CSU Fraktion im Münchner Stadtrat - Die christlich-soziale und liberale Großstadtpartei

Viktualienmarkt: Startschuss für behutsame Sanierung

Die Stadtratsvollversammlung hat heute die Sanierung des Viktualienmarktes beschlossen und die Vorplanungen in Auftrag gegeben. Der Markt wird behutsam saniert und bleibt in der charmanten Optik erhalten. Die CSU-Fraktion ist sehr zufrieden mit dem für München und die Händlerschaft zufriedenstellenden vorläufigen Planungskonzept.

Die Information ist bekannt: Die vier Münchner Lebensmittelmärkte – Viktualienmarkt, Markt am Elisabethplatz, Markt am Wiener Platz und Pasinger Viktualienmarkt – müssen aufgrund veränderter hygienischer und brandschutzrechtlicher Anforderungen saniert werden. Grundvoraussetzung der Sanierungsplanungen für den Viktualienmarkt ist, dass trotz der Modernisierung der markttypische Charakter und das einzigartige Flair des Innenstadtmarktes nicht verloren gehen. Die Sanierung erfolgt Zug um Zug, damit der Markt während der kompletten Bauphase geöffnet bleiben kann. Die meisten Markt-Abteilungen werden innen wie außen optimiert oder im Bestand saniert. In Abteilung II (vor der Schrannenhalle) und in Abteilung VI (rund um das Müllhaus) werden sich die Situierungen einzelner Stände ändern. Alle Händler werden dort aber wieder ihr Zuhause finden. Das Müllhaus in Abteilung VI soll unterirdisch gebaut werden, weshalb darüber ein kleiner Neubau im bekannten Stil erreichtet werden soll. Weitere Verbesserungen: Keller- und Lagerflächen werden vergrößert und Händler- und Besuchertoiletten geschaffen. Derzeit ist vorgesehen, den Planungsauftrag Anfang 2019 herbeizuführen, um Anfang 2021 mit den Baumaßnahmen starten zu können. In der zweijährigen Planungs- und Vorbereitungsphase werden mit den einzelnen Händlern intensive Gespräche stattfinden. Die Bauphase an sich wird wohl vier bis fünf Jahre in Anspruch nehmen. Die Öffentlichkeit wird weiterhin umfassend über die weiteren Schritte informiert.

Bürgermeister Josef Schmid

„Der Viktualienmarkt ist ein echtes Münchner Original und gehört mit seinem einzigartigen Charme zu München wie Frauenkirche und Oktoberfest. Er ist auch für die Lebensmittelversorgung in der Stadt von zentraler Bedeutung. Gleichzeitig braucht der Markt ein strukturelles Update, um den Anforderungen der Zeit zu entsprechen. Mir war dabei immer wichtig: Der Charakter des Marktes muss erhalten bleiben und die Händler müssen sich im Sanierungskonzept wiederfinden. Deswegen freue ich mich über den heutigen Beschluss des Stadtrates“, sagt Bürgermeister Josef Schmid.

Kristina Frank
Kristina Frank

„Der Viktualienmarkt, mit seinen kleinen Standln und dem bunten Warenangebot, ist das weltweit bekannte Herz von München. Jeder liebt den einzigartigen Flair des verwinkelten Lebensmittelmarktes in der Altstadt, egal ob Einheimischer oder Tourist. Weil wir ihn auch für die Zukunft erhalten wollen, müssen wir uns nun an die Sanierung machen. Oberste Priorität hat dabei der Erhalt des typisch kleinteiligen Marktcharmes. Der Markt darf keinesfalls „zu geschleckt“ wirken, auch wenn die Stände hinsichtlich behördlicher Anforderungen und Funktionalität verbessert werden sollen und wir Besuchertoiletten und größere Keller planen. Besonders freut mich, dass uns die Händlerschaft ihre Kooperation zugesagt hat. Wir wollen sie intensiv in den Planungs- und Bauprozess einbinden und auch die Öffentlichkeit transparent an unseren Planungen teilhaben lassen. Wir haben uns immer dafür eingesetzt, dass alle Händler nach der Sanierung unbefristet auf dem Markt bleiben können. Das sichern wir ihnen mit dem heutigen Beschluss zu. Auch wenn die Bauphase für alle Örtlichen sicherlich nicht einfach wird, bin ich mir sicher: Unser Viktualienmarkt wird nach der Sanierung noch attraktiver und mit seinem typischen Charme noch mehr begeisterte Menschen anlocken“, sagt Stadträtin Kristina Frank, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin der CSU-Fraktion im Kommunalausschuss.

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