Anträge
7. August 2026

Bordsteinabflachung evaluieren und gegebenenfalls verstetigen

Die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt München (LHM) evaluiert, wie sich die derzeit im Stadtgebiet an einzelnen Stellen durchgeführte Bordsteinabflachung an Fahrradwegen bei Kreuzungen für Radlfahrer bewährt und verstetigt das Projekt, sofern die Evaluation positiv ausfällt und eine dauerhafte Durchführung vor dem Hintergrund der derzeitigen Haushaltslage der LHM finanziell machbar ist.

Die Evaluierung berücksichtigt insbesondere Praktikabilität, dauerhafte Verkehrssicherheit und verkehrsrechtliche Aspekte , aber auch die genannten finanziellen Hintergründe.

Begründung

Die Süddeutsche Zeitung berichtet am 28.07.2026 („Wie ein Bordsteinschneider die Radl-Community entzückt“[1]), dass im Rahmen des „München Budgets“ derzeit ein Bordsteinschneider unterwegs ist, der an Kreuzungen Kanten abflacht, so dass diese für Radlfahrer besser zu befahren sind. Erste Rückmeldungen erscheinen hauptsächlich positiv.

Da die Finanzierung allerdings nur innerhalb des „München Budgets“ erfolgt, also auf 100.000 Euro begrenzt ist, wird das Projekt auf absehbare Zeit enden, ggf. ohne alle notwendigen Kanten geschliffen zu haben.

Sollte eine Evaluierung auch eine dauerhafte Verbesserung der Situation ergeben, ist darüber nachzudenken, das Projekt zu verstetigen.

[1] https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-verkehr-radwege-bordsteinkanten-baureferat-li.3519262, zuletzt aufgerufen am 07.08.2026

Teilen
nach oben