verwaltung und Antragsstellende gleichermaßen, findet die CSU-Fraktion.

Durch die Umstellung auf eine digitale Antragstellung sparen sich die Wohnungssuchenden den Gang zum Amt für Wohnen und Migration. Zusätzlich werden die Mitarbeitenden entlastet, da die Antragsstellenden ihre Bewerbung nur versenden können, wenn sie alle geforderten Unterlagen beifügen. Die Vollständigkeit der Unterlagen beschleunigt den Bearbeitungsprozess. Um niemanden zu benachteiligen, bleibt die Einreichung eines schriftlichen Antrags weiterhin möglich.

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Stadt bekämpft Zweckentfremdung: Neue Meldeplattform geht im Januar 2018 online

Marian Offman

Zweckentfremdung von Wohnraum ist kein Kavaliersdelikt. München macht ernst und richtet gemäß dem Auftrag von CSU und SPD eine online Meldeplattform ein. Der Sozialausschuss hat zudem die Begleitung durch eine Informationskampagne genehmigt.

München, Berlin, Amsterdam, Barcelona, New York – all diese Großstädte beklagen die massive Zweckentfremdung ihres knappen Wohnraums und der damit verbundenen Eingrenzung des Mietmarktes. Meist werden Apartments an Touristen vermietet, in München oft speziell an sog. Medizintouristen. Wohngegenden wie der Arabellapark leiden außerdem unter dem Lärm der ständig wechselnden Mieter.

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Statement von Stadträtin Alexandra Gaßmann zur Anfrage „Familiengerechte Wohnungen“

Alexandra Gaßmann

„Wohnraum ist in München generell Mangelware, das wissen wir. Nach bezahlbaren Wohnungen mit vier, fünf oder gar sechs Zimmern sucht man sogar fast vergeblich. Familien mit drei und mehr Kindern bleibt oft nichts anderes übrig, als in den kleineren Wohnungen zu leben oder aufs Land zu ziehen. Wir möchten daher von den städtischen Wohnungsbaugesellschaften wissen, wie viele dieser großen Wohnungen sie im Bestand haben, wie viele sie bauen und wie viele in den letzten fünf Jahren über die Münchner Förderformel gefördert wurden. Diese Fragen sind verbunden mit dem Appell an GEWOFAG und GWG, sich in dem Segment eindringlicher zu engagieren. München braucht diese Familien“, sagt Stadträtin Alexandra Gaßmann, Familienbeauftragte der CSU-Fraktion und Landesvorsitzende des Verbandes kinderreicher Familien.

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München Modell-Eigentum weiterhin Teil von „Wohnen in München VI“

München Modell-Eigentum weiterhin Teil von „Wohnen in München VI“ © sveta / Fotolia.com.
München Modell-Eigentum weiterhin Teil von „Wohnen in München VI“
© sveta / Fotolia.com.

Das wohnungspolitische Handlungsprogramm „Wohnen in München VI“ für die Jahre 2017 bis 2021 stellt für die wachsende Stadt das Handbuch für kommunale Wohnungspolitik und geförderten Wohnungsbau dar. Die Kooperationspartner CSU und SPD haben sich in Verhandlungen darauf geeinigt, weiterhin die Eigentumskomponente beim München Modell beizubehalten, die von der Verwaltung abgeschafft werden sollte.

München braucht Wohnraum – aber nicht zu jedem Preis und nicht ausschließlich Mietwohnungsbau. Konkret geht es um die Umsetzung der CSU-Forderung, das im Münchner Umland so erfolgreiche Einheimischen-Baumodell auf städtischen Flächen zur Selbstnutzung weiterhin anzubieten.

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CSU-Fraktion setzt sich für innovative Wohnformen im Alter ein

CSU-Fraktion setzt sich für innovative Wohnformen im Alter ein © Ljupco Smokovski / Fotolia.com
CSU-Fraktion setzt sich für innovative Wohnformen im Alter ein
© Ljupco Smokovski / Fotolia.com

 

Dem Sozialausschuss wurden heute die derzeitigen Planungen zur Implementierung und Weiterentwicklung zeitgemäßer und innovativer Wohnformen im Alter vorgestellt. Bis Ende 2017 soll dem Stadtrat ein Bericht über konkrete Maßnahmen und Projekte vorgestellt werden.

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