Münchenstift bekommt einen Empathie-Roboter: CSU-Idee gegen Einsamkeit im Alter wird umgesetzt
Er kann plaudern, Witze erzählen, kennt Rezepte und Geschichten: „Navel“, ein Empathie-Roboter für Alten- und Pflegeheime. Im Dezember hatte die CSU-Fraktion beantragt, dass der kleine Roboter testweise in den Seniorenheimen von Münchenstift zum Einsatz kommen soll. Jetzt die gute Nachricht: Die Idee wird umgesetzt und „Navel“ darf bald im Münchenstift einziehen.
Wie das Sozialreferat in der Antwort auf den CSU-Antrag mitteilt, soll der Empathie-Roboter geleast werden. Das soll einen Austausch ermöglichen, wenn sich die Technik weiter verbessert. Schon jetzt kann „Navel“ die Bewohnerinnen und Bewohner in den Heimen ansprechen, sich ihre Namen und Geschichten merken, mit ihnen plaudern und so ihre Kommunikation und Stimmung anregen. Andere Städte und Länder haben bereits gute Erfahrungen mit Empathie-Robotern gemacht. Die Leasingkosten von 40.000 Euro werden durch die Stiftungsverwaltung und die München Stift GmbH getragen.