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24. Juni 2026

Gemeinschaftliche Stromspeicher für Wohnquartiere: Wissen aus Kölner Projekt auch für München nutzen

In Wohnquartieren der Zukunft könnte der Strom aus mehreren Photovoltaikanlagen in einen zentralen Speicher fließen – diese Idee wurde an der Technischen Hochschule Köln in den vergangenen zwei Jahren näher untersucht. Die CSU-Fraktion im Münchner Rathaus beantragt, dass die Ergebnisse dieser Forschung auch in München geprüft und wo sinnvoll genutzt werden.

Quartiersspeicher können gerade in eng besiedelten Regionen künftig dazu beitragen, dass der Strom aus Photovoltaik-Anlagen bestmöglich genutzt wird. Angesichts der großen Herausforderungen, vor die die sogenannte Wärmewende auch die Stadt München finanziell und logistisch stellt, können Erkenntnisse aus anderen Städten einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz der Zukunft leisten.

Sebastian Schall, stv. Fraktionsvorsitzender und umweltpolitischer Fraktionssprecher: „Lokale Stromspeicher sind ein wichtiger Baustein zum Gelingen der Wärmewende in München. Der Strom aus Photovoltaikanlagen muss dort gespeichert werden, wo er produziert wird, um bestmöglich genutzt werden zu können. In neuen Wohnquartieren sollte der Platz für solche Speicher frühzeitig eingeplant werden, um später eine klimafreundliche Stromversorgung zu ermöglichen. In Köln wurde jetzt zwei Jahre lang untersucht, wie solche Speicher errichtet und betrieben werden können. Dieses Wissen sollte auch die Stadt München für sich nutzen.“

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